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Das folgende Register enthält die Orts- und Personennamen und ihre Belegstellen in den 'Narrenschiffen' aus Basel (GW5041 / GW5046 / GW 5047), Nürnberg (GW5042) und Straßburg (GW5048), in Jakob Lochers 'Stultifera navis' (GW5061), in Rivières 'Nef des Folz' (GW5058) sowie im niederdeutschen 'Narren schyp' (GW5053) auf. Zu jedem Lemma finden Sie

  1. eine kommentierende Beschreibung. Überaus hilfreich war hierfür das "Kommentierte Personen-Verzeichnis' von J. Knape zu Brants 'Narrenschiff' (Knape 2005, 540-619). Unser Online-Register bietet zusätzlich die Lemmata aus den anderen o.g. 'Narrenschiffen', umfasst also das gesamte Textkorpus von "Narragonien digital" (mit der Folge, dass nicht jeder einzelne Textbeleg in der Beschreibung erläutert werden kann).

  2. einige weiterführende Links zu wissenschaftlich validen Online-Datenbanken: DNP - Der neue Pauly [nur abrufbar in lizensierten Uni-Netzen / per VPN], WiBiLex: Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet und Gemeinsame Normdatei (GND) .

  3. die Belegstellen des jeweiligen Lemmas in den 'Narrenschiffen'. Ein Klick auf die blaue P- bzw.-B-Nummer (siehe Konkordanz) öffnet die Textanzeige des jeweiligen Paratextes bzw. Kapitels und zeigt den Textbeleg in der erste Zeile des Fensters an.
Hinweise zur Suche:
  • Die Suche erfasst auch die verschiedenen Schreibweisen der Lemmata in den 'Narrenschiffen': Narragun findet also das Lemma Narragonien
  • Groß- und Kleinschreibung beachten!
  • Trunkierung: Narr* findet Belege für Narragun oder Narrengonien oder Narrenberg usw.





Figur der Bibel, AT. Aaron war der ältere Bruder und Gefährte von Moses sowie Ahnherr der Priesterschaft Israels. Unter seiner Leitung errichtete das Volk Israel das Goldene Kalb. Später verbot ihm Gott den Genuss alkoholischer Getränke, bevor er in die geweihte Stiftshütte gehe (Lv 7).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B16: Gott gbot den snen Aaron
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B16: Got gebot den snen Aaron
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B16: Gott gbot den snen Aaron
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B16: Gott gebot den snen Aaron 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B16: Got gbot den sünen Aaron

Figur der Bibel, AT. Abel war der Sohn von Adam und Eva und Bruder des Kain. Er wurde von Kain aus Eifersucht erschlagen, da Gott die Opfergabe Abels angenommen, die des Kain aber verschmäht hatte (Gn 4).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glücks Abel hat
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glcks Abel hat
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glücks Abel hat
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leid ist was glücks Abel hat 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leidt ist was glücks Abel hat /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B10: Dem leed is wat gheluckes Abel had
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B53: De abel et son frere cain
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B53: Hoc Abel atque Chayn : hoc Atreus atque Thyestes
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B53: ront Abel et Cain. Attreus et Thiestes

Figur der Bibel, AT. Abigajil war die Frau des Nabal, eines reichen Mannes. Sie vermittelte geschickt im Konflikt zwischen David und Nabal und rettete durch ihre Klugheit ihre Familie (I Sm 25).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygail senfft Dauid geschwynd
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Abygayl sachtmodigede Dauite drade
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B64: Et pareillement abigal
  • B64: La femme abigal sceut ce bruit
  • B64: D abigal et sa sapience
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B42: Ni regem iratum flecteret Abigayl.
  • B64: Abigayl : gladium / continuitque manum.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B42: du roy dauid: et neust este sa femme aby
  • B42: gail qui son ire appaisa il eust plore ses
  • B64: Abygail femme dudit nabal. Ainsi la cha

Figur der Bibel, AT. Abimelech war König von Gerar. Als Abraham bei der Ankunft in Gerar seine Frau Sara als seine Schwester ausgab, machte Abimelech ihr arglos den Hof. Gott erschien ihm darauf drohend im Traum, so dass er Sara an Abraham zurückgab (Gn 20).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymelech geschach /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymelech geschach .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymelech geschach /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymelech geschach /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B33: Als dann Abymilech geschach

Figur der Bibel, AT. Abinadab war der Bruder Daniels. Gott wählte ihn nicht zum Nachfolger Sauls, da er nicht reinen Herzens war (I Sm 16,7-8).


Figur der Bibel, AT. Abiram war der Bruder von Datan. Beide beteiligten sich am Aufstand des Korach gegen Moses und Aaron. Sie wurden zur Strafe mit ihren Familien von der Erde verschlungen (Nm 16).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb . Dathan vnd Abyron .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B73: Do starf hastich Abyron vnde Datan
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B92: Ces fiers dathan et abiron
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B92: Dum sibi / dumque suis : choreque Dathanque Abyronque.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B92: vsurpent loffice de chore et dathan et de abi
  • B92: ron Et desirent ou se apprestent a souffrir
  • B92: adorez comme dathan chore et abiron Les⸗

Figur der Bibel, AT. Abner war der Heerführer Sauls. Im Kampf tötete er seinen Verfolger, den schnellen Asael, mit dem Speer (II Sm 2,18-23).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen jn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner het nit erstochen in
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen jn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen jn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B12: Abner hett nit erstochen in

Figur der Bibel, AT. Abraham war Stammvater des Volkes Israel. Gott verhieß ihm das Land Kanaan. Als er als Fremder nach Gerar kam, gab er seine Frau Sara als seine Schwester aus, worauf der arglose König Abimelech ihr den Hof machte und erst durch Drohungen Gottes davon abließ (Gn 20,2; siehe "Abimelech"). Gott verhieß Abraham, seine Nachkommen würden so zahlreich wie die Sterne sein (Gn 15,5), worauf Abraham in tiefen, angstvollen Schlaf fiel. Denn Gott prophezeite ihm auch die künftige Gefangenschaft seines Volks in Ägypten. Später verhieß Gott ihm die Geburt seines Sohnes Isaak. Als Astrologe wird Abraham von Philo von Alexandria bezeichnet. Als in der Erzählung vom Armen Lazarus der hartherzige Reiche Abraham um Hilfe bittet, lehnt dieser ab (Lc 16,19-31).

Knape 2005, S. 541

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vorcht synr frowen ee
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Symeon
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vrcht seyner frawen ee
  • B65: Do Abraham laß solche buch
  • B94: Als Abraham . vnd Symeon
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vorcht synr frowen ee
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Symeon
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B33: Abraham vorcht synr frowen ee 
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Symeon
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B15: Des glich von abraham man seit
  • B32: Abram vorcht siner frowen ee
  • B65: Do Abraham laß solche bch
  • B94: Als Abraham / vnd Simeon
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B11: Bath Abrahamme dat he wolde senden
  • B11: Neen sprack Abraham . du schalt yd weten
  • B93: Alze by Abrahamme vnde by Dauid

Figur der Bibel, AT. Absalom war Sohn von König David. Er initiierte einen Aufstand gegen seinen Vater und wurde in einer Schlacht von Joab getötet, als er sich mit den Haaren in einer Eiche verfing (II Sm 15-18).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det / vnd Absolon
  • B90: An sym vatter bschuldt Absolon
  • B94: Absolon syns vatter tod noch schleych
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det . vnd Absolon
  • B90: An seym vatter beschuldt Absolon
  • B94: Absolon seyns vatters tod nach schleych
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det / vnd Absolon
  • B90: An sym vatter bschuldt Absolon
  • B94: Absolon syns vatters tod nach schleych
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B7: Als Chore det / vnd Absolon
  • B90: An sym vatter bschuldt Absolon 
  • B94: Absolon syns vatters tod nach schleich 
GW5048: 5 Beleg(e)
  • B4: Hett Absolon kein har gehan
  • B7: Als Chore dett vnd absolon
  • B16: Dott in sin brder Absolon
  • B90: An sim vatter bschuldt Absolon
  • B94: Absolon sins vaters tod noch schleich
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B7: Core . Absolon vnde der noch vele
  • B90: Absolon vorvolgede synen vader Dauyd
  • B94: Absolon synes vaders doet nasleeck
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B90: Dabsalon et prestres cest exemple
  • B94: ¶Et quant absalon le cler sceptre
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B90: Absolon insignis iuuenis / formaque decorus
  • B94: Absolon / egregii dum sperat sceptra parentis :
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B90: de Absalon le noble iouuenceau beau de for
  • B94: pour son royaume posseder A lors que Ab
  • B94: salon non meur: mais plain de folle ieu⸗

Accursius (ca. 1185-1263 n.Chr.) war ein Rechtsgelehrter aus Bologna und zählt zu den hochmittelalterlichen "Glossatoren". Er verfasste die 'Glossa ordinaria' zum justinianischen 'Corpus Iuris Civilis' (LexMA 1, 75-76).


Landschaft im Norden der Peloponnes (Griechenland).


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam . Etholyam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Achayam / Etholyam
GW5053: 1 Beleg(e)
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Comme achinus et macedonne
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B99: Sub iuga Thurcorum Macedon transiuit : Achiuus.
  • P25: Quondam Priamides quo Troia cessit achiuis :
  • P47: Sic etenim ablata pardi ditione / & achiua :
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus
  • P54: Longius in Thurcos / Arabesque / & Achaica regna
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B99: achins pareillement a donne sa teste et haul
  • P25: achins et gregoys porta en ses mains de

Achaimenes (8.- 7.Jh. v.Chr.) war Stammvater des persischen Königshauses und soll um 701 v.Chr. die große Wanderbewegung der Perser angeführt haben. Er galt als Symbol für persischen Reichtum. "Achämenisch" kann im Sinne von "persisch, parthisch" stehen.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P25: Semper Achemenios spirant mea tempora flores :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • P25: aspirent mes temps fleurs achemeniennes

Figur der Bibel, AT. Achan aus dem Stamm Juda verschuldete die einzige Niederlage der Israeliten während der Landnahme. Als er nach der Eroberung Jerichos Banngut stahl, versagte Gott den Israeliten im nächsten Kampf den Sieg. Als dies entdeckt wurde, richtete man Achan hin (Ios 7).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was syn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was sein
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was syn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B20: Achor behielt das nit was syn
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B3: Achor ward von dem volck versteint
  • B20: Achor behtelt behielt das nit was sin
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B3: Judas Ananias Phinaus Achor

Fluss im Nordwesten Griechenlands. In der griechischen Mythologie ist der Acheron einer der fünf Flüsse der Unterwelt, in den Styx, Kokytos, Phlegethon und Lethe münden.


GW5058: 3 Beleg(e)
  • B3: Dacheron le fleuue infernal
  • B43: Dedens le fleuue dacheron
  • B99: Dacheron te et la vile secte
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B3: Congeries : sitiens Acherontis flumina gustet.
  • B10: Per diras acherontis aquas : per liuida regna :
  • B20: Hic acherontęis animam demerget in vndis :
  • B43: Non acherontęos post sua fata lacus.
  • B99: Euomit en rabiem toruam hęc Acherontia secta :
GW5065: 5 Beleg(e)
  • B10: cruelles eaues acherontes par les royau⸗
  • B20: ra celluy son ame dedans les eaues de ache
  • B20: ront: lung des hors palus infernaulx. Soy
  • B43: ber es mares de acheront apres sa mort.
  • B99: voycy ou ceste acherontien ne et infernalle se

Figur des Mythos. Achilleus ist Sohn der Thetis, die ihn als Kind in das Wasser der Styx taucht, um ihn unsterblich zu machen, dabei aber die linke Ferse hält, so dass diese verwundbar bleibt. Sein Vater Peleus übergibt ihn zur Erziehung dem Chiron (bzw. Phoinix). In der 'Ilias' ist Achilleus der griechische Heros des Trojanischen Krieges. Insbesondere nach der Tötung seines geliebten Freundes Patroklus durch Hektor wütet sein furor. Seinen Tod beklagt der alte Vater Peleus. Knape 2005, 542f. verweist auf Plutarch, De educatione, sowie auf Iuvenals 10. Satire als mutmaßliche Quellen Brants.

Knape 2005, S. 542

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli scht / vnd z wolt dn
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli sucht . vnd zu wolt dun
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli scht / vnd z wolt dn
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli scht / vnd z wolt dn
  • B10: Als Patroclus vnd Achilles
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B6: Achili scht vnd z wolt thn
  • B10: Als Achies vnd patroclns patroclus
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B6: Achilli sochte . vnde to em wolde doen
  • B10: Alze Patroclus vnde Achilles
GW5058: 5 Beleg(e)
  • B6: Pour achilles endoctriner
  • B8: Par achilles le coup de lance
  • B10: Auoit dachilles sans doubter
  • B10: Achilles sen vint en bataille
  • B99: O achilles le triumphant
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B6: Curam magnanimi phęnici indulsit Achillis :
  • B8: Hector : Achillea misere confossus ab hasta :
  • B10: Filius ęquoreę nymphę formosus Achilles :
  • B99: Viribus Alcidem superat : pręcellit Achillem :
GW5065: 7 Beleg(e)
  • B6: monde qui bailla la cure de son filz achilles
  • B6: fin quil baillast audit achilles tendre et ieu⸗
  • B8: de achilles: quant celluy hector follement
  • B10: troclus voulut mourir pour son amy achil
  • B10: les. Et depuis pour vengier sa mort achil⸗
  • B10: les. Et depuis pour vengier sa mort achil⸗
  • B10: les se mist ou dangier et conflict de batail⸗

Figur der Bibel, AT. Adam war der erste von Gott erschaffene Mensch. Von Eva verleitet, aß er den Apfel vom Baum der Erkenntnis und wurde aus dem Paradies vertrieben (Gn 1,26).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B12: Het sich Adam bedocht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B12: Het sich Adam bedacht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden braubt
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B12: Hett sich Adam bedacht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B12: Hett sich Adam bedacht vor baß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B12: Hett sich Adam bedacht vorbaß
  • B101: Adam wer nit der gnaden beroubt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B12: Hadde syk Adam bedacht vor bath
  • B101: Adam were nicht der gnaden berouet
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B12: ¶Si adam eust bien regarde
  • B101: Aultrement ne fut dadam ne
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B12: Anteaquam fructum vetitum gustauerat Adam
  • P39: Nec paradysus Adan : mox sed vterque ruit.
  • P40: Nec deinde Adamo : nec cuiquam postea / mundi
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B12: le premier qui sans conseil vsa: et fut adam

Figur der Bibel, AT. Adoni-Zedek, in der Septuaginta umbenannt zu Adoni-Besek, war ein kanaanäischer Herrscher, der seine Feinde verstümmelte. Als nach Josuas Tod die Stämme Juda und Simeon gegen die Kanaanäer zogen und bei Besek siegten, nahm man den Stadtherren Adoni-Besek gefangen und hieb ihm Daumen und Zehen ab, so dass er keine Waffen mehr tragen konnte (Idc 1,5-7).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt geton
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B69: Wie Adonisedech hatt gton
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B69: Also gheschech Adonisedech vnde Busyris

Figur des Mythos. Adonis ist der durch Inzest gezeugte Sohn eines phönizischen Königs und dessen Tochter Myrrha. Aufgewachsen im Bergland als Hirte wird er der Geliebte von Aphrodite und findet schließlich durch Ares bei einer Großwildjagd den Tod.

Knape 2005, S. 543

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit Adonis swr
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit adonis swer
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit Adonis schwr
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nit Adonis schwr 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Myrrha wer nitt Adonis schwer

Adria, auch Adriatisches Meer. Teil des Mittelmeeres.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B89: Nauigat hadriacum pelagus fluctusque trementes
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B89: adriatique la ou ne se treuue quelque fin

Valerius Maximus berichtet, dass die Vestalin Aemilia (bzw. eine Schülerin von ihr) im Tempel die heilige Flamme verlöschen ließ. Als sie deswegen flehentlich zu Füßen der Gottheit fiel, entflammte die Göttin selbst die Flamme (Val. Max. 1,1,7).


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B44: Das wer emylia ouch geschehen

Lucius Aemilius Paullus (ca. 228 v.Chr.-160 v.Chr.) war ein römischer Staatsmann und Feldherr. Als Konsul II mit C. Licinius Crassus erhielt er den Oberfehl im Dritten Makedonischen Krieg und besiegte 168 v.Chr. König Perseus bei Pydna.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P26: Par moy consul pol prit gisarmes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P26: Sic Paulus consul regem qui Persea vicit
GW5065: 2 Beleg(e)
  • P26: obeissance et honneur. Pareillement Paulus
  • P26: emilius consul romain par le moyen de ses

Figur des Mythos. Der Trojaner Aeneas ist der Sohn von Anchises und Venus und der prädestinierte Stammvater der Römer. Er zeichnet sich als Kämpfer im Trojanischen Krieg aus und wird in Vergils 'Aeneis' aufgrund seiner pietas gerühmt.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B8: Soit aussi cault que fut enee

Aesopus (ca. 6.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen. Stilistisch kennzeichnete sein Werk ein eher pessimistischer Geist, der sich mehr den Fehlern als den Tugenden des Menschen widmete. Sebastian Brant gab 1501 die Fabeln des Äsop in zwei Bänden heraus, ergänzt um eigene "Additiones".


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B40: Esopus der gdurft offlich iehen
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B40: deux cheyent en vne fosse. ysopet dit en ses
  • B49: est beste cruelle veau ou aigneau. ysopet

Fiktive Figur. Der Affe von Heidelberg ist eine Affenskulptur auf der Alten Brücke in Heidelberg, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Er hält einen Spiegel in der einen Hand und fasst mit der anderen an sein Hinterteil. Vgl. den Holzschnitt zu Brants Ausgabe des 'Freydanck' von 1508, fol. 20r.

Knape 2005, S. 304

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberck
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Hadelberck
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberck
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberck
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B60: Das ist der aff von Heydelberg

Fiktive Figur. Nach Brandes 1914, 364 handelt es sich um eine Umbildung der Redensart vom "Affen von Heydelberg", die bei Brant, 'Narrenschiff' (GW5041), Kap. 60 'von im selbs wolgefallen', v. 24 erscheint.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B62: De is de ape van rypenscheyt

Fiktiver Ort. Wie Narrenberg ein erfundener Ort, in dem die in diesen Kapiteln des 'Narrenschiffs' kritisierten Bürger wohnen.

Knape 2005, S. 557

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt / sie sint von affenberck
  • B95: Das synt burger z Affenbergk
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dut . sie synt von affenberck
  • B95: Das sint burger zu affenbergk
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt / sie sint von affenberck
  • B95: Das sint burger z Affenbergk
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt / sie sint von affenberck 
  • B95: Das sint burger z burger z Affenbergk 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B48: Das dt sie sint von affen berck
  • B95: Das sint burger zů Affenberg
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B48: Weren de ghesellen nicht . van apenberge ghewest
  • B48: So vare wy denne hen to apenberch
  • B95: ¶ To apenberge wonen der borger vele

Fiktive Figuren. Die Bürger von Affenberg sind die fingierte Personengruppe der Einwohner von Affenberg. Affenberg fungiert hier ähnlich wie Narrenberg als fiktive Ortsbeschreibung.

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B95: Das synt burger z Affenbergk
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B95: Das sint burger zu affenbergk
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B95: Das sint burger z Affenbergk
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B95: Das sint burger z burger z Affenbergk 
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B95: ¶ To apenberge wonen der borger vele

Einer der fünf großen Kontinente, auf der Südhalbkugel der Erde.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet Affricam
  • B99: Der Mren landt / vnd Affrica
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet affricam
  • B99: Der Moren landt . vnd Affrica
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet Affricam
  • B99: Der Mren landt / vnd Affrica
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B66: Die eyn die endet Affricam 
  • B99: Der Mren landt / vnd Affrica
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B66: Die ein die endet Affricam
  • B99: Der Mören land vnd / Affrica
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Moren lant vnde Affrica
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B98: Com toute affricque et ses limites
  • B99: Aussi laffricque entierement
  • P25: Affricque prit recreacion
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B98: Aphrica quo tota est capta : Asia atque potens :
  • B99: Inde Asiam inuertit maiorem : Afrique sequuti
  • P25: Africa me noscit : me noscit corniger Hammon :
GW5065: 4 Beleg(e)
  • B98: te Cest a dire machommet dont toute affri⸗
  • B98: que est prinse et la puissante terre de Asie
  • B99: ceulx de affrique ensuyuans iurerent croire es
  • P25: aux murs canopeens. Affrique me congnoist

Figur des Mythos. Agamemnon ist König der Argeier in Mykenai und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg. Nachdem er mit Kassandra vom Krieg heimgekehrt ist, wird er von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem Geliebten Aigisthos, angeblich als Strafe für die Opferung Iphigenies, getötet. Ihn rächt sein Sohn Orest.

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Hett Agamennon nit z huß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Hett Agamennon nit zu hauß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Hett Agamennon nit z huß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Hett Agamennon nit z huß 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B5: Das Agamennon im wunscht mer
  • B10: Agamennon sin vatter was /
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B10: Qui fut enfant dagamenon
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B64: ry agamenon fut reuenu de la bataille de

Heiliger Fluß der Musen am Helikon in Boiotien (heutiges Mittelgriechenland).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: laureamque coronabilem / me ad Aganippidos vireta /

Figur des Mythos. Aglauros ist Tochter des Kekrops und der Aglauros. Von Invidia, der Göttin der Missgunst, wird sie wegen ihrer Eifersucht auf ihre Schwester Herse bestraft (Ov. met. 2,739): Sie kommt entweder durch einen Schlangenbiss oder einen Todessturz zu Tode. Später wird sie von Merkur in einen dunklen Stein verwandelt.

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eym steyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros zu eym steyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eym steyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eym stein
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros z eim steyn
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B53: Des wart Aglauros to eynem steyn

Iulia Agrippina Minor (15-59 n.Chr.) war Gattin des Kaisers Claudius und Mutter von Nero. Agrippina ließ ihren Mann Claudius durch die Giftmischerin Lucusta vergiften, um ihren Sohn Nero an die Herrschaft zu bringen (Tac. ann. 12,66f; Iuv. 6,620). Nero seinerseits ließ seine Mutter 59 n.Chr. umbringen.

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Poncia vnd Agrippina /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Poncia vnd Agrippina .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Poncia vnd Agrippina /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Poncia vnd Agrippina /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Poncia vnd Agrippina /
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: ¶Regarde et liz dagrippine
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Qualis Agrippina : aut vesanę Pontia mentis :

Figur der Bibel, AT. Ahab war König des Nordreiches von Israel (871-852 v.Chr.). Als Ahab von Naboth einen Weinberg kaufen wollte und dieser den Handel ausschlug, klagte Ahabs Frau Isebel Naboth der Gotteslästerung an, worauf er hingerichtet wurde und Ahab den Weinberg erhielt (III Rg 21,1). Der von Gott geschickte Eliah verkündete, Gott werde Ahab vernichten und seine Nachkommen ins Unheil stürzen. Ahab bereute und wurde verschont, aber Isebel wurde getötet. Ihre Tochter Atalja versuchte später, das Haus Davids auszurotten, um herrschen zu können, wurde letztlich aber vom Volk entthront (IV Rg 8,18).

Knape 2005, S. 542

GW5041: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit syn heymlicheyt
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab /
  • B83: Achab ließ nit bengen sich
GW5042: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit sein heymlicheit
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeigt . vnd Achab .
  • B83: Achab ließ nit bengen sich
GW5046: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit syn heymlicheyt
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab
  • B83: Achab ließ nit bengen sich
GW5047: 4 Beleg(e)
  • B51: Hett Achab nit syn heymlicheyt 
  • B52: Vil stellent Achabs dochter noch
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab
  • B83: Achab ließ nit bengen sich 
GW5048: 5 Beleg(e)
  • B17: Achab ließ nit beniegen sich
  • B51: Hett Achab nit sin heymlicheit
  • B52: Vil stellent Achabs döchter nach
  • B56: Als Jezabel zeygt / vnd Achab /
  • B83: Achab ließ nit benügen sich
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B51: Do Achab de konninck syne hemelicheyt
  • B52: Na Achabs dochter stellet mannich noch
  • B56: So geschach Jesabel vnde ereme manne Achab
GW5058: 6 Beleg(e)
  • B51: ¶Si achab roy iamais promeu
  • B51: Ne achab este ainsi menge
  • B46: Qui auoit promis a achab
  • B46: Faitz sur achab et tous conquestz
  • B83: ¶Achab qui estoit puissant roy
  • B83: A moy fait. achab se depart
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B51: Si non vxori Iezabel prompsisset Achab rex
  • B83: Contentus regno quondam non perfidus Achab
GW5065: 4 Beleg(e)
  • B51: se le roy achab neust iamais monstre a sa
  • B83: roy Achab escripte au. iii. liure des roys
  • B83: xxi. chapitre la ou il dit que cestuy Achab
  • B83: stement et selon dieu Le roy Achab riche et

Figur der Bibel, AT. Ahasja (Ochosyas) war jüngster Sohn von Joram und Atalja und König von Juda. Als er bald nach seinem Herrschaftsantritt ermordet wurde, entledigte sich seine Mutter Atalja aller Rivalen und übernahm die Alleinherrschaft (IV Rg 11).

Knape 2005, S. 596

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosias muter dett
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Ochosyas mter dett
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Alse Ochosias moder dede

Figur der Bibel, AT. Ahasveros (Xerxes) war König von Persien. Er nahm, wie das Buch Ester (Est) berichtet, die Jüdin Ester zur Frau, ohne von ihrem Glauben zu wissen. Der Hofbeamte Haman überzeugte den König davon, die Juden im persischen Reich umbringen zu lassen. Als Ester dies erfuhr, intervenierte sie, zog Ahasveros geschickt auf ihre Seite und verhinderte das Pogrom.

Knape 2005, S. 551

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt
  • B64: Assuerus hatt eyn eyd geschworn
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gedacht das Amon meynt
  • B64: Assuerus hat ein eyd geschworn
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt /
  • B64: Assuerus hatt eyn eyd geschworn
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B33: Aswerus gdocht das Amon meynt /
  • B64: Assuerus hat eyn eyd gschworn 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B32: Aswerus gdacht das Amon meynt
  • B64: Asswerus hat ein eyd geschworn
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B64: Asswerus hadde eynen eyd ghesworn
  • B101: He blees Asswero in syn oor
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Nous lisons du roy assuere
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Rex quondam Assuerus : mandauerat ense necandos

Figur der Bibel, AT. Ahitofel war ein Berater König Davids. Als sich Absalom gegen seinen Vater David auflehnte, schloss sich Ahitofel ihm an. Als Absalom dem schlechten Rat Huschais folgte, brachte Ahitofel sich um (II Sm 15-17).

Knape 2005, S. 543

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besytzt den rodt /
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besitzt den rodt .
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besitzt den rodt /
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B2: Achytofel besitz den rodt /
  • B8: Achitofel sich selber dot
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B2: Achitofel besitzt den rott /
  • B8: Achitofel sich selber dodt
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B2: Achitofel besyth nu den raed vort an

Figur des Mythos. Aiakides steht in der griechischen Mythologie als Patronym für Nachfahren des Aiakos, z.B. Peleus, Achilleus, Neoptolemos, die molossischen Könige. An dieser Stelle in GW5061 ist wahrscheinlich Achilleus gemeint.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P31: Qui canit Aeaciden fortem : qui ve hectora sęuum :

Figur des Mythos. Aiakos, Sohn des Zeus, gilt als Gründungsheld der Insel Aigina. Als Vorbild an Gerechtigkeit und Frömmigkeit ist er Richter unter den Göttern. Nach seinem Tod wird er einer der Totenrichter, für Aristophanes der Totenrichter schlechthin.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B2: Et tormente par eacus
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B2: Aeacus hac eadam stigiis torquebit in vndis.

Figur des Mythos. Aias, Sohn des Telamon von Salamis, ist in Homers 'Ilias' der beste Kämpfer der Achaier nach Achill. Nach Achills Tod holt er dessen Leichnam zurück, während Odysseus die Troianer zurückhält. Im Streit der beiden um Achills Rüstung unterliegt Aias und begeht im Wahn Selbstmord.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B5: Zehend / als aiax was ein man

Figur des Mythos. Aigisthos ist in der 'Odyssee' der Sohn des Thyestes (nur Od. 4,518). Er bemächtigt sich des Throns und der Frau des Agamemnon und ermordet Agamemnon bei dessen Heimkehr aus Troja. Nach siebenjähriger Königsherrschaft in Mykenai wird er von Orestes als Rache für den Mord an Agamemnon getötet.

Knape 2005, S. 569

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelossen syn fründt Egysthus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelassen sein frndt Egysthus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelossen syn fründt Egysthus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Gelossen syn fründt Egysthus
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B10: Egistus eust occis son pere
  • B10: Et egistus. mais quant venge
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B64: se fut habandonnee a egistus quant son ma

Figur des Mythos. Aigle ist ein sprechender Name ("Glanz", "Strahlen"). Womöglich ist, da hier Aigles Reichtum erwähnt wird, die gleichnamige Hesperide gemeint, welche die goldenen Äpfel in ihrem Garten hütet.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B52: Vxorem ducunt vetulam dum turpiter Eglen :

Figur des Mythos. Aigyptos ist der Zwillingsbruder des Danaos und Bruder des Kepheus und Phineus. Er ist Vater von 50 Söhnen, den Aigyptiaden, die alle mit Ausnahme des Lynkeus von ihren Gemahlinnen, den Danaiden (Töchter des Danaos), in der Hochzeitsnacht getötet werden.


GW5065: 2 Beleg(e)
  • B64: filz de belleis et frere de egisteus. Et ainsi que
  • B64: on treuue aux hystoires: cestuy Egisteus

Aischines (ca. 389-315 v.Chr.) war ein griechischer Redner und Staatsmann. Als Redner etwa gleichberühmt, stand er als Politiker in Opposition zu Demosthenes: Beispiel dafür ist der berühmte Kranzprozess um seine Klage im Jahr 336 v.Chr. gegen Ktesiphon, bei dem er mit der Politik des Demosthenes abrechnete.

Knape 2005, S. 570

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B19: Tulius edder Eschines

Figur des Mythos. Akephalos bezeichnet ein kopfloses Monstrum, das in antiken Geschichtswerken, Reiseberichten oder Naturkunden (u.a. Plinius, 'Naturalis historia') als Wundervolk am Rande der Ökumene lebt.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P32: Comme acephales voulez viure

Figur des Mythos. Aktaion ist der Sohn des Aristaios und der Autonoë. Sein Geschick wird in verschiedenen Varianten überliefert. Nach Ovid erblickt er unabsichtlich Artemis beim Baden und wird daraufhin von seinen Hunden zerfleischt (Ov. met. 3,138-252).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P53: O miser actęon : cui non tam dura fuit mors :

Alanus ab Insulis (1120-1202 n.Chr.) war ein französischer Philosoph, Theologe und Dichter. Er verfasste unter anderem die Dichtung 'De planctu naturae', den 'Anticlaudianus' sowie den 'Liber parabolarum', in dem er in Naturvergleichen (z.B. mit dem Ätna) menschliche Laster (z.B. die invidia) anprangerte (LexMA 1, 268-270).


GW5065: 1 Beleg(e)
  • B53: de sa propre douleur. Et ainsi que dit alain

Figur der Literatur. Albinus war nach einer mittelalterlichen Erzähltradition ein zum Tode Verurteilter, der seinem Vater die Nase abbiss, da er ihn nicht ordentlich erzogen hätte (vgl. Knape 2005, 544).


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B9: Syns vatters nase Albinus aß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B9: Seynß vatters nase Albinus aß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B9: Syns vatters nase Albinus aß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B9: Syns vatters nase Albinus aß 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B49: Sinns vaters nase Albynus aß

Alexander de Tartagnis (1424-1477 n.Chr.) war ein italienischer Jurist. Er ging von 1438 bis 1445 dem Studium der Rechtswissenschaft nach und wirkte ab 1451 als Dozent für Zivilrecht in Bologna, Padua und Pavia (LexMA 1, 268-270).


Alexander de Villa-Dei (1160/70-1240/50 n.Chr.) war ein französischer Pädagoge, Grammatiker und Mathematiker. In Nachfolge Priscians bearbeitete er das 'Alphabetum maius', aus dem er 1199 einen hexametrischen Auszug, das 'Doctrinale (puerorum)', erstellte. Das 'Doctrinale' diente bis weit ins 16. Jahrhundert hinein fortgeschrittenen Schülern als Lehrbuch (LexMA 1, 381).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B27: Cuius Alexander gallus pręcordia turbat.
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B27: alexandre de ville dieu trouble les precor⸗

Alexandros von Pherai (ca. 369-358 v.Chr.) war ein Tyrann der thessalischen Stadt Pherai. Diodor und Plutarch zufolge stiftete seine Ehefrau Thebe im Jahr 358 v.Chr. ihre Brüder dazu an, Alexandros in seinem Schlafzimmer ermorden.

Knape 2005, S. 600

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo syn hußfrow dett /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo sein haußfraw dett .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo syn hußfrow dett /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo syn hußfrow dett
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Phereo sin hußfrow dett /

Die Stadt Alexandreia an der ägyptischen Mittelmeerküste wurde 331 v.Chr. von Alexander dem Großen gegründet.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel . Alexandria
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel / Alexandria
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Constantinopel . Allexandria
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B13: Dedens la cite dalixandre
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B13: maine ne ce fust pas occis en la cite de ale⸗
  • B13: xandrie comme il fist: se iamais neust este
  • B99: dre/ cestassauoir alexandrie. Le siege aussi

Gemeint ist wohl, so Knape 2005, 545f., Alexandros Balas, der sich gegen seinen Kontrahenten Demetrios I. Soter durchsetzte und syrischer König wurde (ca. 153-145 v.Chr.). Alexander und die Makkabäer unterstützten sich gegenseitig, sodass u.a. Jonathan durch Alexandros Balas Hohepriester und Statthalter wurde (I Mcc 10,59-66).

Knape 2005, S. 545

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B101: Groß Alexander lob erholt
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B101: ¶ Allexanders loff is groet dar van

Alexandros III. der Große (ca. 356-323 v.Chr.) war König Makedoniens, Pharao Ägyptens und persischer Großkönig. Er wurde von Aristoteles ausgebildet und galt aufgrund seiner erfolgreichen Eroberungszüge als exemplum vorbildlicher Herrschaft und Kriegsführung, aber auch als Beispiel für superbia und curiositas. Brant greift, wie Knape 2005, 545 nachweist, einige verbreitete Anekdoten über Alexander auf: So habe er im Rausch den Offizier Kleitos, einen Verwandten, getötet (Sen. epist. 83,19). Auf eine Frage Alexanders antwortete Diogenes, er möge ihm aus der Sonne zu gehen (Val. Max. 4,3, ext. 4). Sein Ehrgeiz und Stolz zeigte sich bei einem Wettlauf, bei dem er nur gegen Könige antreten wollte (Plut. mor. 197d, nach Knape 2005, 545). Alexanders früher Tod ist sagenumwoben, es heißt, er sei vergiftet worden. Im Christentum ist Alexander ein Vanitas-exemplum, das die Vergänglichkeit allen Ruhms belegt.

Knape 2005, S. 545

GW5041: 6 Beleg(e)
  • B16: Allexander / wann er truncken was /
  • B24: Man lyßt von Alexander das
  • B24: Dann Alexander solt für gon
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Allexanders vatter wolt
  • B109: Allexander / jn hohem mer
GW5042: 6 Beleg(e)
  • B16: Allexander . wann er truncken was .
  • B24: Man lyßt von Alexander das
  • B24: Dann Alexander solt fur gon
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Alexanders vatter wolt
  • B109: Allexander . in hohen meer
GW5046: 6 Beleg(e)
  • B16: Allexander / wann er truncken was /
  • B24: Man lyßt von Alexander das
  • B24: Dann Alexander solt für gon
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Alexanders vatter wolt
  • B109: Allexander / jn hohem mer
GW5047: 6 Beleg(e)
  • B16: Alexander / wann er truncken was /
  • B24: Man lyßt von Alexander das 
  • B24: Dan Alexander solt für gon
  • B56: Alexander all welt bezwangk
  • B77: Do Alexanders vatter wolt
  • B109: Allexander / jn hohem mer
GW5048: 12 Beleg(e)
  • B7: Ouch allexanders rich ab nam
  • B10: Solch lieb hat alexander gton
  • B16: Alexander wan er druncken was
  • B24: Man lißt von alexander das
  • B24: Dann das alexander solt für gon
  • B24: Dann alexander mit sym gelt
  • B26: Des glich ouch alexander hat
  • B26: Geweint do er sach darium dott
  • B35: Alexander hatt nach all ere
  • B56: Alexander all welt bezwanck
  • B77: Do Allexanders vatter wolt
  • B109: Alexander / in hohem mer
GW5053: 5 Beleg(e)
  • B6: Allexander de vyl grote heer
  • B7: Dorch dyt Allexanders ryke affnam
  • B16: Allexander dede vaken in drunckenheyt
  • B24: Van Allexander ik kortes las
  • B56: Allexander al de werlt bedwanck
GW5058: 9 Beleg(e)
  • B6: A son filz le grant alexandre
  • B6: Alixandre par doulx arroy
  • B16: Et aussi le grant alixandre
  • B24: Le grant alixandre. et veille
  • B56: Qui par alixandre foulle
  • B56: ¶Aussi et le grant alixandre
  • B99: Ce nomme la grant alexandre
  • B101: Le puissant alexandre et grant
  • P26: Par moy alexandre le grant
GW5061: 13 Beleg(e)
  • B6: Posset Alexandrum qui dogmata culta docere :
  • B16: Magnus Alexander morbo ebrietatis inepto
  • B24: Magnus Alexander toto sudasset in orbe.
  • B56: Magnus Alexander cui vix suffecerat orbis
  • B99: Fortis Alexandri : sedem etiam Antiochi :
  • B101: Magnus Alexander faciles non prebuit aures
  • P26: Magnus Alexander nostros comitatus honores :
  • P46: Alexandri monarchia.
  • P46: Moxsed Mox sed Alexander victor / sic persica sceptra
  • P46: Cęsus : Alexandro tradidit imperium.
  • P46: Gręcus Alexander propria num morte veneni
  • P55: Deinde & Alexandro contribuere suo.
  • P60: Alexandri monarchia CXLVIII
GW5065: 9 Beleg(e)
  • B6: qui peust enseigner a alexandre filz dudit
  • B16: Semblablement le grant alexandre cor⸗
  • B24: que le grant alexandre eust sue a porter les
  • B56: ste brute. Pareillement le grant alexan⸗
  • B56: dre a qui a peine suffisoit le grant monde
  • B99: salem La cite dicte du nom du fort alexan⸗
  • B99: dre/ cestassauoir alexandrie. Le siege aussi
  • B101: le grant alexandre ne donna facilles oreilles
  • P26: tre les estoilles. Le grant Alexandre aussi

Figur des Mythos. Alkaios ist Großvater des Herakles, weswegen dieser als Alkide / Alceus (Nachkomme des Alkaios) bezeichnet wurde. Alkaios ist zudem der ursprüngliche Name des Herakles, der auf Befehl des delphischen Orakels geändert wird.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: O alcides prince puissant
GW5065: 1 Beleg(e)
  • P63: nomme alceus Que comme vne foys cestuy her

Figur des Mythos. Der Heros Alkathoos kann den kithaironischen Löwen töten und gewinnt so die Tochter und die Herrschernachfolge des megarischen Königs Megareus. Herkunftssagen verbinden ihn mit der Stadt Alcathoe.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P55: Firmior Alcocothen Mars quoque noster erit.

Figur der Bibel, AT. Alkimus war Hohepriester in Jerusalem von 163/162-160/159 v.Chr. und Anhänger des Hellenismus. Er wurde von Judas Makkabäus aus dem Amt getrieben (I Mcc 7,6.25; II Mcc 14,6f) und siegte gegen die Truppen unter Nicanor, die Alkimus unterstützen sollten. Alkimus starb 159 v.Chr., als er auf dem Tempelgelände eine Mauer einreißen lassen wollte. Sein Tod wurde vom Volk als göttliche Strafe interpretiert (I Mcc 9,54-56).

Knape 2005, S. 544

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist Alchymus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land ist alchymus
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B7: Jn allem land is Alchimus
GW5058: 1 Beleg(e)
  • P22: ¶Nous lisons alcides este

Amasis war ein ägyptischer Pharao (ca. 570-526 v.Chr.), unter dessen Herrschaft Ägypten eine wirtschaftliche Blüte erlebte. Sein Reichtum zeigte sich an prächtigen Pyramiden- und Tempelbauten (z.B. Isis-Tempel) und an der prunkvollen Architektur seines eigenen Grabes (Hdt. 2,169).

Knape 2005, S. 546

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis jm macht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B85: Des gleich auch Amasis im macht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis jm macht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis jm macht 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B85: Des glich ouch Amasis im macht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B85: Radulphus qui en amassis
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: Pyramidem Rhodopis struxit : diues quoque Amasis :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B85: Amasis aussi roy de egipte riche et puissant

Ambrosius von Mailand (339-397 n.Chr.) war Bischof von Mailand und zählt neben Hieronymus, Augustinus und Gregor dem Großen zu den lateinischen Kirchenlehrern der Spätantike.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B11: Augustinum Ambrosium vnde Gregorium

Stadt in Nordfrankreich, heute Hauptstadt des Département Somme sowie der Région Picardie.


Figur der Bibel, AT. Amnon, der älteste Sohn Davids, vergewaltigte und verstieß seine Halbschwester (II Sm 13,1-22). Aus diesem Grund wurde er von seinem Bruder Absalom getötet. David beklagte den Tod seines Sohnes (II Sm 13, 36-37).

Knape 2005, S. 547

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an synr swester stt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an seiner schwester stet
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an synr schwester stt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon wer an synr schwester stt 
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B13: Amon syne egene suster bedroch

Volk der Antike, AT. Volk in Vorderasien, nachgewiesen im 2. Jahrtausend v.Chr. In der Bibel ein vorisraelitisches Volk in Kanaan, das die Israeliten besiegte (Am 2, 9-10).

Knape 2005, S. 547

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sünd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sund
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sünd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der vonAmorreen sünd
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B25: Do der von Amorreen sünd
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B25: ¶ De Armorerer vnde de Niniuiten

Figur der Bibel, AT. Amos (ca. 8.Jh. v.Chr.) war ein Prophet. Das nach ihm benannte biblische Prophetenbuch beschloss er mit einem Heilswort für das Volk Israel.


GW5041: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß het sie jn kriechen gelon /
  • B32: Hett nit Helen vff pariß gifft
  • B33: Hett er Paris do vsßhin gelan /
  • B94: Pryamus sach syn kynd all sterben
GW5042: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß het sie in krichen gelon .
  • B32: Hett nit Helen auff pariß gifft
  • B33: Hett er Pariß do ausßhyn gelan .
  • B94: Pyramus sach sein kynd all sterben
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß hett sie jn kriechen gelon /
  • B32: Hett nit Helen vff Pariß gyfft
  • B33: Hett er Paris do vsßhin gelan /
  • B94: Pryamus sach syn kynd all sterben
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B26: Wer Priamus gestorben vor
  • B26: Pariß hett sie jn kriechen gelon
  • B32: Hett nit Helen vff Pariß gyfft
  • B33: Hett er Paris do vsßhin gelan /
  • B94: Pryamus sach syn kynd all sterben 
GW5048: 6 Beleg(e)
  • B7: Biß Paryß sie dar vs bescheynt /
  • B32: Hett er Paryß da vßhin gelan
  • B33: Hett nit helen vff pariß gyfft
  • B94: Piramus sach sin kind all sterben
  • B96: Wer Pyramus gestorben vor
  • B96: Pariß hett sie in kriechen gelan
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B26: Van Priamo dem troyeschen konnynck
  • B26: Parysz nam Helenen ok myt macht
  • B94: Pryamus sach syne kynder al steruen
GW5058: 8 Beleg(e)
  • B6: Comme fut le roy priamus
  • B6: De paris qui voulut auoir
  • B10: Deuant son pere priamus
  • B13: Et le ceptre de priamus
  • B13: De paris. o dure morsure
  • B32: Quel fut quant de paris les ditz
  • B94: Du noble priam et ses filz
  • P25: Regardez comme paris prit
GW5061: 7 Beleg(e)
  • B6: Adsit in exemplum Priami fortuna potentis.
  • B8: Inconsulta ruit bellis priameia proles
  • B13: Et cecidit Priami sedes : sceptrumque superbum :
  • B13: Ob Paridis cęcum : quo cum flagrabat : amorem.
  • B32: Idęi Paridis : non male rapta foret
  • B94: Rex Priamus natos fortes occumbere vidit :
  • P25: Quondam Priamides quo Troia cessit achiuis :
GW5065: 9 Beleg(e)
  • B6: priam le puissant lequel perdit sa cite et les
  • B6: son filz paris ioyeux lascit et amoureux pro
  • B8: aussi lignee priyameyenne: mal conseillee
  • B13: et le hault et orgueilleux siege du roy priam
  • B13: pour la folle amour de paris. Pareillement
  • B32: neust leu les lettres de paris le troyen ia
  • B94: exemple du roy Priam qui en son antiqui
  • P25: les heures secondes. Iadis Paris le filz de
  • P25: Priam par lequel troye donna lieu aux

Figur des Mythos. Amphiaraos ist ein Seher und weiser Held der "Sieben gegen Theben". Seine Frau Eriphyle verrät ihn, als er sich versteckt, um nicht am Zug gegen Theben teilnehmen zu müssen. So findet er sein von ihm selbst vorausgesehenes Ende: Er wird von der Erde, die ein Blitz des Zeus spaltet, verschlungen (Stat. Theb. 4,190-213).

Knape 2005, S. 547

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyarus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B51: Der wissag Amphyaraus
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B51: ¶Damphiaraus mesme a sa femme
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B51: Amphiareus vates dum fata futura timebat
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B51: de que Amphiaraus vng grant clerc vati

Figur des Mythos. Amphion, ein Sohn des Zeus, ist einer der Gründer von Theben. Als sich seine Frau Niobe aufgrund ihres Kinderreichtums über die Göttin Latona erhebt, töten Apollo und Artemis alle ihre Kinder (Ov. met. 6,146-312). Daraufhin findet Amphion den Tod: entweder durch die Pfeile Apolls (Hyg. fab. 9) oder durch Selbstmord im Wahnsinn (Ov. met. 6,271f.).

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Theba gschach
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon zu Theba gschach
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Teba gschach
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Teba gschach
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Als Amphyon z Theba gschach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Alse Amphyon to Theba gheschach
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: ¶De ce amphion pas ne se taise
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Amphion testis. Thebanę conditor arcis :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B64: exemple de Amphion conditeur de la haul

Figur des Mythos. Amphitryon ist Sohn des Alkaios und Gatte der Alkmene. Um deren Brüder und Vater Elektryon zu rächen, zieht er gegen die Teleboier. Er ist leiblicher Vater des Iphikles und irdischer Stiefvater des Herakles, der aus der Vergewaltigung von Alkmene durch Zeus hervorgegangen ist.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • B107: uoir lexemple de amphitrion se tu veulx

Figur des Mythos. Amun ist der ägyptische Wind- und Fruchtbarkeitsgott, der von den Griechen mit Zeus gleichgesetzt wurde. Er wird anthropomorphisierend u.a. als Mensch mit Widderkopf dargestellt und insbesondere in Theben verehrt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P25: Africa me noscit : me noscit corniger Hammon :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • P25: et Hammon le cornu aussi. Les Numydes in

Figur der Bibel. Ananias war der Mann der Saphira. Nachdem er den Erlös aus einem verkauften Acker nur teilweise der Gütergemeinschaft seiner Gemeinde ausgezahlt hatte, wurde er von Petrus scharf kritisiert. Unmittelbar darauf starb Ananias, später auch seine mitwissende Frau Saphira (Act 5,1-11).


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B3: Ananias starb gecheling /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B3: Judas Ananias Phinaus Achor

Figur der Antike und der Bibel. Andronikos war Stellvertreter des Königs Antiochos IV. in Antiocheia. Er wurde von dem Hohepriester Menelaos bestochen, um den exilierten ehemaligen Hohepriester Onias zu ermorden. Andronikos wurde daraufhin von König Antiochos hingerichet (II Mcc 4,30- 38; Diod. 30,7,2-3).

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden vaß 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus nam gulden faß
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Andronicus guldene vathe nam
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B46: Allicit : Andronici pro quo perimatur Onyas.
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B46: aussi exemple de onyas que Andronicus

Angelus de Gambilionibus aus Arezzo (ca. 1400-1485 n.Chr.) war ein italienischer Jurist und Professor. Er verfasste unter anderem einen 'Commentarium in Institutiones'.


Figur des Mythos. Anna ist die Schwester der phönizischen Königin Dido. Im vierten Buch von Vergils 'Aeneis' nimmt sie eine wichtige Rolle ein, da sie der verwitweten Dido zur Liebe zu Aeneas und somit zum Bruch des Treueversprechens rät, das Dido ihrem verstorbenen Gatten Sychaeus gegeben hat.

Knape 2005, S. 548

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeigten wol
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
  • B46: Susannen rychter noch vil syndt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeigten wol
  • B32: Vnd Dydo durch ir schwester Ann
  • B46: Susannen richter noch vil synd
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeygten wol
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
  • B46: Susannen richter noch vil syndt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeygten wol
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann 
  • B46: Susannen richter noch vil syndt
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B5: Susannen richter zeigten wol
  • B33: Susanna lieber sterben wolt
  • B33: Vnd Dido durch ir schwester Ann
  • B46: Susannen ryechter noch vil sint
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Susannen richter noch vele synt
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B46: Accuserent dame susanne
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B46: Sed vereor sint pseudosenes quos casta Susunna
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B46: vieillars que alleicha la chaste susanne/
  • B46: ceulx qui la bonne susanne accuserent de

Figur der Bibel, NT. Gegenspieler Christi in der apokalyptischen Literatur.

Knape 2005, S. 569

GW5041: 6 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkrist gt fürlouff
  • B103: Die schen dem endkrist syn schatz
  • B103: Der endkrist sytzt jm grossen schiff
  • B103: Jch vrcht der endkrist sy nit wyt
  • B104: Der klopft dem endkrist an der port
  • P60: Vom endkrist
GW5042: 6 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkryst gut furlauff
  • B103: Die suchen dem endkrist sein schatz
  • B103: Der endkrist sytzt im grossen schiff
  • B103: Jch vrcht der endkrist sey nit weit
  • B104: Der klopft dem endkrist an der port
  • P60: vom Vom endkrist
GW5046: 6 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkryst gt fürlouff
  • B103: Die schen dem endkryst syn schatz
  • B103: Der endkryst sytzt jm grossem schiff
  • B103: Jch vrcht der endkryst sy nit wyt
  • B104: Der klopfft dem endkrist an der port
  • P60: Vom endkrist
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B102: Das ist dem endkryst gt fürlouff
  • B103: Die schen dem endkrist syn schatz
  • B103: Der endkryst sytzt jm grossen schiff
  • B104: Der klopfft dem endkrist an der port
  • P60: Vom endkrist
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B102: Dz ist dem endkrist gut fürlouff
  • B103: Der endkrist sitzt im grossen schiff
  • B103: Jch vörcht der endkrist sy nit wyt
  • B104: Der klopft den endkrist an die port
GW5053: 8 Beleg(e)
GW5058: 7 Beleg(e)
  • B103: ¶De lantecrist
  • B103: De ce mauldit faulx lantecrist
  • B103: De lantecrist faulx seducteur
  • B103: Lentecrist et dominera
  • B103: Les enuoiez de lantecrist
  • B103: De lantecrist leur mauluais maistre
  • B104: Curseur amy de lantecrit
GW5061: 7 Beleg(e)
  • B103: De Antichristo.
  • B103: Nunc Antichristo pręuia castra locant.
  • B103: Conuolitant multi / Antichristi signa ferentes :
  • B103: Quos antichristi libera dona trahent.
  • B103: Ipse Antichristus spaciosum misit in orbem
  • B104: Hic Antichristi / cursor / amicus erit.
  • P60: De antichristo. folio CXVII
GW5065: 15 Beleg(e)
  • B103: ¶De lantecrist.
  • B103: que antecrist ministre du dyable a plusieurs
  • B103: antecrist qui te es adonne a ceste folle er⸗
  • B103: et logent les chasteaux et places a lantecrist
  • B103: ensemble portans les signes de antecrist qui
  • B103: te de celluy mauldit antecrist. Et aueugle
  • B103: dons liberaulx de antecrist tireront a soy.
  • B103: quiert point de cauillations Mais celluy an
  • B103: tecrist a enuoye par le monde grant et spa⸗
  • B104: ge de antecrist il veult poursuyure sa ma⸗
  • B104: de antecrist qui aultre chose ne demandera
  • B104: faulsaire adulateur et ministre de antecrist
  • B105: seruiteurs et ministres de antechrist/ car au
  • B105: aultrement tu es ministre dantechrist.
  • P60: De lantecrist lxxii

Antigonos Monophtalmos (382-301 v.Chr.) war ein makedonischer Feldherr und Begründer der Dynastie der Antigoniden. Er trug den Beinamen Kyklops "der Einäugige". Nach Plutarchs Schrift 'De educatione' (s. Knape 2005, 614) ließ Antigonos den Sophisten und Rhetor Theokrit hinrichten, da dieser ihn durch bissige Bemerkungen lächerlich gemacht hatte.

Knape 2005, S. 614

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B19: Das einoygig wer Antigonus /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B19: Das eynoygig wer Antigonüs

Die 300 v. Chr. gegründete Stadt am Orontes in der Türkei (heute Antakya) war für das Christentum schon früh von Bedeutung. Der Name "Christen" sei hier entstanden (Act 11,26).


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem . Anthiochia
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem / Anthiochia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Jherusalem . Antiochya
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Et antioche sans derroy
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B99: Fortis Alexandri : sedem etiam Antiochi :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: de anthiochus qui est anthioche La quatre

Antiochos IV. Epiphanes (215-164 v.Chr.) war König des Seleukidenreiches. Als er in jüdischen Streitigkeiten um das Hohepriesteramt und um die Hellenisierung Jerusalems eingriff, löste dies heftige Unruhen aus (A. Mehl).In der Folge kam es 166 zum sog. Makkabäeraufstand. Gott strafte ihn hart (2 Mcc 9). Aufgrund seiner Selbststilisierung zum "theos epiphanes" und wegen der Plünderung von Tempeln galt er als exemplum der Blasphemie.

Knape 2005, S. 548

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das . vnd Anthyochus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B35: Antiochus ward von zorn durch nagen
  • B87: Entpfand das / vnd Antyochus etc.
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B35: Antiochus vnde der noch vele mere
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B87: Anthiocus et plusieurs hommes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B87: Anthiochusque ferus : multi aliique simul.
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B87: cherib. Les cruelz Nichanor Anthiochus et
  • B99: de anthiochus qui est anthioche La quatre

Figur des Mythos. Antiphates ist Herrscher über die menschenfressenden Laistrygonen (Hom. Od. 10,100-132; Ov. met. 14,234) und vernichtet fast alle Schiffe des Odysseus samt Besatzung. Später generalisiert sich das Antiphates-Bild hin zur Vorstellung vom grimmigen Hausdrachen (Ov. Pont. 2,2,114; Iuv. 14,20).

Knape 2005, S. 548f.

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Der würt Antyphates doch ynnen
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Der wrt Antyphates doch ynnen
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Der würt Antyphates doch ynnen
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Der würt Antyphates doch ynnen
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Der wrt Antyphates doch innen

Figuren der Antike. Gemeint ist die "antoninische" Dynastie der römischen Kaiserzeit, die mit Antoninus Pius, dem vierten der sechs Adoptivkaiser, 138 n.Chr. begann und mit Commodus 192 n.Chr. endete.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B14: Dur ch Durch flauianer / Anthoniner

Antoninus Pius (ca. 86-161 n.Chr.) war von 138 bis 161 n.Chr. römischer Kaiser in der Nachfolge Hadrians und Begründer der Antoninischen Dynastie. Seinen Beinamen ´Pius´ erhielt er in Folge des pietätvollen Umgangs mit seinem verstorbenen Adoptivvater und Herrschaftsvorgänger Hadrian. Er errichtete den Antoninuswall, eine expansive Erweiterung des Hadrianswalls in Britannien.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P48: Progeniem : aut flauios / Anthoniosve pios.

Antonius von Padua (1195-1231) war Ordenspriester des Franziskanerordens und wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger und Kirchenlehrer verehrt. Zu seinem Werk zählen insb. die skizzenhaften 'Sermones' (Predigten) zu Sonn- und Feiertagen.


Antonius de Butrio (1338-1408 n.Chr.) war ein italienischer Jurist und Dozent in Bologna. Als einer der sog. Dekretalisten verfasste er u.a. Kommentare zu den 'Dekretalen' Gregors IX. und zum 'Liber Sextus' (LexMA 3, 658-661).


Antonius von Padua (ca. 1195-1231 n.Chr.) war ein portugiesischer Ordenspriester des Franziskanerordens. Er ist Heiliger und Kirchenlehrer der römisch-katholischen Kirche. Unter seinem Patronat stehen die Bäcker und die Armen, so dass noch heute Spenden für Notleidende als "Antoniusbrot" bezeichnet werden (LexMA 1, 732-733).


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B63: De sunte Antonius dat broet brachte

Marcus Antonius (ca. 82-30 v.Chr.) war ein römischer Politiker und Feldherr. Nach Caesars Ermordung schloss er mit Octavian und Marcus Aemilius Lepidus das zweite Triumvirat. Seit 42 v. Chr. verwaltete er den Osten des Römischen Reichs. In der Folge gewann in seinem politischen wie privaten Leben die ägyptische Königin Kleopatra VII. an Bedeutung. Seine Gegnerschaft zu Octavian führte 32 v. Chr. zum Krieg, der 31 v. Chr. in der Schlacht bei Actium entschieden wurde. Auf die falsche Nachricht von Kleopatras vermeintlichem Selbstmord stürzte er sich in sein eigenes Schwert. Kleopatra folgte ihm wenig später in den Tod.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Anthonius verlor sin ere
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B13: ¶Aussi anthoninus marchus
  • B13: Se vint apres marcus retirer
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B13: Marcus romanę princeps Antonius arcis :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B13: marc anthoine prince de la cheualerie ro⸗

Landschaft in Boiotien, in der sich der Helikon befindet.


GW5061: 5 Beleg(e)
  • P10: Sacra scatet : nec nos Aona prata rigant :
  • P10: Nil latet Aoniis fontibus huncce virum.
  • P14: In quibus Aonias euehis Olpe deas.
  • P56: Hic quoque & Aonio reuocantur vertice musę :
  • P56: Iura tamen calles : Aoniumque melos.

Apelles (4.Jh. v.Chr.) galt als berühmtester Maler des griechischen Altertums. Nach Plutarchs 'De educatione' 7a meinte Apelles zu einem unbegabten Künstler, der ihm ein auf die Schnelle gemaltes Bild präsentierte, er habe sofort bemerkt, dass das Bild in Eile gemalt worden sei, und wundere sich, dass sein Gegenüber nicht noch mehrere solcher Bilder gemalt habe (s. Knape 2005, 549).

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B48: Der moler der Apelli bracht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B48: Der maler der Appelli bracht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B48: Der moler der Apelli bracht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B48: Der moler der Apelli bracht
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B48: Der maler der appeli bracht
  • B48b: Der moler der Appelli bracht

Figur des Mythos. Apollon ist der griechische Gott der Mantik, der Künste (v.a. Musik und Dichtkunst) und der Medizin. Er ist der Musagetes, der Anführer der Musen. Pythia, die Priesterin des Apollon-Orakels in Delphi, bezeichnet Sokrates als weisesten Mann, da er nur wisse, dass er nichts weiß. Eine Anekdote berichtet, dass Apollon den Marsyas, der ihn zu einem musikalischen Wettkampf aufgefordert hatte, bei lebendigem Leib die Haut abzieht und ihn an einer Fichte aufhängt (Ov. met. 6,382-400).

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab jm kuntschafft des /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab im kuntschafft des .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab jm kuntschafft des /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B114: Appollo gab jm kuntschafft des /
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B67: Doct appolline disputa
  • B67: A larpe doulce de phebus
GW5061: 18 Beleg(e)
  • P8: permulsisti? quotiens ob phœbi tui dexteritatem
  • P8: sunt nobis syrmata longiora : dexter quoque Apollo
  • P10: Non sumus auersi a musis / & Apolline dextro :
  • P10: Musica nostrates / phœbo duce / venit ad oras.
  • P10: Ad latiosque lares facilis penetrauit Apollo :
  • P10: Pandere scit numeris diui sacraria phœbi :
  • P10: Quicquid enim sacris phœbi de fontibus hauris :
  • P11: Sic sinum phœbus : rigido sub antro
  • P11: Quas sacer phœbi chorus / & diserta
  • B28: Et face succensa : se credit lampada phœbi
  • B67: Marsia cum docto certauit Apolline : victus
  • B67: Nam phœbum cythara doctum irritauerat ille
  • B86: A quo processit nitidus sol : lucida phœbe :
  • P29: phœbados tripodasque / ore parum diserto contingere?
  • P29: Sed me phœbus amat : sunt huic mea carmina curę.
  • P31: Exarmatus enim pharetris comitatur Apollo
  • P31: Murmura : fortunam dexter Apollo feret.
  • P31: Carmina vos sacro vibratus lumine phœbus :
GW5065: 6 Beleg(e)
  • B28: torches de phebus affin quil face plus plain
  • B67: Marsia le fol a certe et dispute contre apol
  • B67: lo le saige/ mais en fin a este vaincu perdu
  • B67: contre le dieu Phebus qui le vainquit et
  • B67: orgueilleux irrita phebus le saige pour le
  • B67: eudurer ce martire que confesser Phebus

Apollonios von Tyana (1.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Wanderlehrer, Prediger, Wundertäter und Pythagoreer, dessen Vita Philostrat verfasste. Schon früh geriet er in den Ruf, ein Zauberer oder Scharlatan zu sein.

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B66: Appollonius durch zoch all ort
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B66: Appolonius durch zoch all ort
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B66: Appollonius durch zoch all ort
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B66: Appollonius durch zoch all ort
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B66: Appolonius durch zoch all ort
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Alse vlyxes . vnde Applonius was

Appianos (95-162 n.Chr.) war ein griechischer Geschichtsschreiber und Anwalt. Er verfasste die Ῥωμαικά (Historia Romana), ein Werk, das die römische Geschichte von der Königszeit über die Zerstörung Karthagos 146 v.Chr. bis zu den Feldzügen Traians in Dakien und Arabien behandelt.


Appius Claudius Caecus (um 340-273 v.Chr.) war in der mittleren römischen Republik ein bedeutender Politiker und Redner. Er erbaute die Via Appia von Rom nach Capua. Sein cognomen 'Caecus' erhielt er wegen Erblindung im Alter.


GW5048: 2 Beleg(e)
  • B5: Vnd der blind appius claudius
  • B17: Oder der sellig Appius

Apuleius von Madaura (125-190 n.Chr.) war Platoniker, Sophist, Rechtsanwalt und Verfasser philosophischer, naturwissenschaftlicher und literarischer Schriften in griechischer und lateinischer Sprache. Sein literarisches Hauptwerk ist der Eselsroman ('Metamorphoseon libri XI' / 'Asinus aureus').


Region in Südostitalien, die heute die Provinzen Bari, Brindisi, Foggia, Lecce und Tarent umfasst.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz greifft er an Apuliam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B34: Wie man apuliam griff an
  • B99: Jetz grifft er an Apuliam
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: ¶ Nu grypt de Turke an Apulyam
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B66: Grece cilicie apulye
  • B99: Compris auecques apulie
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: illiriques tremblent Les champs appuliens

Die klassische Geographie unterschied zwischen der Arabia deserta, die sich von Südsyrien bis zum nördl. Ḥiǧāz erstreckte, und dem fruchtbaren Südwesten der arabischen Halbinsel (Arabia felix). Die Arabia Petraea wurde von Trajan 106 n.Chr. als kaiserliche Provinz des Römischen Reiches eingerichtet.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Les arabes premierement
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B99: Atque Arabis primum dogmata falsa dedit :
  • P54: Longius in Thurcos / Arabesque / & Achaica regna
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: arabiens les faulx enseignemens Apres inuertit

Das Königreich Aragon war ein Staatsgebilde des mittelalterlichen Spaniens und bestand von 1035 bis 1707. Im 12. Jahrhunderts wurde das Königreich Aragon zum Namensgeber der "Krone von Aragonien".


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd jnn das landt gen Narragun
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd in das landt gen Narragun
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd jnn das landt gen Narragon
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Vnd jnn das landt gen Narragon
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B66: Auant ferdinandus le roy
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B66: Hesperię occiduę rex Ferdinandus : in alto
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B66: Ferdinand en la haulte mer despaigne a

Arbakes (ca. 7.Jh. v.Chr.) war nach der Überlieferung des Ktesias ein König der Meder, der den verweiblichten assyrischen König Sardanapalus besiegte.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • B50: femme dont vng sien preuost nomme Arbaces

Archimedes aus Syrakus (287-212 v.Chr.) war ein griechischer Mathematiker und Physiker. Dass er einem römischen Soldat, der ihn im Zuge der Eroberung von Syrakus 212 v.Chr. nach seinem Namen fragte, abweisend antwortete (noli turbare circulos meos) oder gänzlich schwieg (Val. Max. 8,7, ext. 7), bezahlte er mit seinem Tod.

Knape 2005, S. 549

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der west des vil
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B66: Archymenides der wust des vil
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Alse Archymenides . Dycearchus

Archytas von Tarent (430-345 v.Chr.) war ein griechischer Mathematiker und pythagoreischer Philosoph, der mit Plato befreundet war. Seine Werke und seine Philosophie sind nur noch in Umrissen erkennbar. Er galt als exemplum der Selbst- und Affektbeherrschung (Knape 2005, 550 verweist auf Val. Max. 4,1, ext.1 und 2).

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas / do jm vnrecht gschach
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas . do im vnrecht geschach
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas / do jm vnrecht gschach
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas / do jm vnrecht gschach
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas do im vnrecht geschach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B35: Plato . Socrates vnde Archytas
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B35: Nous lisons darchie le saige
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B35: Archytas sophię iccirco spectabilis auctor :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B35: hastif. Pour ceste cause Architas specta⸗

Argos ist der Hauptort der Landschaft Argolis im Nordosten der Peloponnes und lag am Schnittpunkt bedeutender Handelsstraßen. Sein Gründer war Argos, Sohn des Zeus und der Niobe. In poetischen Texten kann "Argos" für ganz Griechenland stehen, so wie "Argivi" für die Griechen und "argivus" für griechisch.


GW5058: 3 Beleg(e)
  • B92: En argiue et es aultres pais
  • B108: Rodes et gens darchiphilie
  • B108: Argolicie et la thracicque
GW5061: 7 Beleg(e)
  • P12: Efficere argiuus vix hoc potuisset Homerus
  • B6: Filius Argolicas properat lasciuus ad oras.
  • B10: Quales argolicas quondam viguere per oras.
  • B10: Theseus argiuis timor & formido tyrannis
  • B92: Alter in argiuis ludos celebrasse palęstris
  • B108: Atque Thraces veniunt : Argolicique viri :
  • P31: Qui ve canit lybicos argolicosque duces :
GW5065: 7 Beleg(e)
  • P17: die que les grecz appellerent archee: com⸗
  • B6: pera auecques haultes nefz aller aux regi
  • B6: ons argoliques et la terre de grece la ou il
  • B10: regions argoliques et degre. Ainsi que pa⸗
  • B10: argins et la doubte des tyrans victeur
  • B92: des argins qui veritablement a grant pei
  • B108: Argoliques/ Et toutes gens ensemble que

Figur des Mythos. Ariadne ist die Tochter des König Minos und seiner Gattin Pasiphaë. Ihr Halbbruder ist der Minotauros, ein stierköpfiges Mischwesen, das auf Kreta in einem von Dädalus erbauten Labyrinth gefangen gehalten wird. Mit Ariadnes Hilfe kann Theseus den Minotauros töten.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Der Ariadnen vor hat doch

Aristeides (540-467 v.Chr.) war einer der bedeutendsten Politiker und Strategen Athens in der Zeit der Perserkriege. Schon Herodot galt er als exemplum der Ehrenhaftigkeit, Bescheidenheit und Gerechtigkeit.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm / gerecht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm . gerecht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm / gerecht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm / gerecht 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B17: Aristides was arm gerecht
  • B83: Aristides was arm / gerecht
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B83: Aristides was arm vnde gherecht
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B83: Lexcellent iuste aristides
  • B112: Helas aristides le iuste
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B83: Iustus Aristides pauper : fuit Epamynundas
  • B112: Iustus Aristides quid tempestate valeret
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B83: Aristides fut poure Epamynundas duc
  • B112: maintenant le iuste aristides duquel fut

Aristobulos II. war Hohepriester und von 67 bis 63 v.Chr. hasmonäischer König. Er drängte seinen Bruder Hyrkanos II., der zur Nachfolge in der Herrschaft bestimmt war, zum Verzicht auf Königtum und Hoherpriesteramt. Hyrkanus setzte den Kampf fort, doch es gelang Aristobulos II., sich in Judäa zu behaupten. Dann aber verlor er die Gunst des Pompeius, der ihn gefangen nahm und 63 v.Chr. Jerusalem besetzte.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Das vneins Aristobolus

Aristophanes (5./4.Jh. v.Chr.) war der bedeutendste griechische Dichter der attischen, alten Komödie und wird von Jakob Locher entsprechend gewürdigt. In der Komödie 'Die Wolken' wendet sich der Protagonist Sokrates gegen die verderbliche, neue Jugenderziehung.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P17: Aristophanes eupolis et cratin treslouables poetes lesquelz quant ilz ont veu la ieunesse
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P17: Aristophanes : Eupolis atque Cratinus / laudatissimi
GW5065: 1 Beleg(e)
  • P17: te. Du nombre desquelz Aristophanes:

Aristoteles aus Stageira (384-322 v.Chr.) war ein griechischer Philosoph, Universalgelehrter und Begründer zahlreicher wissenschaftlicher Disziplinen (u.a. Physik, Logik, Staatstheorie). Er war Schüler, später selbst Lehrer an Platons Akademie. 343/342 v.Chr. machte ihn König Philippos II. zum Erzieher seines Sohnes Alexandros III. des Großen.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles z geselt
  • B102: Dann Aristoteles der gycht
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles zu geselt
  • B102: Dann Arestotiles der gycht
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles z geselt
  • B102: Dann Aristoteles der gycht
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B6: Wart Aristoteles z geselt
  • B102: Dann Aristoteles der gycht
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B6: Wart arestoteles z geseltt
  • B7: Als Aristoteles bericht
  • B35: Alls Aristotiles ouch seit
  • B102: Dann Aristotiles der gycht
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B6: By Aristotilem dem meyster seer werd
  • B102: Aristotiles vns de in warheyt berycht
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B6: Aristoteles le saige homme
  • P26: De laristote homs prudent
GW5061: 4 Beleg(e)
  • P8: Aristotilem peripateticorum fundatorem maximum
  • B6: Doctus Arestoteles tandem compertus : adibat
  • B6: Doctus Aristoteles primum documenta Platonis
  • P26: Doctus Aristoteles nostra hęc monumenta sequutus :
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B6: Tant que le saige aristote finablement trou
  • B6: saige aristote ne les auoit pas comprins de
  • P26: saige Aristote aussi ensuyuant noz presens

Figur des Mythos. Arkturos ist der Hauptstern im Bootes, einem Sternenbild in der Nähe des Großen Wagens, und der hellste Stern des Nordhimmels. Neben ihm gehören Ursa und die Hyaden zum Bootes.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
GW5042: 1 Beleg(e)
GW5046: 1 Beleg(e)
GW5047: 1 Beleg(e)
GW5048: 1 Beleg(e)

Figur der Bibel, AT. Arphaxat (6.Jh. v.Chr.) war ein medischer König und Gründer der Stadt Ekbatan. Sein großes Heer wurde vom assyrischen König Nebukadnezar besiegt (Idt 1,1-5). Nachdem letzterer nach Verwandlung in ein Tier Reue gezeigt und sich Gott zugewandt hatte, wurde er wieder in sein Amt eingesetzt.

Knape 2005, S. 550

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat vber wandt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat vber wandt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat vberwandt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er Arfaxat überwandt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B56: Vnd er arfaxat vber wandt

Artaxerxes I. (5.Jh. v.Chr.) war Sohn von Xerxes I. und von 465 bis 424 v.Chr. persischer Großkönig. Er schlug die von Athen unterstützte ägyptische Revolte (460-454 v.Chr.) nieder, war am Kallias-Frieden (449/8 v.Chr.) zur formalen Beendigung der Perserkriege beteiligt und führte nach Ausbruch des Peloponnesischen Krieges Verhandlungen mit Sparta und Athen.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P55: Persis longimanus Artaxerxesque tributa

Artemisia (4.Jh. v.Chr.) war Schwester und Gattin von König Mausolos und übernahm nach dessen Tod (352 v.Chr.) die Alleinherrschaft in Karien. Sie ließ von Künstlern das monumentale Mausoleum von Halikarnassos errichten (vgl. Plin. nat. 36, 30–31), welches man zu den sieben Weltwundern der Antike zählte.

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hatt gemachen lan
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hat gemachen lan
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hatt gemachen lan
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemesia hatt gemachen lan
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B85: Arthemysia hatt gemachen lan
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B85: La mancelle darthemesie
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: Acta errore quidem / vano Arthemisia struxit
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B85: rent que Arthemesie iadis royne de Carie

Figur der Bibel, AT. Asael war der Neffe Davids und für seine Schnelligkeit berühmt. Im Krieg zwischen David und Joab verfolgte er Abner, den älteren, aber erfahrenen Feldherrn Israels, und wurde von diesem getötet (II Sm 2,18-24).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnell gesyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnel gesyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnell gesyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer Asahel nit schnell gesyn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B12: Wer asahel nit schnell gesin

Figur der Bibel, AT. Aschmodai war ein böser Dämon, der im biblischen Buch Tobit erwähnt wird und als Feind der Ehe galt. So war Sara hintereinander sieben Männern versprochen, doch sobald diese ins Brautgemach eintraten, tötete sie Aschmodai (Tb 3,8).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tufel Asmodeus hat
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tefel Asmodeus hat
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tfel Asmodeus hat
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tfel Asmodeus hat
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B52: Der tufel Asmodeus hat
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B52: De duuel Asmodeus nu had

Früher römische Provinz (Kleinasien), umfasst heute als Teil des eurasischen Kontinents unter anderem Japan, Indien und China.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asyen / vnd kriechen landt
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glaubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asyen . vnd kriechen landt
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asien / vnd kriechen landt
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was glubig alles Asia
  • B99: Jn kleyn Asien / vnd kriechen landt
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B99: Vnd was globig alles Asia
  • B99: Jn klein Asyen / vnd kriechen landt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B99: Ok was ghelouich alle Asya
  • B99: Jn kleynAsyen . vnde grekenlant
GW5058: 8 Beleg(e)
  • B24: Dasie les grans regions
  • B66: Et asie europe et lespace
  • B92: Soit dasie deurope ou trace
  • B98: Asie la terre puissante
  • B99: Finablement la grant asie
  • B99: Asie toute et la petite
  • P26: Ceulx dasie ont este tous pris
  • B108: Ceulx dasie pres du souleil
GW5061: 8 Beleg(e)
  • B24: Europę atque Asię fines : non denique mundus
  • B66: Europę atque Asię spatium collustrat vtrumque :
  • B98: Aphrica quo tota est capta : Asia atque potens :
  • B99: Inde Asiam inuertit maiorem : Afrique sequuti
  • B99: Perdidimus Lybię gentes : Asiamque minorem.
  • P26: Regna iacent Asię luxu consumpta voraci :
  • B108: Ex Asia veniunt rutilo sub sole creati
  • P52: Et vallum / lybię contra / Asięque minas :
GW5065: 7 Beleg(e)
  • B24: de asie: et finablement entreprint la charge
  • B66: et lautre espace de europe et de asie Les
  • B98: que est prinse et la puissante terre de Asie
  • B99: et tourna a sa faulse loy asie la maieur. apres
  • B99: la petite Asye/ Laquelle honnora iadis
  • P26: de parthe. Les royaumes de asie aussi con⸗
  • B108: nent folz de asie crees soubz le soleil rutillant

Figur des Mythos. Asklepios, der Sohn Apollons und einer Sterblichen, ist der griechische Gott der Heilkunde. Von Epidauros aus breitete sich der Kult aus.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • P17: les playes de lame dilaceree gueriroient beaucoup mieulx que ne pourroit faire Escu
  • P17: lapius: que iadis les gentilz nommerent dieu de medicine En grece furent premierement in
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P17: scripsere : quę vulnera mentis laceratę / Aesculapio
GW5065: 2 Beleg(e)
  • P17: mieulx que par esculapius qui fut premier in⸗
  • B55: les liures ou les ars que trouua Esculapius

Aspasia (5. Jh. v.Chr.) stammte aus Milet, kam nach Athen und heiratete Perikles. Sokrates sagt in Platons Dialog 'Menexenos', er habe rhetorische Manipulationskunst von Aspasia gelernt. Die Komödiendichter stellten Aspasia als Hetäre dar. Sie gilt heute als Vertreterin der hochgebildeten Kurtisanen in Athen.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B9: Vnd Socratis aspasia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B9: Myt der wysen Socratis vnde Aspasia

Land im heutigen Nordirak, in vorchristlicher Zeit eine Großmacht, welche die Israeliten unterdrückte.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien / Meden / Persyer /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien . Meden . Persyer
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien / Meden / Persyer /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien / Meden / Persyer /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B56: Assyrten / Meden / Persyer /
  • B93: Assyrien(meden / persyer-
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B56: Assyrien Meden Persyer
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B15: Arrousa les chars assiricques
  • B34: En solyme et assirie
  • P26: Et dassirie sans faillance
GW5061: 11 Beleg(e)
  • B4: Moribus Assyrios sequimur : Thurcosque prophanos :
  • B15: Floruit : Assyrias qui sparsit sanguine carras.
  • B34: Ad Solymas currunt : Assyriosque lares :
  • P26: Assirii per te sic cecidere duce :
  • P42: Assyriorum monarchia
  • P42: Hinc & in Assyriis / Belo duce / prima tiranni
  • P46: Incępit : quod post migrat ad Assyrios.
  • P46: Vltimus Assyrius per funera / Sardanapalus :
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus
  • P55: Regibus / Assyrii semper soluere tributum :
  • P60: Assyriorum monarchia CXLVII
GW5065: 5 Beleg(e)
  • B4: meurs nous ensuyuons les assyriens et turcz
  • B15: ge par nabugodonosor roy de assyrie qui fut
  • B15: les chariotz du pais de assirie de sang: cest
  • B34: en hierusalem en assyrie a libie aux regnes
  • P26: dissent et se emplent dordure. Les assiriens

Figur des Mythos. Atalante ist nach Erzählungen aus Böotien und Arkadien eine jungfräuliche Jägerin und Heroin (v.a. bei der Jagd des kalydonischen Ebers). Als sie mit ihrem Geliebten Hippomenes ein Heiligtum der Kybele (oder des Zeus) entweiht, werden beide in Löwen verwandelt (Ov. met. 10,560-709).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta keyn lwin wer
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta kein lwin wer
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta keyn lwyn wer
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta keyn lwyn wer
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Athalanta kein löwin wer

Hauptstadt Griechenlands. Im Humanismus wurde Athen als Zentrum der antiken Philosophie, Rhetorik, Literatur und Wissenschaft verehrt.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüslich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas greslich an
  • B92: Dann zu Athenas vber mer
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüslich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüslich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B56: Er greiff Athenas grüßlich an
  • B92: Dann z Athenas über mer
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B27: To Athenis ouer dat meer
  • B92: Dan to athenas ouer deme mere
GW5058: 2 Beleg(e)
  • P17: er a telles meurs confuses es lieux publicz de la cite dathenes donna les enseignemens
  • P17: des atheniens sapplicquer a toutes libidinitez ont eu et prins loccasion descripre et par
GW5061: 5 Beleg(e)
  • P17: cogitans / in publica Atheniensium palęstra : ea
  • P17: Atheniensium : cetęreque ceteręque Gręcię : omnibus libidinum
  • P27: Gratulor : doctę sileant Athenę :
  • P29: Timonianam prouocaret. Asinii pollionis notam /
  • P55: Rostra putas Romę : seu vicum Martis Athenę :
GW5065: 3 Beleg(e)
  • P17: place des ioustes aux atheniens il enseigna
  • P17: me ilz veoyent la ieunesse des atheniens et de
  • B69: athenien nomme perillus dont parle Ouide

Figur des Mythos. Athena, die jungfräuliche, kopfgeborene Tochter des Zeus und der Metis, ist die griechische Göttin der Weisheit, der Strategie, des Krieges, des Handwerks und der weiblichen Handarbeit. Die Schutzgöttin und Namensgeberin Athens trägt den Beinamen Pallas ´Mädchen´ und wird in Rom mit Minerva identifiziert.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B49: Sie hetten z Athene nit mere
GW5058: 8 Beleg(e)
  • P18: Pallas souloit tenir noz rancs
  • P18: Les biens de la dame pallas
  • B103: Pallas est mise toute a bas
  • P21: ¶O ieunes venez a pallas
  • B111: Et vous pallas si doulce et fructueuse
  • B111: Et vous pallas vierge et tresdoulce fonte
  • B111: Iay fort gemy o deesse pallas
  • B111: Octroye moy o pallas ma demande
GW5061: 11 Beleg(e)
  • P8: palladis artes. sacramque Mathęseos aram : thure vapido
  • P18: Pallas ad æthereas rursus contemta cateruas
  • P18: Et fieri diuę Palladis inde comes.
  • B3: Regnaret : diuesque foret : sed dulce Mineruę vt
  • B22: Discite mortales castę monumenta Mineruę
  • B92: Si cuperes sacrę suauissima dona Mineruę
  • B103: Heu laceris Pallas męret vbique comis.
  • P21: Quisquis ad æthereas sacratę pallados arces
  • P21: Membra tegit peplo : pallaque induta Minerua :
  • P21: Palladis ad munus iuuenes properate senesque
  • P21: Currite vos docti : vestram obseruate Mineruam :
GW5065: 9 Beleg(e)
  • B3: les enseignemens de la doulce minerue:
  • B22: nestemens de la chaste minerue. Et pareille⸗
  • B92: les tressouefz dons de la sacree minerue et
  • B103: les de science Helas la deesse pallas inuen
  • B113: de la sacree pallas et saincte
  • B113: foys icelle saige minerue par le regard
  • B113: et venez au don de la noble pallas de la
  • B113: saiges acourez et defendez vostre minerue
  • B111: de athenes se taisent Et la compaignie des

Figur des Mythos. Atlas ist der riesenhafte Sohn des Titanen Iapetos und der Okeanostochter Klymene, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützt. Er gilt als Personifikation des nordwestafrikanischen Atlasgebirges.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B66: Athlante les hercules calpee
  • P25: Athlas pour moy honnoure cieulx
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B65: Atlantisque nepos : Iupiter atque pius.
  • B66: Atlantem / & Calpen : Herculis atque fretum :
  • P25: Me numidę infrenes : colit & Maurisius atlas.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B65: ueu de Athlas. Les folz astrologues iu⸗
  • B66: ou monde le grant Athlas La mer de Her
  • P25: fernees Athlas maurisien me honnorent In⸗

Figur des Mythos. Atreus ist der Sohn des Pelops und der Hippodameia. Veranlasst durch ein von Hermes geschicktes goldenes Lamm, entbrennt zwischen ihm und seinem Bruder Thyestes ein Streit um die Herrschaft, den Atreus für sich entscheidet. Voller Eifersucht, da Thyestes Ehebruch mit Aërope, der Gattin des Atreus, begangen hatte, serviert Atreus seinem Bruder dessen eigene Kinder zum Mahl.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B33: ¶De listoire atreus lisons
  • B53: Datreus ainsi deuez croyre
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B33: Expulit a regno fratrem Pelopeius Atreus :
  • B53: Hoc Abel atque Chayn : hoc Atreus atque Thyestes
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B33: congneues et te tays. Attreus pelopeyen
  • B53: ront Abel et Cain. Attreus et Thiestes

Figuren des Mythos. Die Atriden sind die Nachkommen des Atreus, u.a. Menelaos (König von Sparta) und der ältere Agamemnon (König von Mykene). Menelaos rächt den Raub seiner Frau Helena an den Trojanern. Agamemnon wirde nach der Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg von seiner untreuen Frau Klytaimnestra und deren Geliebten Aigisthos getötet. Dafür übt sein Sohn Orestes Rache (Ov. met. 15,855; 12,623; 13; Hom. Od. 3,262-310; 4,519-537).

Knape 2005, S. 551

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrydes strafften mit recht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Attrydes strafften mit recht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrydes strafften mit recht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrydes strafften mit recht
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B33: Als Atrides / straften mit recht

Figur des Mythos. Atropos ist neben Klotho und Lachesis eine der drei das Schicksal personifizierenden Moiren. Als älteste Schicksalsgöttin zerschneidet sie den Lebensfaden und wählt Art und Weise des Todes eines Menschen.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B37: Comme datropos qui du moins
  • B37: Et ceste atropos dessus dicte
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B37: Atropos haud nostris mulcetur turbida votis :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B37: ta vie oultre la disposition Atropos aussi

Östlichste Landschaft Mittelgriechenlands. Die Halbinsel grenzt im Norden an Boiotien.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beyd Mysiam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam . vnd beyd Mysiam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beyd Mysiam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beyd Mysiam
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam / vnd beid Myssiam
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Atticam vnde beyde Mysyam
GW5058: 4 Beleg(e)
  • B34: De piramides et actiques
  • B56: Et dedens le royaulme datique
  • B59: Aussi cruelle terre actique
  • P26: Semblablement la gent daticque
GW5061: 6 Beleg(e)
  • P8: modum atticę iucunditatis princeps Demosthenes /
  • B34: Pyramides lustrant. Attica regna vident.
  • B56: Attica regna adiens : amisit / castra / virosque :
  • B59: Attica terra ferox / pepulisti ingrata Solonem :
  • B59: Exilium dederas : Attica terra viro.
  • P26: Luxibus & squallent Attica regna tuis.
GW5065: 4 Beleg(e)
  • B34: voyent les regnes attiques Toutesfoys
  • B56: les royaumes actiques il perdit ses nefz
  • B59: ques.O terre attique cruelle atroce et ingra
  • P26: et deuiennent ors les royaumes actiques.

Die Augustiner (13.Jh. n.Chr.-heute) sind Angehörige des nach dem Kirchenvater Augustinus von Hippo benannten Augustinerordens, dem ehemals vierten großen Bettelorden des Spätmittelalters neben den Franziskanern, Dominikanern und Karmeliten (LexMA 1,1220-1221).


Augustinus (354-430 n.Chr.) war Philosoph, Bischof und neben Hieronymus, Ambrosius von Mailand und Papst Gregor dem Großen einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike. Er predigte Abkehr vom Materialismus und Eremitentum (was jedoch bereits kurz nach der Gründung des Augustinerordens im 13.Jh. aufgegeben wurde) und etablierte die Augustinusregel, eine Grundordnung des Zusammenlebens in Ordensgemeinschaften. Sowohl Locher (in der 'Theologia emphasis') als auch Brant verehrten die Kirchenväter in besonderem Maße.


GW5048: 4 Beleg(e)
  • B8: Des glich der alt Sant augustin
  • B23: Do in sant Augustinus sach
  • B23: Do hieß sant augustin har tragen
  • B33: Dar vmb so spricht sant Augustin
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B11: Augustinum Ambrosium vnde Gregorium
  • B32: ¶ Dar vmme sprickt sunte Augustin
GW5058: 3 Beleg(e)
  • B20: ¶Sainct augustin bien clerement
  • B73: ¶Ainsi le fit sainct augustin
  • B73: ¶O sainct augustin tes escriptz
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B73: Augustinus enim dederat confratribus olim
  • B73: Augustine parum iam tua scripta valent.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B73: sainct augustin auoit donne a ses confreres re
  • B73: re Ainsi augustin maintenant pou valent tes
  • B83: sainct Augustin esleua les haultesses tra⸗

Augustus (Octavianus, 63 v.Chr.-14 n.Chr.) war der erste römische Kaiser. Nach der Adoption durch Caesar 44 v.Chr. nahm er dessen Namen an und ergänzte ihn 27 v.Chr. um den vom Senat verliehenen Ehrennamen Augustus. Durch seine 'Leges Iuliae' 18/17 v.Chr. verschärfte er die römische Sittenpolitik und Ehegesetzgebung.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keiser Julius hatt gemacht
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keyser Julius hat gemacht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keiser Julius hatt gemacht
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Das keiser Julius hatt gemacht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B33: Par cesar qui tamoit de cueur
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B33: Cesar : ab Elysiis fontibus oro veni :
  • P48: Siue ideo Augustum repetas : omnem vel Iuli

Als Ausonier bezeichnete man die Ureinwohner von Mittel- und Unteritalien, in poetischen Texten alle Einwohner Italiens, insbesondere die Römer.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • P17: ie la redigeasse en latin affin que toutes aultres nations comme francoys ausoniens
  • B83: Ausonie et plusieurs citez
GW5061: 5 Beleg(e)
  • P17: enim Galli : sunt Ausonii : sunt Iberi : sunt Pannonii :
  • B8: Pyrrhus ad ausonios populos non castra locasset :
  • B83: Sub iuga Samnites / traxit & Ausonios.
  • B99: Ausonidum torpent membraque lassa ducum :
  • P56: Ausonia : & cędet gręcia magna sibi :
GW5065: 5 Beleg(e)
  • P17: breux est incongneu. Car il y a gauloys/ au
  • P17: soniens/ iberiens/ panoniens: et finablement
  • B8: uant les peuples ausonnies dont enfin si gran
  • B83: mination de romme les samnitez et les au⸗
  • B83: soniens qui estoient deux regions pleines

See westlich von Neapel. Laut Vergils 'Aeneis' liegt hier ein Zugang zur Unterwelt.


GW5061: 4 Beleg(e)
  • B3: Ad stygios penetrat sed cum defunctus auernos :
  • B3: Qui vigilant igitur terrenis rebus : auernis
  • B14: Cum quibus ad fetidum sceleratos trudet auernum
  • B57: Sed deus ad pœnas si quem pręscripsit auerni :

Avicenna (980-1037 n.Chr.) war ein Universalgelehrter und gilt als einflussreichster Philosoph und Arzt des islamischen Ostens im Mittelalter (LexMA 1, 1298-1300).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B55: Non Auicenna docet medicos tam dogmata vana :

Die Stadt in der Provence (Frankreich), heutiges Département Vaucluse, war von 1309-1376 und während des abendländischen Schismas Sitz des Papstes.


Belus war Erbauer von Babylon und Gründer des assyrischen Reichs. Er wurde als Gottheit Baal verehrt. Der Sage nach war er Sohn Poseidons und Vater des Danaus,


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
  • B101: Syba der kneckt knecht Myphiboseth
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
  • B101: Syba der knecht Myphiboseth
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
  • B101: Syba der knecht Myphiboseth
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dttent Hißboseth
  • B101: Syba der knecht Myphiboseth
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd die do dotten hisboseth
  • B101: Syba der knecht Myphibo seth
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B7: Ok dede Hyszboseth syn leuent nemen
  • B101: Syba de knecht Myphybozeth
GW5061: 2 Beleg(e)
  • P42: Hinc & in Assyriis / Belo duce / prima tiranni
  • P42: Vsurpata tamen : neque enim sumpsit sua Belus

Hauptstadt Babylons (heutiger Irak). Ebenfalls Regierungssitz des Königs Nebukadnezar, unter dem die Stadt eine Blütezeit erlebte.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse statt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse stat
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse statt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B15: Das er Babylon die grosse statt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B7: Do der stein kam gon Babylon
  • B11: Vnd buwen vff Babel den turn
  • B15: Das er Babilon die grosse statt
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B15: De stad Babylon . groet vnde wol ghestalt
  • B92: Babylon wart ghebuwet dorch hofart
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B15: De babilone: car recite
  • B56: Lequel fut roy de babiloyne
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B15: Quod manibus Babilona suis / struxisset / amęnam.
  • B56: Et Nabuchodonosor sceptro Babilona gubernans
  • P45: Sicque sub hoc vrso regnum Babilonis adauctum :
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus
  • P55: Sub dominis Babylon maxima censa fuit.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B15: ger babilone la belle: dont en fin moult se
  • B56: donosor aussi gouuernant par sceptre ba⸗
  • B56: bilone alors que trop se confia en fortune

Figur des Mythos. Bacchus (griech. Dionysos) ist der Gott des Weines, der Fruchtbarkeit und des Rausches, der mit einer meist betrunkenen Gefolgschaft umherzieht (Ov. met. 11,85-99). Die Antike feiert ekstatische Dionysos- bzw. Bacchusfeste. Brant stellt, wie Knape erläutert, die Bacchusfeiern als Ursprung der oberdeutschen "Perchta" -Feste dar, die von der Kirche zum Feiertag der Heiligen drei König gemacht wurden.

Knape 2005, S. 552

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B66: Bachus zoch vmb mit grossem her 
  • B66: Aber was wart Baccho dar von 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B66: Bacchus zoch vmb mit grossem her
  • B66: Aber was wart Baccho dar von
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Ptholomeus Plinius Marinus vnde Bachus
GW5058: 6 Beleg(e)
  • B16: De bachus il garde les seaulx
  • B26: Laquelle requeste bachus
  • B72: A bachus et bibacions
  • B99: Et son cueur tient le dieu bachus
  • B110a: En la bataille de bachus
  • B110a: Au dieu bachus et son office
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B72: Munera iam bacchi merce minuta forent.
  • B99: Eumenidum : cordi bacchicus ardor inest :
  • B110a: Et vocat ad sortem Cereris / donumque lyei
  • B110a: Hos furor vsque rapit : confundit pectora bacchus
GW5065: 6 Beleg(e)
  • B61: lennitez du dieu baccus Cest a dire que en
  • B72: secte ne buuoit point de vin les dons de ba
  • B72: cus seroyent bien petiz et de peu de loyer
  • B99: et a son cueur est adherant vne ardeur ba⸗
  • B99: chicque Cestassauoir quil na plus de arrest
  • B110a: de bachus: cestadire contraignent lung lau⸗

Land der Antike (heutiges Afghanistan), das in der Antike bekannt für seine reichen Goldvorkommen war.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B108: Prorsus & a Bactris / sedula turba ruit.
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B108: Gauloys/ Bactriens/ Tylenois/ Bre⸗

Biblische Figur, AT. Balak war der König von Moab. Als die Israeliten im Jordantal gegenüber Jericho lagerten, versetzte dies die Moabiter in Schrecken. In der Bileamerzählung (Nm 22-24) rief Balak den Seher Bileam herbei, um Israel zu verfluchen. Obwohl Bileam zunächst ablehnte, gab er schließlich dem Drängen der Gesandten nach. Auf dem Weg zu Balak wich Bileams Eselin vor Gottes Engel zurück. Bei Balak angekommen, geriet Bileams Fluch durch Gottes Einwirken zu einer Segnung Israels, worauf Bileam den Sieg Israels ankündigte und floh.

Knape 2005, S. 553

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam gab Balach einen ratt
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B92: Balaam eynen rad Balach anbrochte

Baldus de Ubaldis (1327-1400) war ein italienischer Jurist und nach Bartolus de Saxoferrato der bedeutendste Vertreter der Kommentatorenschule. Als solcher widmete er sich der Kommentierung u.a. der 'Digesten', der 'Institutionen' Justinians oder der 'Dekretalen' Gregors IX. (LexMA 1,1375-1376).


Guillaume Balsarin (1455-1527) war ein französischer Drucker, Verleger und Buchhändler in Lyon. Er druckte u.a. Jean Drouyns ‚La nef des folz du monde‘ (Lyon, 11.8.1498, GW 5059) und ‘La nef des folz’ sowie ‚La grand nef des folz‘ (Lyon 1498 bzw. 17.11.1499, GW 5060).


Alexander Barclay (1475-1552) war u.a. Priester am Kolleg zu St. Mary Ottery in Devon und ein englischer humanistischer Dichter. Er verfasste nach lateinischer Vorlage eine englische Bearbeitung des 'Narrenschiffs', die unter dem Titel 'The Shyp of Folys of the Worlde' 1509 von Richard Pynson in London erstmals gedruckt wurde.


Bartolus de Saxoferrato (1314-1357) war ein italienischer Jurist, Lehrer des Baldus de Ubaldis und neben diesem der bedeutendste Vertreter der sogenannten Kommentatorenschule. Er widmete sich in Pisa und Perugia u.a. der Kommentierung der Digesten Justinians und des Codex. Seine juristischen Schriften wurden zu Standardwerken der Rechtswissenschaft (LexMA 1,1500-1501).


Basel war im späten 15. und im 16. Jahrhundert ein Zentrum des Frühdrucks und des oberrheinischen Humanismus. Sebastian Brant lebte bis 1501 in Basel und lehrte an der Universität, wo u.a. Jakob Locher sein Schüler war.


GW5041: 4 Beleg(e)
  • P6: z Basell : durch Sebastianum Brant.
  • B27: Z Heidelberg / Mentz / Basel / gstanden
  • B63: Z Basel vff dem kolenbergk
  • P58: Basel vff die Vasenaht / die man der narren
GW5042: 3 Beleg(e)
  • P6: ernst vnd arbeyt . gesamlet zu Basell : durch
  • B27: Czu Heydelberg . Meyntz . Basel . gestanden
  • B63: Czu Basel auff dem kolenbergk
GW5046: 4 Beleg(e)
  • P6: vnd arbeyt gesamlet z Basel/ durch
  • B27: Z Heidelberg / Mentz / Basel / gstanden
  • B63: Z Basel vff dem kolenbergk
  • P58: Jn beiden rechten doctorem / Gedruckt z Basel
GW5047: 4 Beleg(e)
  • P6: gesamlet z Basel / durch Sebastianum
  • B27: Z Heidelberg / Mentz / Basel / gstanden 
  • B63: Z Basel vff dem kolenbergk
  • P58: Jn beiden rechten doctorem / Gedruckt z Basel
GW5048: 5 Beleg(e)
  • P1: erklert z Basel durch Sebastianum Brant lerer
  • P6: schinbarlicher erklert / z Basel durch
  • B27: Z heydelberg / Mentz / Basel gestanden
  • B63: Z Basel vff dem kolenberck
  • B27b: Z Heidelberg / Mentz / Basel gstanden
GW5053: 2 Beleg(e)
  • P6: moye vnde arbeyt . vorklaret to Bazel . dorch
  • B27: To Kollen . Mentz . Bazel ghestanden
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B27: En basilee furent nourritz
GW5061: 3 Beleg(e)
  • P8: me puerum / stipendiis fęlicis achademię sub te
  • B27: Hunc Basilea fouet. Lyps istum Barbara tellus :
  • P58: pletę : In laudatissima Germanię vrbe Basiliensi :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B27: vmbre de estudier Puis a erforde A basle

Figur des Mythos. Der Basilisk ist ebenso wie der Cerastes ein Schlangenwesen, das durch seinen giftigen Biss, Atem und starren Blick töten kann (Plin. nat. 8,78).

Knape 2005, S. 554

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt /
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B16: Gleich wie der Basiliscus dut .
  • B99: Der Cerastes . vnd Basylist .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B16: Glich wie der Basiliscus dt
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: De Cerastes vnde de Baselyst

Germanischer Stammesverband mit Ursprung an der oberen Weichsel, der sich später zum Donaudelta und bis nach Thrakien ausbreitete. Die Bastarnen werden im 'Narrenschiff' gemeinsam mit anderen Völkern genannt, die sich vom christlichen Glauben abwandten.

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Thauricos
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas . sambt vnd Thauricos
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Thauricos
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Thauricos
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas / sambt vnd Chauricos
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Bastarnas tosamende vnde Tauricos

Biblische Figur, AT. In II Sm 11-12 erblickte David Batseba, erkannte sie als Frau eines seiner Krieger und verkehrte mit ihr. Als Batseba schwanger wurde und Davids Versuch, ihrem Ehemann Uria die Schwangerschaft unterzuschieben, scheiterte, wurde Uria ermordet. Nachdem das erste gemeinsame Kind starb, heirateten David und Batseba, und Batseba gebar Salomo. In III Rg 1-2 steht Batseba in der Reihe machtvoller Frauen am judäischen Königshofs und sicherte Salomo offenbar durch eine List die Thronnachfolge.

Knape 2005, S. 555

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ weschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B92: Hett Bersabe jrn lib bedeckt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ waschen Bersabe
  • B33: Als Dauid geschach mit Bersabee
  • B92: Hett Bersabe iren leib bedeckt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B92: Hett Bersabee jrn lib bedeckt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee 
  • B92: Hett Bersabee jrn lib bedeckt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B13: Dauid sach weschen Bersabe
  • B33: Als dauid geschach mit Bersabee /
  • B92: Hett Bersabe irn lib bedeckt
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B4: Der vrowen Bersabeen blothe been
  • B13: Do he sach dat wasschent Bersabe
  • B92: Hadde Barsabe ere been bedeckt
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B92: ¶Bersabee si eueillee
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B92: Bersabee si non nudasset crura venusta :
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B92: Nous auons exemple de Bersabee se elle
  • B97: humanite de bersabee auecques qui il adul

Bayezid I. (1360-1403 n.Chr.) war 1389 bis 1402 Sultan des Osmanischen Reiches. Für seine grausamen Blitzfeldzüge (z.B. Eroberung Bulgariens 1394, Unterwerfung der Walachei 1394), Sieg gegen die Kreuzfahrer in der Schlacht bei Nikopolis (1396)) erhielt er den Beinamen yıldırım ´der Blitz´ (LexMA 1,1714-1715).


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B99: Ce nomme bagiazit le prince
  • B99: Ilderimins et la gent cruelle
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B99: Bagiazit princeps : sua gens quem nomine diro
  • B99: Ildrimi vocitant : arma seuera parat :
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B99: Le prince bagiazir que ses gens pour vng cruel
  • B99: nom appellent ildrin appareille armes cru
  • B99: du vin. Cestuy prince bagiazir conducteur

Der norditalienische Humanist Thomas Beccadellus (15.Jh.) verfasste volkssprachige Gedichte, u.a. zu Ehren der Mystikerin Katharina von Bologna, und lateinische Epigramme, von denen zwei Eingang in die 'Stultifera navis' fanden.


GW5061: 3 Beleg(e)
  • P56: Epigramma Thome beccadelli
  • P60: Epigramma Thome beccadelli Cymbri adolescentuli
  • P60: Eiusdem Thome ad Ioh. Bergmanum de Olpe CLV

Die Beg(h)arden (12.-16.Jh. n.Chr.), auch Lollarden genannt, waren die männlichen Angehörigen einer christlichen Gemeinschaft, die wie die Beg(h)inen ein geistliches Leben nach dem Evangelium führen wollten (LexMA 1,1798), ohne ein Ordensgelübde abzulegen oder in Klausur zu leben. Sie wurden immer wieder der Häresie verdächtigt.


GW5058: 6 Beleg(e)
  • P32: Begars de tiers ordre et beguines
  • P32: Lohardes begutes courez
  • P32: Et begars car il est escript
  • P32: Ce sont vous les lolhardiens
  • P32: Et voz beguines et lolhars
  • P32: O lolhart gormant et inhert
GW5061: 4 Beleg(e)
  • P32: Gaudeo . Lolhardos quos prętermisimus olim :
  • P32: Currite lolhardi / beguinę / siue beguttę /
  • P32: Lolhardi in turpi veste / breuique patent.
  • P32: Hunc ego peruersum Lolhardum seu goliardum
GW5065: 9 Beleg(e)
  • P32: bigotz que lacteur de ce liure appelle lalhars
  • P32: Car il est licite que les lolhars et leurs be⸗
  • P32: tes et leurs begardz et tout genre de ypo⸗
  • P32: auions oublye les lolhars/ les begardz/ et
  • P32: auions oublye les lolhars/ les begardz/ et
  • P32: ie leur diray Courez lolhardz beguines ou
  • P32: beguttes Courez begardz/ car lesprit le com⸗
  • P32: son frere Adoncques les maistres lolhars qui
  • P32: diray ie celluy peruers lolhart ou goliard

Die Beg(h)inen (12.-16.Jh. n.Chr.), auch Begutten genannt, waren die weiblichen Angehörigen einer christlichen Gemeinschaft, die keine Ordensgelübde ablegten und nicht in Klausur lebten. Ebenso wie die Begarden führten sie ein religiöses, eheloses Leben in Gemeinschaft.


GW5058: 7 Beleg(e)
  • P32: Begars de tiers ordre et beguines
  • P32: Lohardes begutes courez
  • P32: Venez beguines discourez
  • P32: Beguines suiuons ses allans
  • P32: Vous beguines auez commy
  • P32: Apres voz beguines sen vont
  • P32: Et voz beguines et lolhars
GW5061: 8 Beleg(e)
  • P32: Beguinasque iuuat his nec abesse suas.
  • P32: Est operę precium non ignorare Beguttas
  • P32: Bęgardosque suos : hippocritumque genus.
  • P32: Currite lolhardi / beguinę / siue beguttę /
  • P32: Currite lolhardi / beguinę / siue beguttę /
  • P32: Currite bęgardi : spiritus ire iubet.
  • P32: Ne sine beguinis tanta caterua ruat.
  • P32: Beguinę incędunt : calceolosque mouent.
GW5065: 18 Beleg(e)
  • P32: ou goliardz Les femmes de leur ordre be⸗
  • P32: guines ou beguttes qui font des ordres nou⸗
  • P32: guines ou beguttes qui font des ordres nou⸗
  • P32: Car il est licite que les lolhars et leurs be⸗
  • P32: guines que nous auons pieca pretermis et
  • P32: se moult digne ne ignorer point les begut⸗
  • P32: tes et leurs begardz et tout genre de ypo⸗
  • P32: leurs beguines ou beguttes Mais mainte⸗
  • P32: leurs beguines ou beguttes Mais mainte⸗
  • P32: ie leur diray Courez lolhardz beguines ou
  • P32: beguttes Courez begardz/ car lesprit le com⸗
  • P32: ue les folz qui sen vont Affin que sans begui
  • P32: nes si grande caterue ne perisse point vous
  • P32: mors Car en ce pays theutonique les be
  • P32: guines vont garder: les malades non par
  • P32: sponse sceue chacune porte de beguine recoit
  • P32: turnes ostez incedent les beguines et ostent
  • P32: et les beguines pareilles de vesture aux

Biblische Figur, AT. Grundböse Teufelsfigur, die außerhalb der göttlichen Ordnung steht.

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B105: Got hat mit Belyal nüt gemeyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B105: Got hat mit Belyal nit gemyen gemeyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B105: Gott hat mit Belyal nüt gemeyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B105: Gott hat mit Belyal nüt gemeyn

Figur des Mythos. Bellerophon ist ein korinthischer Sagenheld. Am Hofe des Königs Proitos von Tiryns klagt ihn die Königin Anteias (die ihn begehrt und die er verschmäht) an, sie geschändet zu haben. Doch weder Proitos noch sein Schwiegervater Iobates, der König von Lykien, wagen ihn zu töten. Iobates gibt ihm vielmehr den lebensgefährlichen Auftrag, die feuerspeiende Chimaira zu überwinden. Mit Hilfe des Pegasus gelingt es Bellerophon, das Untier zu töten. Auch weitere gefährliche Aufträge kann Bellerophon überleben, so dass ihm Iobates schließlich seine zweite Tochter zur Frau gibt und ihm die Hälfte seines Königreichs Lykien schenkt.

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Als Bellerophon Hyppolitus
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Bellerophon vnd hyppolitus

Biblische Figur, AT. Herrscher von Babylon (626-539 v.Chr.), in der Bibel König von Babylon. Als er bei einem Gastmahl (Dn 5) frevelhaft kultische Gefäße aus dem Tempel von Jerusalem verwendete, erschien eine Schrift mit dem Menetekel an der Wand. Daniel deutete die Schrift, indem er auf Belsazars Vater Nebukadnezar und auf dessen Schicksal verwies. Anders als dieser habe Belsazar sich über Gott erhoben und nicht Demut geübt. Belazar wurde so zum Prototyp des überheblichen und gottesfernen Monarchen. Petrus Comestor erzählt, dass Belsazar seinen toten Vater in Stücke schlagen ließ, damit dieser nicht wieder von den Toten auferstehen konnte (vgl. Knape 2005, 553).

Knape 2005, S. 553

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sünd sym ziel kam vor
  • B90: Balthesar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthesar sagen soltt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch snd seyn ziel kam vor
  • B90: Balthesar hat nit vil glck
  • B104: Als er Balthesar sagen solt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sünd sym zyel kam vor
  • B90: Balthasar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthesar sagen soltt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sünd sym zyel kam vor 
  • B90: Balthasar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthesar sagen soltt
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B86: Balthesar durch sund sim zyl kam vor
  • B90: Balthesar hatt nit vil glück
  • B104: Als er Balthasar sagen soltt
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B86: Dar vmme Baltazar was van sundiger art
  • B90: Baltazer hauwede synen vader in stucke
  • B104: Daniel heft Baltazer . warheyt vormelt
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B90: Balthazar ex merito ducebat tempus & annos
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B90: ne peut auoir son royaume. Belsazar aus

Biblische Figur, AT. Ben-Hadad war König von Aram. Als Ben-Hadad Samaria belagerte, verlangte er von Ahab mehr, als ihm zustand, und als dieser sich widersetzte, griff Ben-Hadad ihn an. Ahab siegte, weil er die Gegner bei einem Mahl angriff. Ahab verzieh ihm gegen den Willen Gottes (III Rg 20).

Knape 2005. S. 555

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wyn lag nyder Bennedab /
  • B46: Ouch Benedab der künig brach
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wein lag nyder Bennedab .
  • B46: Auch Benedab der knig brach
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wyn lag nyder Bennedab /
  • B46: Ouch Benedab der künig brach
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch wyn lag nyder Bennedab /
  • B46: Ouch Benedab der künig brach
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B16: Durch win lag nyder Bennedab
  • B46: Ouch benedab der künig brach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B46: Do Benedab de konninck de ghaue sach
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B46: ¶Ou bien celles de benadab
  • B46: Qui benadab tresvilement
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B46: Vota etiam Benedab fregit dum munera vidit.
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B46: soit puissant de contaminer la loy. Bena⸗
  • B46: dab aussi du temps des machabees rom⸗

Benedikt [von Nursia] (ca. 480-547 n.Chr.) gründete das Gemeinschaftskloster Monte Cassino (bis heute das Stammkloster der Benediktiner) und schuf mit der 'Regula Benedicti' ein Regularium für das klösterische Leben, das zum Grundstein für das benediktinische Mönchtum wurde.


Ort im Unterelsass, südlich von Straßburg. Ob Brant auf diesen Ort anspielt, erscheint Lemmer 2004, 355 fraglich. Möglich sei auch, dass Brants Wortform "Bennfeldt" in ihrem ersten Bestandteil auf "benne" (Bauernkarren) anspielt und mit dieser Scherzbildung den falschen Adel verspotten will.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von Bennfeldt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B76: Die synt des adels von Bennfeldt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von Bennfeldt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von Bennfeldt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B76: Die sint des adels von benfeld
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B76: Se synt des adels van bystervelt

Biblischer Stamm, AT. Die Benjaminiter waren einer der zwölf Stämme Israels. Von der "Schandtat" von Gibea erzählt Idc 19-20: Ein Levit kam mit seiner Nebenfrau in die benjaminitische Stadt Gibea und fand eine Herberge. In der Nacht umstellten Einheimische das Haus und verlangten die Herausgaber der Nebenfrau. Als der Levit und sein Gastgeber der Forderung notgedrungen nachgaben, vergewaltigten die Einwohner die Nebenfrau, die dies nicht überlebte. Daraufhin beschloss der Zwölfstämmebund einen Rachefeldzug gegen die Benjaminiter.

Knape 2005, S. 555

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sn Benyamyn
  • B33: Vnd den snen Benyamyn /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B21: Straffen die sn Benyamyn
  • B33: Vnd den snen Benyamyn .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sn Benyamin
  • B33: Vnd den snen Benyamyn /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sn Benyamin 
  • B33: Vnd den snen Benyamyn /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B21: Stroffen die sün beniamin /
  • B33: Oder den sun Beniamyn /

Johann Bergmann von Olpe (1455-1532) war ein römisch-katholischer Priester und Basler Verleger (seit 1494), der zahlreiche Werke von Sebastian Brant und Jakob Locher förderte. Hierzu zählt auch das 'Narrenschiff', das 1494 bei Michael Furter gedruckt wurde.


GW5046: 1 Beleg(e)
GW5047: 2 Beleg(e)
GW5061: 18 Beleg(e)
  • P1: Io. de. Olpe.
  • P14: Ad Iohannem Bergmannum
  • P14: de Olpe. Iacobi Locher decatostichon.
  • P29: Iohannem Bergmannum de Olpe. Archidiaconum
  • P29: : Tu tamen in primis : Iohannes Bergmane
  • P30: Ad eundem Iohannem. B. de Olpe.
  • P30: Me rogo commendes nostro iucunde Iohannes
  • P31: vt Iohannem Bergmanum festine adeant.
  • P31: Bergmano : ad nitidos & properate lares :
  • P31: Bergmano : ad nitidos & properate lares.
  • P32: Perge bonis cęptis : rogat id tuus atque Ioannes
  • P32: Olpigena : fausto fine / diuque Vale.
  • P57: Eiusdem thome ad Iohannem Bergmanum de Olpe
  • P58: nuper opera & promotione Iohannis Bergman de Olpe
  • P60: Ad Iohannem Bergmanum de Olpe decatostichon
  • P60: fautorem suum. d. Iohannem. B. de Olpe CXL
  • P60: Ad numeros suos vt Iohannem Bergman festine
  • P60: Eiusdem Thome ad Ioh. Bergmanum de Olpe CLV

Bernhard von Clairvaux (1090-1153 n.Chr.) war ein französischer Abt, Theologe, Kirchenlehrer, Kreuzzugsprediger und wird seit 1174 n.Chr. als Kirchenheiliger verehrt. Als einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens war er maßgeblich an dessen Ausbreitung über ganz Europa beteiligt (LexMA 1,1992-1998).


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B15: Dar vmb der lieb Bernhardus spricht
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B11: Tomam Bernardum Eusebium
GW5058: 1 Beleg(e)
  • P9: importables ennuytz de oysiuete qui est (ainsi que dit sainct bernard) mere de tous vi

Philippus Beroaldus der Ältere (1453–1505) war ein italienischer Humanist und seit 1479 Professor der Rhetorik und Poesie in seiner Heimatstadt Bologna (LexMA 1,2014). Jakob Locher studierte bei ihm während seiner Italienreise, die Locher von 1493 bis 1495 nach Bologna, Padua, Ferrara, Venedig und Pavia führte.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: vulgares : vernaculaque dictamina / Philippus Beroaldus

Bessos (4.Jh. v.Chr.) war ein Verwandter des persischen Großkönigs Dareios III., seit etwa 336 v. Chr. Satrap der Provinz Baktrien und Feldherr von Dareios III. in der Schlacht bei Gaugamela. Er war führend an dessen Ermordung beteiligt und rief sich danach als Artaxerxes zu seinem Nachfolger aus.

Knape 2005, S. 555

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn dyener stach jn dott /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus sein dyener stach in dott .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn dyener stach jn dott /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn diener stach jn dott /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus sin diener stach in dott /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B56: Bessus syn dener stack ene doet

Der Ort im heutigen Israel wurde von Jonathan dem Makkabäer bereist.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B12: Quant en bethsan fut arriue

Stadt im Westjordanland, Herkunfsort von David (I Sm 16,1; Mi 5,1) und Geburtsort Jesu Christi.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der kryppf z Bettleheyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der krypp zu Bettleheyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der krippf z Bettleheyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B63: Vnder der krippf z Bettleheyn
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B30: Kein teil z bethlehem innemen
  • B63: Vnder der krippf / z Bettleheym
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B34: To Rome . Syna vnde Bethlehem
  • B63: To betlehem . ok spreken se van deme rauen

Fiktive Figur. Der Betrügolf ist die Personifikation des Betrugs.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolfs brder ist
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff . betriegolfs bruder ist
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolffs brder ist
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolffs brder ist
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B67: Das wonolff / btriegolfs brder ist
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B67: Wonolf . bedregolf syne broder synt

Dieser biblische Ort, der nur im Buch Judit bezeugt ist, ist Geburtsort der Judit und Schauplatz der Handlung im Buch Judit.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • B92: te de bethullie que oloferne auoit assiegee elle

Biblische Figur, AT. Bileam war ein Seher, der nicht aus Israel stammte und von dem Nm 22-24 berichtet. Der moabitische König Balak bat den Seher Bileam, das Volk Israel zu verfluchen. Als Bileam schließlich der Aufforderung folgte und auf seiner Eselin zum König reiten wollte, griff Gott ein: Die Eselin weigerte sich, weiter zu gehen, obwohl Bileam sie schlug. Schließlich ließ Gott sie sprechen.

Knape 2005, S. 552

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels beyn /
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balms esels beyn .
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels beyn /
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels beyn
  • B92: Balaam gab Balach eynen rott
  • B104: Der engel hyndert Balaam
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B63: Das sy von Balams esels bein /
  • B92: Balaam gab Balach einen ratt
  • B104: Der engel hindert Balaam
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B63: Vnde wor Balaam myt synem ezel benachte
  • B92: Balaam eynen rad Balach anbrochte
  • B104: De engel hynderde Balaam

Bion von Borysthenes (3.Jh. v.Chr.) war ein eklektischer Wanderprediger, Philosoph und einer der sieben Weisen Griechenlands. Nach Plutarchs 'De educatione' 7d verglich er diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Philosophie zu verstehen, mit den Freiern, die vergeblich um Penelope warben (Knape 2005, 555).

Knape 2005, S. 555

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meister spricht / das glich
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meyster spricht . das glich
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meister spricht / das glich
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B107: Bion der meister spricht / das glich 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B107: Byon der meister spricht das glich
  • B107b: Bion der meister spricht / das glich

Alexander Barclay wendet sich in seinem englischen 'Narrenschiff' (Kap. 'The discripcion of a wyse man', f. cc.xlvij') an "his welbeloued frende" John Bishop, der damals Rektor von St Paul's Church in Exeter war.


Biblische Figur, AT. Boas war ein Grundbesitzer aus Bethlehem und Verwandter von Ruts Schwiegermutter Noomi. Er gewährte der verwitweten Moabiterin Rut Zuflucht und gab ihr Arbeit bei der Ährenlese auf seinem Acker (Rt 2). Später heirateten Boas und Rut.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sindt gar wenig Boos me
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B52: Es syndt gar wenig Boos me
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sint gar wenig Boos me
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sint gar wenig Boos me
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B52: Es sindt gar wenig Boos me
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B52: Jd synt ghar weynich Boos meer

Giovanni Boccaccio (1313-1375) war ein italienischer Schriftsteller, Dichter und bedeutender Vertreter des Renaissance-Humanismus. Mit seinem 'Decamerone' (mit-)begründete er die Tradition prosaisch-novellistischen Erzählens (LexMa 2,298-301). In der 'Stultifera navis' wird insbesondere seine Übersetzerleistung hervorgehoben.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: dedignatus. Quin & Boccatii interpres esse non erubuit.

Boethius (480-524 n.Chr.) war ein spätantiker römischer Politiker, neuplatonischer Philosoph, Schriftsteller und Verfasser theologischer Schriften. In der 'Consolatio philosophiae', seinem Hauptwerk, behandelte er u.a. unter Verwendung des Bildes des Arztes in Buch 1 und - in Auseinandersetzung mit fortuna - im 2. Buch die Heilung des in seiner Not seelisch erkrankten Gefangenen.


Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im heutigen Italien. Die Rechtsschule von Bologna war eine der bedeutendsten hohen Schulen des europäischen Mittelalters, die von zahlreichen Studierenden aus dem In- und Ausland frequentiert wurde. Die Zivilrechtswissenschaft erlebte hier bis Mitte des 13. Jahrhunderts ihre erste Blüte und die Kanonistik bis Mitte des 14. Jahrhunderts ihre klassische Epoche (LexMA 2,374-375). Die Universitates der Rechtsstudenten und der Artisten wurden im 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet. Auch Jakob Locher studierte in Bologna bei Filippo Beroaldo d.Ä.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B92: Z Bonony / z Pauy / Pariß
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B92: Czu Bonony . zu Pauy . Pariß
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B92: Z Bonony / z Pauy / Pariß
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B92: Z bonony / z Pauy / Pariß
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B27: Z bonony / z pauy / pariß
  • B92: Z Bonony / z Pauy / Pariß
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B92: To Banony . to Pauy . to Parysz
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B92: Dicit enim fatuus me docta Bononia pauit :
  • P60: Primarii stude. Bononie. ad S. Brant CLV
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B92: boulongne la saige me a nourry et repeu de

Figur des Mythos. Bootes, der 'Ochsentreiber', ist die Personifikation eines Sternenbildes in der Nähe des Großen Wagens (Hom. Od. 5,272; Ov. met. 8,211). Zu ihm gehören die Ursa und die Hyaden (Ov. met. 3,595). Bei Interpretation des großen Wagens als Bär wird Bootes als Arktophylax 'Bärenhüter' bezeichnet. Mitunter wird er nach seinem hellsten Stern Arcturus genannt.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes / vrsa gang
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes . vrsa gang
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes / vrsa gang
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes / vrsa gang 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Wo hyn bootes vrsa gang
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B108: Arctophylax gentes rigido sub sydere natus

Stadt im heutigen Frankreich, Hauptstadt des heutigen Département Gironde sowie Aquitaniens.


Figur des Mythos. Boreas, dessen römisches Pendant Aquilo darstellt, ist ein Sohn des Titanen Astraios und der Eos, Bruder von Euros (~Ostwind), Notos (~Südwind) und Zephyros (~Westwind) und Entführer sowie Gatte der Nymphe Oreithyia. Er gilt als Personifikation des winterlichen Nordostwinds, der von Thrakien nach Griechenland weht.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B66: Ou souffle le vent boreus
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P11: Versibus pingit : boreęque flatus.

Meerenge zwischen Europa und Asien. Der Name 'Bosporus' (Kuh- oder Ochsenfurt) geht auf den Mythos der in eine weiße Kuh verwandelten Io zurück, die vor einer Rinderbremse, die ihr die eifersüchtige Hera geschickt hatte, über das Ionoische Meer flieht und die Meerenge zwischen Europa nach Asien, den nach ihr genannten 'Bosporus', überwindet.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Bosphore aussi la grant tracie
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B99: Bosphorus at Thracię : septem quoque regna Trionis :
  • P52: Circumsepta fretis / bosphoreosque mari :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: et vng passaige de trace nomme bosphorus

Gebiet im heutigen Belgien. Die Brabanter stellen im 'Narrenschiff' einen großen Teil der "alten" Narren.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • B5: plus sont folz a la mode des brabancons Et

Sebastian Brant (1457/1458-1521) war ein deutscher Jurist, Dichter und Herausgeber. Er dichtete u.a. das 'Narrenschiff' und war auch an der 'Stultifera navis' beteiligte. Nach seiner Tätigkeit als Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Basel (1489-1501) wirkte er ab 1501 bis zu seinem Tod als Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg (LexMa 2,574-576). Vgl. weiterführende Informationen im Menü "Einführung".


GW5041: 5 Beleg(e)
  • P6: z Basell : durch Sebastianum Brant.
  • B109: Als spricht Sebastianus Brant
  • B113: Als bschlüßt Sebastianus Brant
  • B114: Wünsch ich Sebastianus Brant
  • P58: arbeit / gesamlet ist / durch Sebastianum Brant
GW5042: 6 Beleg(e)
  • P6: Sebastianum Brant . in beyden rechten doctor .
  • B109: Als spricht Sebastianus Brant
  • B113: Als beschlest Sebastianus Brant
  • B114: Wunsch ich Sebastianus Brant
  • P58: m . vnd arbeyt . gesamlet ist . durch Sebas-
  • P58: tianum Brant . Jn beiden rechten doctorem
GW5046: 5 Beleg(e)
  • P6: Sebastianum Brant. jn beyden rechten doctor.
  • B109:
  • B113: Als bschlüßt Sebastianus Brant
  • B114: Wünsch ich Sebastianus Brant
  • P58: arbeit / gesamlet ist / durch Sebastianum Brant
GW5047: 6 Beleg(e)
  • P5: Der narr Sebastianus Brant
  • P6: Brant / jn beyden rechten doctor.
  • B109:
  • B113: Als bschlüßt Sebastianus Brant 
  • B114: Wünsch ich sebastianus Brant
  • P58: arbeyt / gesamlet ist / durch Sebastianum Brant
GW5048: 6 Beleg(e)
  • P1: erklert z Basel durch Sebastianum Brant lerer
  • P6: Sebastianum Brant lerer beyder
  • B109: Als spricht Sebastianus Brant
  • B113: Als bschlißt Sebastianus Brant
  • P58: lengerung / vnd schinbarlicher erklerung / durch Se
  • P58: bastianum Brant Jn beiden rechten doctorem / Ge-
GW5053: 4 Beleg(e)
  • P6: Sebastianum Brant . in beyden rechten doctor
  • B109: Dar van sprickt hir Sebastianus brant
  • B113: Wunsche vns allen ik . Sebastianus brant
  • P58: to bazel . Dorch Sebastianum brant in bey
GW5058: 4 Beleg(e)
  • P9: par maistre sebastian brant premier compositeur diceluy Et par ce que lintitulacion
  • P17: Sebastian brant docteur es droiz et poete tresnoble pour le commun salut des mortelz
  • P58: stre Sebastian brant docteur es droiz. Con
  • P58: par ledit brant. Et de nouuel translatee de
GW5061: 33 Beleg(e)
  • P1: satis laudata Nauis : per Sebastianum Brant : vernaculo
  • P1: & per Sebastianum Brant denuo seduloque reuisa
  • P8: : Ad eruditissimum virum Sebastianum Brant : Iurisconsultum & poetam argutissimum / pręceptorem suum dilectissimum.
  • P10: Carmen eiusdem : ad S. Brant
  • P10: Sed postquam Titio sacras euoluere musas
  • P12: Brant : cuius celebris fama decusque viget.
  • P14: Te duce : multisonus Brant / claro nomine fulget.
  • P15: latiale solum : Exhortatio Sebastiani Brant.
  • P16: Celeusma Sebastiani Brant.
  • P17: noster iucundissimus / Sebastianus Brant / Iurium doctor
  • B112: In primisque suo Ticioni / magna precatur
  • B112: Theda / salus ingens : Brant venerande vale.
  • P27: Eleuet sed Brant rogo perdisertum :
  • P27: Brant : & heroos tribuit beatos :
  • P28: acuphago Argentinensi Sebastianus Brant :
  • P30: Perpetuam. valeat Brant meus ille diu.
  • P31: Dicite : vos primum Titioni ostendat amico :
  • P32: quorundam nouorum fatuorum additio Sebastiani Brant.
  • P36: Inuentio noua. Sebastiani Brant.
  • P56: ris ad D. Sebastianum Brant vtriusque iuris docto /
  • P56: Brante : tuę vates firma columna domus :
  • P57: Branti : diuina hęc condere mente solet
  • P58: Finis Narragonicę nauis per Sebastianum Brant.
  • P58: lomusum in latinum traductę : perque prętactum Seba⸗
  • P58: stianum Brant denuo reuisę : aptissimisque concor⸗
  • P60: Epistola Iacobi locher ad Sebastianum Brant II
  • P60: Carmen eiusdem ad Sebastianum Brant III
  • P60: gonicę e barbaria in latiale solum exhortatio Se /
  • P60: bastiani Brant. VI
  • P60: In narrogonicam profectionem celeusma. S. Brant VI
  • P60: Additio Sebastiani Brant CXLII
  • P60: Noua inuentio . S. Brant.
  • P60: Primarii stude. Bononie. ad S. Brant CLV
GW5065: 14 Beleg(e)
  • P17: rethoricien du pays nomme maistre Seba=
  • P17: stien brant du quel le print vng sien disci⸗
  • P17: brant le mettre en latin. Et dit ainsi. Com
  • P17: pteur et maistre sebastien brant docteur des
  • B112: a son titius et maistre grandes ioyes/ Car
  • B112: stre nef Et a toy Brant mon precepteur
  • P22: intention de lacteur Brant. Secondement
  • P63: ¶Largument du premier acteur brant
  • B111: sebastien brant qui premier fist le liure.
  • B111: eslieue brant le tresdisert et saige maistre qui
  • B111: tial cestassauoir de brant Mais mainte⸗
  • P32: lacteur de ce present liure Brant reuisitant
  • P58: Sebastien brant docteur es droitz. Conse
  • P58: tions par ledit brant. Et de nouuel trans⸗

Region im heutigen Nordwestfrankreich am Atlantik, die aufgrund der Meerlage und seiner Nähe zu England in der Vergangenheit auch englisches Hoheitsgebiet war.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B66: Bretaigne es fins de la monarche
GW5065: 6 Beleg(e)
  • B61: bretaigne et en france et les appelloit on druy
  • B66: cules ou les bretons et aultres regions
  • B91: racontez assaultz faitz en la region de bre
  • B91: taigne Les batailles pontiques et les ge
  • B108: Gauloys/ Bactriens/ Tylenois/ Bre⸗
  • B108: tons/ Cymbre torues/ Flaues sycambres/

Bezeichnung für eine ehemalige römische Provinz, Teil des heutigen Großbritanniens. Britannien wird in den europäischen 'Narrenschiffen' zusammen mit anderen Ländern und Völkern genannt, die aus der Narrenlektüre lernten.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B108: Dextreme terre la bretaigne
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B66: Semotam Thylen : quęrit vel in orbe Brytannos
  • B91: Pręlia gesta quidem fors in regione Britanna :
  • B108: Finibus extremis quasque Britannus habet.

Lucius Iunius Brutus (6. Jh. v.Chr.) war der Begründer der römischen Republik (Tac. ann. 1,1,1). Nach Sturz des Königstums und Vertreibung des letzten etruskischen Königs, Tarquinius Superbus, im Jahr 509 v. Chr. wurde er erster römischer Konsul bzw. praetor maximus. Als historisches exemplum des Kampfes gegen die monarchische Herrschaft, der Strenge und der Aufopferung für die libera res publica verkörperte er idealtypisch römische Wertvorstellungen.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: gne des conseilliers dont fut premier Brutus

Marcus Iunius Brutus (85-42 v.Chr.) war Politiker und einer der Mörder Caesars. Wie Marcus Porcius Cato Uticensis war er, der 58 v.Chr. seine politische Karriere als Assistent Catos begonnen hatte, überzeugter Republikaner und unterstützte von seinem ersten Auftritt im Senat an die Partei der Optimaten gegen das Erste Triumvirat.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B49: Brutus / wnd vnd Catho sint beyd dott
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B49: Brutus . vnd Catho sint beyd dott
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B49: Brutus / vnd Catho sint beyd dott
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B49: Brutus / vnd Catho sint beyd dott
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B49b: Brutus / vnd / Catho sint beid dott

Bulgarus (12.Jh. n.Chr.) war ein italienischer Jurist und neben Martinus Gosia und Hugo de Porta Ravennate das bekannteste Mitglied der Scuola bolognese dei glossatori. Der Verfasser des Kommentars 'De Regulis Iuris' stellte ein Gesetz auf, das den Ehemann in dem Falle, dass die angeheiratete Frau vor ihrem Vater starb, dazu verpflichtete, die Mitgift an den Vater der Braut zurückzugeben. Bulgarus verlor angeblich alle seine Kinder und heiratete daraufhin eine andere Frau (vgl. Knape 2005, 556f.).

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch synen sn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt auch seynen sun
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch synen sn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch synen sn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus erbt ouch sinen sun
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B94: Bulgarus de eruede synen son

Region im heutigen Frankreich. Ehemalige historische Provinz mit der Hauptstadt Dijon. Burgund wird im 'Narrenschiff' mit anderen Ländern und Regionen genannt, die von übertrieben wissbegierigen Geo- und Kartographen vermessen würden.


Figur des Mythos. Busiris ist ein ägyptischer König und Erbauer Thebens. Er tötet als Priester des Osiris alle Fremden, um diese der Gottheit zu opfern (Ov. ars 1,645-654; Serv. georg. 3,5; Boeth. cons. 2,6,9-10). Schließlich wird er selbst von Herakles erschlagen.

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B69: Des gleich geschach auch Busyris
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B69: Des glich geschach ouch Busyris
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B69: Also gheschech Adonisedech vnde Busyris

Figur des Mythos. Byblis, die Tochter des Miletos, wird durch die sehnsüchtige Liebe zu ihrem Zwillingsbruder Kaunos in den Tod getrieben. Ihr Sterbeprozess wird in verschiedenen Varianten geschildert (z.B. Erhängungstod, Sturz vom Felsen, Zerfließen zu einer Quelle im Tränenmeer, vgl. Ov. met. 9,453-665).

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit jrm brder holt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit irem bruder holt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit jrm brder holt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit jrm brder holt
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Byblis wer nit dem brder holt

Stadt am Bosporus, heutiges Istanbul. Von Kaiser Konstantin 330 n.Chr. in Konstantinopel umbenannt.


GW5061: 3 Beleg(e)
  • P52: Constantinopolitanum Imperium
  • P52: Nomine de proprio vocat hanc : Byzantia quondam.
  • P60: Constantinopolitanum imperium CLI

Ehemaliges Königreich, heute auf österreichischem und tschechischem Gebiet.

Knape 2005, S. 556

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B14: Gott ist keyn bhem / oder Datt
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B14: Got ist kein bhem . oder Datt
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B14: Gott ist keyn bhem / oder Datt
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B14: Gott ist keyn bhem / oder Datt
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B14: Gott ist kein böhem oder datt
  • B34: Dann ob vol böhemsch wer din ht
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B98: Scithe boeme qui democquent
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B98: Secta Bohemorum fidei ludibria tractat :
  • P53: Sex ita principibus legitur Rex : atque Bohęmus
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B98: scytes Apres vient la secte des bohesmes

Landschaft und Volk im heutigen Mittelgriechenland. Böotien wird im 'Narrenschiff' unter den Ländern genannt, die vom christlichen Glauben abgefallen seien.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam . Thessaliam
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnd Eadmus in boecia
  • B99: Boeciam / Thessaliam
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B7: Vnde Cadinus in Boecia
  • B99: Boeciam . Tessalyam

Der Kelte Caecilius Statius (ca. 230/220-168 v.Chr.) gehörte zu den beliebtesten Autoren der römischen Komödie. Nur von drei Komödien lässt sich heute der Handlungsverlauf grob rekonstruieren. Cicero zitiert im 'Cato major' einige Verse, in denen sich Caecilius abschätzig über das Alter äußerte und von denen sich Cicero entschieden distanzierte (Cic. Cato, 25).


Die heutigen Hauptstadt des Département Calvados wird im 'Narrenschiff' mit anderen Städten und Ländern genannt, die junge Menschen gerne bereisen, aus denen sie aber mit noch weniger Bildung als zuvor zurückkehren.


Gaius Iulius Caesar (100-44 v.Chr.) war römischer Staatsmann, anti-republikanischer Begründer des Prinzipats, Feldherr und Autor. Bereits vor seiner Diktatur verabschiedete er die 'Leges Iuliae', u.a. auch das Ehebruchgesetz 'Lex Iulia de adulterio'. Auch trat er militärisch-expansiv in Erscheinung: z.B. im Gallischen Krieg (58-51/50 v.Chr.), im Bürgerkrieg gegen Pompeius (49 v.Chr.), im Alexandrinischer Krieg (48/47 v.Chr.). Während letzterem führte er eine Liebesbeziehung mit der ägyptischen Königin Kleopatra. Aufgrund seines Umgangs mit seinen Gegnern galt er als exemplum der clementia. Nach Suet. Iul. 81,4 erhielt er kurz vor seiner Ermordung warnende Briefe, deren Lektüre er jedoch verschob, sodass seine Mörder ungehindert zur Tat schreiten konnten (Knape 2005, 583).

Knape 2005, S. 583

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keiser / jn dem strit /
  • B56: Julius der keyser / was geng
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keiser . in dem streit
  • B56: Julius der keyser . was genug
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keyser / jn dem strit /
  • B56: Julius der Keyser / was geng
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius der keyser / jn dem stritt
  • B56: Julins der Keyser / was geng
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B12: Julius der keiser in dem stritt
  • B26: Julius der weint in alle macht
  • B33: Des keyser Julius hat gemacht
  • B56: Julius der keiser / was geng
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B12: Julius de keyser in deme stryd
  • B56: Julius de keyser . van em lest men ock
GW5058: 6 Beleg(e)
  • B12: Cesar qui estoit si fort craint
  • B13: Mais cesar qui fit enquester
  • B24: Et ou cesar mene la guerre
  • B37: ¶Comme a cesar qui trop assez
  • B56: ¶Cesar qui la mort fut fut fit fut fit souffrant
  • P26: Par iule a lempire de romme
GW5061: 11 Beleg(e)
  • B12: Iulius / externis metuendus Cęsar in oris /
  • B24: Qui curat quid mundus agat : quo cęsar in orbe
  • B37: Iulius immenso dominator cęsar in orbe.
  • B56: Magnanimus cęsar qui sub iuga romulum traxit.
  • B60: Quod secum in castris cęsar gestare solebat.
  • B99: Cęsaris / hoc vno est principe : fama minor
  • P26: Iulius : & fœlix sydera clara premit :
  • P46: Deinde Monarchiam qui Cęsar vendicat : an non
  • P47: Regibus inprimis : dein consule : Cęsare demum
  • P47: In vetitum Cęsar iecerat imperium.
  • P48: Nec nos commoueat Cęsar cum posteritate
GW5065: 10 Beleg(e)
  • B12: lomaide ainsi quilz furent. De iulles ce⸗
  • B12: sar aussi qui fut homme a craindre es der
  • B24: le partie cesar maine la guerre iamais
  • B33: droitz. Car la bonne loy que Iules cesar
  • B33: riages elle dort maintenant. Ha cesar ie te
  • B37: Ainsi que Iulle cesar dominateur de tout
  • B56: fin. Cesar le magnanime qui par batailles
  • B64: me que cesar trouua quant porcie espousa
  • B99: la nouuelle romme digne de cesar Cestas⸗
  • P26: Iulles cezar: si que bien eureux il reluist en

Die Stadt im Norden des heutigen Frankreichs wird im 'Narrenschiff' zusammen mit den Städten King's Lynn und Dieppe als Ort genannt, von dem der törichte Vater vergebens erhofft, dass sein Sohn dort ein besseres Leben führen könne als er selbst.


Gemeint ist nicht Caesars Gattin, sondern eine Frau namens Calp(h)urnia, die sich vor Gericht unangemessen verhielt und daher angeblich Ursache dafür war, dass Frauen im alten deutschen Recht nicht ohne Fürsprecher vor Gericht auftreten durften (Sachsenspiegel 2,63,1; Digesten 3,1,1,5; vgl. Knape 2005, 557).

Knape 2005, S. 557

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald jns spil /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald ins spil .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald jns spil /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald jns spil /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia kem bald ins spyl /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Calphurnia queme draden int spyl
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: De ceste calphurnie vile
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Si fas vsque loqui foret his : Calphurnia nudum
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B64: escripre que calphurnie ne fist pas grant

Marcus Furius Camillus (446-365 v.Chr.) war ein römischer Feldherr und Staatsmann. Durch seine militärischen Erfolge u.a. gegen Volsker (369 v.Chr.), Gallier (Galliersturm auf Rom 390/387 v.Chr., 367 v.Chr.) und Etrusker galt er als dux fatalis, zweiter Gründer Roms und “Vater des Vaterlandes” (Liv. 7,1,10). Im Zuge der Eroberung der etruskischen Stadt Veji 396 v.Chr. wurde er angeblich wegen Beuteunterschlagung zu einer Geldstrafe verurteilt und 391 v.Chr. nach Ardea verbannt.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B59: Camillus chassa sans pitie
  • B99: De silla et de camillus
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B59: Roma quid ingrata quondam impietate Camillum
  • B59: Tu procul emeritum pepulisti ex vrbe Camillum
  • B99: Nil mihi Pompeius magnus : nil Silla : Camillus
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B59: pitie camillus le vaillant cheualier qui pour

Die Stadt in der Provinz Alessandria (heutiges Piemont, Italien) wird im 'Narrenschiff' als Herkunfts- und Aufenthaltsort von herausragenden Dichtern genannt.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: poeta stipendarius : apud quem Cassalę tuam egregiam

Lucius Sergius Catilina (ca. 108-62 v.Chr.) war ein römischer Politiker. Nach mehrmaliger erfolgloser Konsulatsbewerbung initiierte er 63 v.Chr. eine Verschwörung gegen den Staat, zu deren Zwecke er vorwiegend junge Leute um sich scharte. Nachdem 62 v.Chr. seine Umsturzpläne aufgedeckt worden waren, fiel er im Kampf. Durch seine ausdauernde Skrupellosigkeit und sein verbrecherisches Wesen wurde er zu einem malum exemplum (Cic. Catil.; Sall. Catil.; Iuv. 14,41).

Knape 2005, S. 558

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B6: Des findt man cathelynen vil
  • B49: Des mert sich Cathelynen rott /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B6: Des findt man cathelynen vil
  • B49: Des mert sich Cathelynen rott .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B6: Des fyndt man Cathelynen vil
  • B49: Des mert sich Cathelynen rott /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B6: Des fyndt man Cathelynen vil
  • B49: Des mert sich Cathelinen rott /
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B6: Des vindt man Cathelinen vil /
  • B9: Cathelinam / was werck der treyb /
  • B21: Cetheus Cathelinam bklag /
  • B49b: Des mert sich Cathelinen rott
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B6: ¶De catellina si diuers
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B6: Transtulit innumeros ad nos Catelina nepotes.
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B6: auons aussi exemple de catilina noble romain qui

Marcus Porcius Cato Uticensis (95-46 v.Chr.), der Urenkel von Marcus Porcius Cato dem Älteren, war überzeugter Republikaner, Feind Caesars und Vorkämpfer des Senatsregiments in der Endphase der römischen Republik. Er galt als exemplum altrömischer Charakter- und Sittenstrenge (Iuv. 14,41). Er ließ sich von seiner Ehefrau Marcia scheiden, damit diese seinen Freund Hortensius heiraten konnte. Nach dem Tod des Hortensius kehrte Marica wieder zu Cato zurück. Dieses Ereignis gab Anlass zur Kritik an Catos Geldgier (Caesar), zur Rechtfertigung seines Verhaltens (Seneca) oder zur Geißelung seiner heidnischen Lasterhaftigkeit (Tertullian).

Knape 2005, S. 558

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd tn als ettwan dett Catho
  • B49: Brutus / wnd vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd thun als ettwan dett Catho
  • B49: Brutus . vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd tn als ettwan dett Catho
  • B49: Brutus / vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia /
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B33: Vnd tn als ettwan dett Catho 
  • B49: Brutus / vnd Catho sint beyd dott
  • B64: Oder Cathonis porcia /
GW5048: 4 Beleg(e)
  • B5: Catho im rechnet für groß ere
  • B33: Vnd tnt / als ettwan dett Catho
  • B49b: Brutus / vnd / Catho sint beid dott
  • B64: Oder Cathonis porcia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B64: Edder Catonis Porcia
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B21: Les aultres les durs cathonistes
  • B64: ¶O chaton tu eus auantaige
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Portia rara hodie contingit iuncta Cathoni :
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B33: caton qui fut vng grant et
  • B64: vient que porcie soit ioincte a cathon cestas⸗
  • B64: me que cesar trouua quant porcie espousa

Marcus Porcius Cato der Ältere (234-149 v.Chr.) war römischer Politiker und Begründer der römischen Prosa-Literatur. Als Censor 184 v.Chr. zeichnete er sich durch Strenge bei der lectio senatus und Musterung der Ritter sowie durch luxusfeindliche Maßnahmen bei der Feststellung des Census aus (Liv. 39,44,2-3). So erhielt er den Beinamen 'Censorius' und wurde zum exemplum eines römischen Konservativen und pater familias.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B112: Et catho le grant deific
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B21: Multi se Curios simulant : durosque Catones :
  • B33: Res miseranda quidem / & censura digna Cathonis.
  • B112: Quid Cato diuinus : celebris quid turba Platonis?
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B64: qui estoit fille de cathon et apres ce quelle
  • B112: rius Le bon Fabricius Cathon le diuin

Publius Caelius war im 1. Jh. v.Chr. Kommandant von Piacenza. Als Cinna die Stadt einnahm, drohte er in die Hände der Feinde zu geraten. Er bat daher seinen Freund Petronius, ihn zu töten, was dieser auch tat. Die exemplarische Freundschaft der beiden wird von Valerius Maximus (Val. Max. 4,7,5) und Petrarca (Fam. 13,10) erwähnt.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B10: Celius vnd petronius /

Figur des Mythos. Der Cerastes ist ebenso wie der Basilisk ein Schlangenwesen. Diese Hornviper lockt, verborgen im Sand, ihre Beute mithilfe ihrer charakteristischen hornartigen Anhänge am Kopf an und tötet sie mit ihrem Biss.

Knape 2005, S. 559

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes . vnd Basylist .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Der Cerastes / vnd Basylist
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: De Cerastes vnde de Baselyst

Figur des Mythos. Ceres, das römische Pendant zur griechischen Demeter, ist die Göttin der Fruchtbarkeit/Vegetation, des Ackerbaus/Getreides, der Ehe und der Totenwelt. Zu ihren Ehren richtete man alljährlich vom 12.-19. April die ludi Ceriales aus (Liv. 30,39,8; Ov. fast. 4,393f.; 679-712).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B110a: Et vocat ad sortem Cereris / donumque lyei

Gebiet (Chaldia) um den heutigen persischen Golf, Heimat der Chaldäer. Josephus erwähnt, dass Abraham als Kulturträger, Forscher und Erfinder galt, der Wissenschaft und Kultur von den "Chaldäern" zu den Ägyptern brachte, von wo sie nach Griechenland kam (Antiquitates Judaicae I, 166-168; zit. nach Thomas Hieke, Wibilex).

Knape 2005, S. 559

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was jn Chaldeen landt
  • B65: Vnd jnn Chaldea sternen scht
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was in Chalden landt
  • B65: Vnd inn Chaldea sternen sucht
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was jn Chaldeen landt
  • B65: Vnd jn Chaldea sternen scht
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was jn Chaldeen landt
  • B65: Vnd jn Chaldea sternen scht
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B34: Do er was in Chaldeen landt
  • B65: Vnd inn Chaldea sternen sucht scht
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P53: Nam Babel / Assyrius / Chaldęus / Parthus / Achęus

Charles VIII. (1470-1498 n.Chr.) war von 1483-1498 n.Chr. König Frankreichs. Militärisch war er u.a. 1488 n.Chr. am Guerre folle gegen Louis d'Orléans und ab 1494 n.Chr. am Italienkrieg beteiligt.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B99: Et bras charles qui na faillance
  • B99: Charles qui vous est soustenant

Figur des Mythos. Die Charybdis ist eine Klippe mit gefährlichem Strudel, welche in der Mythologie als Meerungeheuer mit zwei Rachen personifiziert wird. Gemeinsam mit der gegenüberliegenden, sechsköpfigen Skylla erschwert sie Schiffen die Durchfahrt durch die Meerenge [von Messina] (Verg. Aen. 7,302; Sen. epist. 31,9; Hom. Od. 12,73-222).

Knape 2005, S. 559

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / vnd Charibd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam . Syrtim . vnd Charib
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Charibd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Charibd 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / vnd Charibd
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B80: Ou caribde ce grant peril
  • B108: Le vent en caribdis nous boute
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B80: Nauis in vndosa rapitur volat atque carybdi :
  • B108: Atque charybdęo gurgite transtra volant.
  • P31: Siue charybdęos scopulos contingat adire :
  • P37: Atque ideo in Scyllam / Syrtes / breuia / atque charybdim
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B108: dangier de mer dict caribdis la ou les naui
  • P36: cheuz dedans sylla/ Syrtes/ Breuia/ ou ca
  • P36: ribde qui sont les gouffres perilleux de la

Chemmis (ca. 2553-2530 v.Chr.), der auch Cheops genannt wurde, war der zweite König der vierten ägyptischen Dynastie. Er ließ sich die größte Pyramide von Gizeh als Grabmal erbauen (Diod. 1,63,2-9), wobei nach Plin. nat. 36,17,78-79 360000 Arbeiter im Einsatz waren.

Knape 2005, S. 559

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemnis macht eyn grab
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor auß als Chemnis macht eyn grab
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemnis macht eyn grab
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemnis macht eyn grab
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B85: Vor vß als Chemmis macht ein grab
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B85: Et a chemnis qui ce pinacle
  • B85: Lequel apres chemnis regna
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: Extulit hinc Chemnis stupidam per sęcula cuncta
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B85: precieuses Apres ce le roy chennys fist faire
  • B85: lon pouuoit faire. Ainsi Chemnys regnant
  • B85: de rien prouffite. Et est Chemnys mort son

Figur des Mythos. Chiron, der Sohn der Nymphe Philyra und des Kronos, ist ein Kentaur. Da er zivilisiert und heilkundig ist (Hom. Il. 4,199; 1,832), erzieht er zahlreiche Heroen (z.B. Achilleus) in Jagd- und Kriegskunst, der Heilkunst und der Musik.


Christen, Anhänger der aus dem Judentum hervorgegangenen Religion des Christentums.


GW5041: 7 Beleg(e)
  • B88: Die krysten hant das ouch verloren
  • B93: Die krysten juden / sie vertriben
  • B99: Des krysten glouben nott / vnd klag
  • B99: Den krysten gloub zerstren dt
  • B99: On nott vergüßt man krysten blt
  • B99: Jn dürst allein / noch Christen blt
  • B99: Sindt doch noch so vil kristen landt
GW5042: 4 Beleg(e)
  • B88: Die weile vil krysten seyen doch
  • B88: Die krysten hant das auch verlorn
  • B93: Die krysten iden . sie vertreiben
  • B99: Des krysten glauben nott . vnd klag
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B88: Die wile vil krysten sygen doch
  • B88: Die krysten hant das ouch verloren
  • B93: Die kriesten juden / sie vertriben
  • B99: Des krysten glouben not vnd klag
  • B112: Als wir die kristen wellen syn
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B88: Die wile vil krysten sygen doch
  • B88: Die krysten hant das ouch verloren 
  • B93: Die kriesten juden / sie vertriben
  • B99: Des krysten glouben not vnd klag
  • B112: Als wir die kristen wellen syn
GW5048: 10 Beleg(e)
  • B88: Die kristen hant das ouch verloren
  • B93: Die kristen die iuden vertriben
  • B99: Den krysten glouben nemen ab
  • B99: Des kristen glouben nott / vnd klag
  • B99: Den kristen gloub zerstören důt
  • B99: On nott vergüst man kristen blůt
  • B99: Jn dürst allein / noch Christem blůt
  • B99: Sindt döch noch so vil kristen landt
  • B115: Vnd all krist globigen sönt leren
  • B115: Vnd meister / durch all kristen lant
GW5053: 16 Beleg(e)
  • B11: Deme cristene volke vnde allen anderen
  • B11: Ock vele ghelerder guden cristen
  • B11: Van vns cristen ghenomen ist
  • B59: Vns kristen behoret noch mere
  • B65: Eyneme krystenmynschen gantz oͤuel to stad
  • B65: Eynes guden kristen doͤn vnde laen
  • B77: Jd doen ock nene kristene mans
  • B93: De cristen yoden synt wedder ghebleuen
  • B95: Men wi cristen doͤn wol arbeit . schande vnde sunde
  • B99: De de kristen flychtichlyk scholden vordeden
  • B99: Des kristenen loue . noet vnde klage
  • B99: Den krystene louen vorstoren doet
  • B99: Ane noet vorghetet men kristene bloet
  • B99: Wor twydracht wasset in deme kristene lande
  • B99: De kristene schyp ghynge gantz togrunde
  • B107: Men wy heten cristenmynschen al
GW5061: 15 Beleg(e)
  • B65: igitur christianis tene⸗
  • B88: Christicolum nomen prauus habere potest.
  • B93: Nostrates rapiunt : christicolumque genus.
  • B93: Sunt quia christigenis fœnora vota viris.
  • B95: Est data christicolis supremi gratia regis :
  • B99: Vos o christicolę proceres / ex corde precamur
  • B99: Christicolis pudor est sic cecidisse fidem.
  • B99: Sanguine christicolas laceratque : & morte cruenta
  • B99: Marte fores pulsat christicolumque lares :
  • B99: Subruta : christicolę lumina cęca gerunt.
  • B99: Quam nos christicolę legemque fidemque beatam :
  • B99: Christicolas proceres vexat concordia discors.
  • B103: Christicolas falsos refero : pseudoque prophetas
  • B107: Non vt christigenas doceat : nec dogmata sacrę
  • P55: Christicolęque aderit pręsidium ecclesię :
GW5065: 29 Beleg(e)
  • B65: ne soit point licite aux chrestiens tenir les
  • B65: pourtant tu qui es chrestien et scais que la
  • B88: ont le caractere de iesucrist et le nom de chre
  • B88: stien dieu ne les doyue point affliger ne
  • B88: auoir le nom de christicole
  • B88: Pour nient sommes chresti
  • B88: ens quant nous faisons contre les comman
  • B88: cestassauoir le nom de chrestien et neyons ses
  • B93: qui portent nom de chrestien: combien que
  • B93: genre christicole. Le iuif est degecte au loing
  • B93: pourtant que aux hommes christigens ses
  • B95: vne foys aux christicolles
  • B99: inuocquer par sa satyre tous princes chrestiens
  • B99: liers et barons christicoles/ cestassauoir chre
  • B99: liers et barons christicoles/ cestassauoir chre
  • B99: stiens honnorans et portans le nom de Ie⸗
  • B99: innumerables ruines Cest honte aux chre
  • B99: stiens la foy estre cheue en ce point. Le turc
  • B99: des armees infideles lacere les chrestiens par
  • B99: cte voulente de destruire les chrestiens nest
  • B99: pe et pulse les portes et maisons des chrestiens
  • B99: trauaille discorde les cheualiers christico⸗
  • B99: les et barons de la chrestiente. Et priuee vtilite
  • B103: soyent ditz chrestiens si tirent ilz a la faire
  • B103: dre nef Premier ie reffere les faulx chresti⸗
  • B103: ens et les mauuais prophetes qui de faul⸗
  • B103: mauluais et faulx chrestiens icy froissent la
  • B103: cristicolles et les gens de la foy de dieu La
  • B107: enseigne les christigenes ou espande les

Marcus Tullius Cicero (106-43 v.Chr.) war Politiker, Philosoph, Schriftsteller und der größte römische Redner. Wie dem vergeblich gegen die makedonische Expansion agierende Demosthenes wurden ihm seine rednerischen Fähigkeiten (etwa die Philippischen Reden gegen Marcus Antonius) zum Verhängnis (Iuv. 10,118-119; Ps.-Seneca 'De remediis fortuitorum' 12,4).

Knape 2005, S. 615

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoſhenes Demosthenes vnd Tullius
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoßhenes vnd Tullius
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoſchenes Demosthenes vnd Tullius
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demoſhenes Demosthenes vnd Tullius 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B19: Tullius oder Eschynes
  • B19: Als Demosthenes vnd Tulius
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B19: Tulius edder Eschines
GW5058: 4 Beleg(e)
  • B3: ¶Lis bien ce que tulle raconte
  • B21: Le dit de tulle sans replicque
  • B76: Destre issu de tulle puissant
  • P26: De cicero multipliee
GW5061: 5 Beleg(e)
  • P10: Audes magnifico cum Cicerone loqui.
  • B21: Hinc Ciceronis adest sententia clara diserti
  • P26: Me duce facundi fulgent Ciceronis honores :
  • P29: M. Ciceronis laudabilis ac incredibilis eloquentia
  • P29: est dicere : inquit Cicero. Parcant itaque per deos
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B21: saige et disert ciceron. Par laquelle il en⸗
  • B76: les temps despuis le temps de tulles roy Ou sa
  • P26: les haulx honneurs de Ciceron: et Virgile

Germanischer Stamm. Die Cimbern werden zusammen mit anderen Ländern und Völkern genannt, die durch die Lektüre des 'Narrenschiffs' lernen.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B108: Les flaues et tous cimbriens
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B108: Et veniunt Cymbri torui : flauique Sycambri :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B108: tons/ Cymbre torues/ Flaues sycambres/

Claudius Claudianus (ca. 370-404 n.Chr.) war ein griechisch-lateinischer Dichter der Spätantike. Er verfasste u.a. das mythologische Epos 'De raptu Proserpinae', das den Raub der Ceres-Tochter Proserpina durch den Unterweltsgott Pluto thematisiert, und die Invektive 'In Rufinum'.


Appius Claudius Crassus Inregillensis Sabinus (5. Jh. v.Chr.) war der Konsul der Römischen Republik im Jahr 471 v. Chr. und einer der Decemviri in den Jahren 451 v. Chr. bis 449 v. Chr. Er stellte 451 v.Chr. Verginia nach und ließ L. Siccius töten.


GW5058: 2 Beleg(e)
  • B33: Dalpius et dentre ses mains
  • B33: ¶Dalpius en a par le monde
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B33: mine claudius apius en toutes gens Claudius
  • B33: mine claudius apius en toutes gens Claudius
  • B33: res ainsi que fist claudius qui a force voulut

Claudius Maximus (2.Jh. n.Chr.) war ein römischer Philosoph, Senator und von 150 bis 154 n.Chr. Statthalter der Provinz Pannonia superior. Vor ihm verteidigte sich Apuleius.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • P32: sont pires que claudius Et ainsi soubz lespe⸗

Publius Clodius Pulcher (92-52 v.Chr.) war ein Politiker der Popularen in der späten römischen Republik (Volkstribun 58 v.Chr.) und führte eine Fehde gegen Cicero. Als er 62 v.Chr. in Frauenkleidern das Haus Caesars betrat - angeblich weil er ein Verhältnis mit Pompeia, Caesars Frau, hatte - wurde er erfolglos wegen incestum angeklagt. Nach den Satiren des Juvenal (2,27; 6,345) ist er seitdem als römischer Ehebrecher bekannt.

Knape 2005, S. 561

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius beschisßt all weg vnd stroß /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius bescheisßt all weg vnd stroß .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius beschisßt all weg vnd stroß /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Clodius beschisßt all weg vnd stroß
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B21: Clodius von dem eebruch sag /
  • B33: Clodius beschyßt all weg und straß
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B33: Clodius in cunctis dominatur gentibus : eheu :
  • B33: Clodius impune tractat adulterium.
  • P32: Introitu Curios simulant : sed Clodius exit.

Lucius Coelius Antipater (180-120 v.Chr.) war ein römischer Jurist, Redner und Historiker. Er verfasste als erster Römer eine historische Monographie, in welcher er den Zweiten Punischen Krieg behandelte.


Collatinus (6. Jh. v.Chr.) entstammte der Familie der Tarquinier und war neben Lucius Iunius Brutus einer der beiden ersten Konsuln der römischen Republik. Als Rache an der Vergewaltigung seiner Gattin Lucretia durch den Königssohn Tarquinius schloss Brutus sich der Bewegung zum Sturz der Königsherrschaft an (Liv. 1,56–60).

Knape 2005, S. 561

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus det
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus dett
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus det
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus dett
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B33: Oder als Collatinus dett
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B33: Collatinus enim coniunx rumore leuato

Konstantin der Große (280-337 n.Chr.) war von 306-337 n.Chr. römischer Kaiser. Er beendigte den Aufstand in Britannien und übernahm süd-östliche Provinzen durch seine Siege in der Schlacht an der Milvischen Brücke gegen Maxentius und bei Cibalae gegen Licinius. Zu Ehren des victor Constantinus I. der Große wurde Byzanz in Constantinopolis umbenannt.


GW5061: 7 Beleg(e)
  • B99: Quarta soror Constantis erat noua Roma : sed omnes
  • P48: Hi Constantini magni vsque ad tempora : christi
  • P49: Constantinus magnus
  • P49: Id Constantinus cognouerat induperator :
  • P52: Et Constantinus Thracia regna nouat :
  • P52: At Constantinus firmat sua regna : duobus
  • P60: Constantinus magnus CXLIX
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: seur estoit la nouuelle romme de constantin di

Gnaeus Marcius Coriolanus (527-488 v.Chr.) war ein legendärer römischer Held und Feldherr. Im Konflikt mit den Plebejern wurde er aus Rom verbannt und belagerte daraufhin seine eigene Heimatstadt. Die Belagerung brach er - als exemplum eines Sohnes, der seiner Mutter Ehre und Respekt erweist - erst auf Bitten einer Frauengesandtschaft unter Führung seiner Mutter Veturia und seiner Gattin Volumnia ab (Plutarch 34,2; Liv. 2,39-41; Dion. Hal. ant. 8,14-36).

Knape 2005, S. 561

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gthon
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Chorylaus auch hat gthon
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gthon
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gethon
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B90: Als Corylaus ouch hat gthon
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B90: Alze Chorilaus ok heft ghedan
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B90: Roma Corylao lueres / pęnasque dedisses :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B90: stuy Corylaus qui fut ne de Romme no⸗

Cornelia (ca. 190-100 v.Chr.) war die Mutter der Gracchen. Sie galt als hochgebildet (Cic. Brut. 211; Quint. inst. 1,1,6; Plut. Gaius 13,1) und als Inbegriff der sittsamen und tugendhaften Matrona, u.a. weil sie nach dem Tod ihres Gatten 154 v.Chr. einen Antrag des Ptolemaios VIII. Euergetes II. ablehnte (Plut. Tib. 1,7) und sich der Erziehung ihrer beiden Söhne widmete.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B9: Scipionis Cornelia /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B9: Ock Scipionis vnde Cornelia
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Comme cornelie la saige
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Gracchorum mater leget hos Cornelia nunquam
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B64: ceste satyre. Ie suis seur que cornelie mere
  • B64: des grecz ne lira iamais ces vers icy: nul⸗

Lucius Licinius Crassus (140-91 v. Chr.) war ein römischer Politiker und Redner. 95 v.Chr. bekleidete er das Konsulat. Neben M. Antonius galt er als der beste Redner seiner Zeit.


Marcus Licinius Crassus (115-53 v. Chr.) war ein Politiker der späten römischen Republik. Er verfügte über ein sprichwörtlich großes Vermögen (Cic. Att. 1,4,3), mit welchem er ab 60 v.Chr. das Erste Triumvirat, das er mit Pompeius und Caesar eingegangen war, unterstützte. In seinem militärischen Zug gegen die Parther erlitt er 53 v.Chr. in der Schlacht bei Carrhae eine Niederlage und kam kurz darauf bei Kapitulationsverhandlungen gewaltsam zu Tode.

Knape 2005, S. 562

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst vßtrangk
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst auß tranck
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst vß trangk
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z letzst vß trangk
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B3: Crassus das golt z lest vß tranck
GW5058: 4 Beleg(e)
  • B3: Que crassus homme mal discret
  • B15: Si excellant. aussi crassus
  • B26: Dictes quont valu de crassus
  • B110b: Riroit. crassus pareillement
GW5061: 4 Beleg(e)
  • B3: Auri sacra fames Crassum anticipare coegit
  • B15: Istuc & Crassus : quo vix opulentior vllus
  • B26: Quid crassi census? quid Crœsi maxima gaza?
  • B110b: Et crassus pariter rideret ludicra mundi :
GW5065: 4 Beleg(e)
  • B3: crassus qui ouit dire que ceulx de parthe
  • B15: voulu. Et crassus qui fut si tresriche que nul
  • B26: Que prouffitent les rentes de crassus et les
  • B110b: lement Crassus dont il nest quelque memoire

Figur des Mythos. Cupido, oder auch Amor, ist der römische Gott der Liebe und damit das Pendant zum griechischen Eros. Er wird zumeist als ungebändigt-verspieltes, nacktes, blindes Kind mit Pfeil und Bogen dargestellt (vgl. etwa Servius ad Aen. 1,667; Mythographus Vaticanus 3; Ov. met. 1,452).

Knape 2005, S. 562

GW5041: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich ein blynden sn /
  • B13: Cupido treit syn bogen bloß
  • B13: Wn trifft Cupido / den entzyndt
GW5042: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich ein blynden sun .
  • B13: Cupido treyt sein bogen bloß
  • B13: Wen trifft Cupido . den entzyndt
GW5046: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich eyn blynden sn /
  • B13: Cupido treit syn bogen bloß
  • B13: Wn trifft Cupido / den entzyndt
GW5047: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmb hab ich eyn blinden sn /
  • B13: Cupido treit syn bogen bloß
  • B13: Wn trifft Cupido / den entzyndt 
GW5048: 6 Beleg(e)
  • B13: Cupido treit sin bogen bloß
  • B13: Wen trifft Cupido / den entzündt
  • B13: Amor sin brder das er bsindt
  • B89: Cupido treit sin bogen bloß
  • B89: Wen trift Cupido / den entzyndt
  • B89: Amor sin brder / das er bryndt
GW5053: 3 Beleg(e)
  • B13: Dar vmme hebbe ik eynen blynden soen
  • B13: Cupido drecht synen boghen bloet
  • B13: So wem Cupido syn schot sent
GW5058: 7 Beleg(e)
  • B13: De cupido quon doit doubter
  • B13: Des dars de cupido son filz
  • B13: A venus et au dieu damours
  • B13: Du dieu damours et de sa mere
  • B13: Tous les iours deuant le grant dieu
  • P26: Cupido et sa mere venus
  • P26: Et cupido aussi ce filz
GW5061: 5 Beleg(e)
  • B13: Et properat diros temptare Cupidinis arcus :
  • B13: Ad miseros casus & magna pericla cupido
  • B20: Audi : quem tanta trahit impietate cupido
  • B30: Sed ieiuna fames : atque cupido vorax.
  • P26: Te iuxta Veneris stant atque Cupidinis arcus :
GW5065: 4 Beleg(e)
  • B13: ars de cupido fol est et sera subiect aux mi⸗
  • B13: ctes agues du filz de venus en son regard
  • B13: dent que cupido le dieu damours maine a
  • P26: arcz et sagectez de venus et de cupido son

Manius Curius Dentatus (3.Jh. v.Chr.) war ein römischer Feldherr und Politiker. Er beendete den Dritten Samnitenkrieg und gilt als idealtypischer schlichter, tugendhafter Römer, der ein Leben in selbstgewählter Armut und unbestechlicher Bescheidenheit führte.

Knape 2005, S. 604

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B83: Das weiset Quintus Curius
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B17: Das wiset Quintus curius
  • B83: Das wiset Quintus Curius
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B83: Des ghelyck Quintus Curius
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B83: Comme curius qui prou vince
  • B112: Et le grant noble curius
GW5061: 6 Beleg(e)
  • B21: Multi se Curios simulant : durosque Catones :
  • B83: Curius insignis dux paupertate decorus :
  • B110a: Quo Curius frugi? quo parsimonia prisca?
  • B112: Nostra? quid Curius / Fabritiusque bonus?
  • P31: Et Curios sanctos : Fabritiosque canit :
  • P32: Introitu Curios simulant : sed Clodius exit.
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B83: chose publique et sans aucun blesser Curius

Quintus Curtius Rufus (evtl. 1.Jh. n.Chr.) war ein römischer Geschichtsschreiber. Seine 'Historiae Alexandri Magni Macedonis' sind die einzige bekannte Alexander-Biographie der lateinischen Antike, die bis weit in die Frühe Neuzeit hinein das Bild des "historischen" Alexanders beeinflusste.


Marcus Curtius war ein Heros der römischen Sage. Im Jahr 362 v.Chr. hatte sich auf dem Forum in Rom ein Erdspalt geöffnet. Ein Orakel besagte, dass sich dieser Spalt erst schließen werde, wenn Rom sein wertvollste Gut geopfert hätte (vgl. u.a. Liv. 7,6; Val. Max. 5,6). Der Soldat Marcus Curtius ritt daraufhin in voller Rüstung auf seinem Pferd in die Erdspalte hinein, die sich darauf wieder schloß (Varro ling. 5,148). An besagter Stelle auf dem Forum soll der (später ausgetrocknete) lacus Curtius liegen.


Figur des Mythos. Daidalos ist ein athenischer Handwerker und Erfinder. Geflohen oder verbannt nach Kreta baut er für Pasiphaë die hölzerne Kuh, für König Minos das Labyrinth als Gefängnis des Minotaurus und künstliche Flügel für die gemeinsame Flucht mit seinem Sohn Ikaros.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B107: Oder den Dedalus der groß
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B13: Par lart dedalus dung toureau
  • B40: ¶Dedalus dicarus filz
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B40: ble pere dedalus. Et en volant plus hault

Die Küstenlandschaft am adriatischen Meer (heutiges Kroatien) wird im 'Narrenschiff' mit anderen Ländern genannt, die in der Vergangenheit dem islamischen Glauben angehörten.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea . Dalmacia
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea / Dalmacia
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Jn Morea vnde Dalmacia
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Et la gent des dalmates fieres
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B99: Dalmata mortiferos insultus sępe / cruento
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: turcs infideles Dalmate par mortelle et sen

Damon (ca. 4.Jh. v.Chr.) war ein Pythagoreer aus Syrakus. Er wurde zum exemplum der amicitia, als er aus Freundestreue für den unter dem Tyrann Dionysios II. zu Tode verurteilten Phintias mit seinem Leben bürgte (Val. Max. 4,7, ext. 1).

Knape 2005, S. 567

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B10: Als Demades vnd Pythias
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B10: Damon vnd sin fründt pythias
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B10: Alse Demades vnde Pythyas
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B10: ¶Que te diray ie de damon
  • B10: Quant denys le cruel tirant
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B10: Quid demaden laudo? quid pythia carmine tollo?
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B10: Pourquoy loue ie demades. Pourquoy

Figur des Mythos. Danae ist die Tochter des Königs Akrisios von Argos. Ihr Vater lässt sie aus Furcht vor einem Orakel, welches besagt, dass sein Enkel ihn töten werde, in einen Turm einschließen. Dennoch wird sie von Zeus in Form eines goldenen Regens geschwängert und bringt Perseus zur Welt (Hom. Il. 14,329; Ov. met. 4,611).

Knape 2005, S. 564

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B13: Dan entpfing nit durch das golt
  • B32: Was halff der turn dar jnn Dan ging
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B13: Dana entpfing nit durch das golt
  • B32: Was helff der thurn dar in Dana ging
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B13: Dan entpfing nit durch das golt
  • B32: Was halff der thurn dar jnn Dan ging
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B13: Dan entpfing nit durch das golt 
  • B32: Was halff der thurn dar jnn Dan ging 
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B13: Dane entpfing nit durch das golt /
  • B32: Was halff der Turn dar inn Dane ging
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B32: ¶Comme danes la fille belle
  • B32: Et danes vierge necte et pure
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B32: Non turris / Danaes potuit seruare pudorem :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B32: garder la honte de danes. Car en stupre et

Figuren des Mythos. Die Danaiden sind die 50 Töchter des Danaos (und Enkelinnen des Belos). Sie alle - bis auf eine (Hypermestra) - erstechen in der Hochzeitsnacht ihre Verlobten, die 50 Söhne des Aigyptos (Zwillingsbruder des Danaos). Zur Strafe müssen sie in der Unterwelt endlos Wasser in ein durchlöchertes Fass gießen (Iuv. 6,655; Ov. met. 4,463; 10,44).

Knape 2005, S. 554

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B64: Belides vnd Clytymnestra
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B64: Bedlides vnd Clytymnestra
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B64: Les danaides et leur follie
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B64: Bęlides occursu terrent modo corda virorum.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B64: les bellides par leur occursion espouantent
  • B64: cruel couraige que les bellides ou danaydes
  • B64: cruel couraige que les bellides ou danaydes

Figur des Mythos. Danaos ist der Zwillingsbruder des Aigyptos, Vater der 50 Danaiden und Stammvater der Danaer. Die Danaer sind die Argiver und damit auch die Griechen.


GW5061: 1 Beleg(e)
  • P26: Obruta sunt Danaum fortissima mœnia per te :
GW5065: 5 Beleg(e)
  • B64: qui furent cinquante seurs filles de danaus
  • B64: auoit cinquante filz ainsi que son frere Da⸗
  • B64: naus auoit cinquante filles: et pource vou
  • B64: Danaus quil seroit occis par lenfant dune
  • B64: de ses filles. Ainsi Danaus voulant obuier

Figur der Bibel, AT. Daniel war ein am babylonischen Hof von Nebukadnezar erzogener Traumdeuter (Dn 1), dem der Gott Israels das Ende der Weltreiche, die Judäa beherrschten, und das ewige Gottesreich offenbarte. Als Beispiel eines gerechten und weisen Mannes (Ez 14,4; 20) sagte er König Nebukadnezar bis zu dessen wahrer Gotteserkenntnis ein Leben unter Tieren voraus. Da Nebukadnezar keine Reue zeigte, wurde er vorübergehend in ein Tier verwandelt (Dn 4).

Knape 2005, S. 565

GW5041: 5 Beleg(e)
  • B8: Het Nabuchodonosor Daniel ghrt
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel /
  • B89: Als Noe / Job / vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5042: 5 Beleg(e)
  • B8: Het Nabuchodonosor daniel gehort
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel .
  • B89: Als Noe . Job . vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5046: 5 Beleg(e)
  • B8: Hett Nabuchodonosor Daniel ghrt
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel /
  • B89: Als Noe / Job / vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5047: 5 Beleg(e)
  • B8: Het Nabuchodonosor Daniel ghort
  • B34: Vnd Daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel /
  • B89: Als Noe / Job / vnd Daniel
  • B104: Daniel keyn liebdat nemen wolt
GW5048: 6 Beleg(e)
  • B8: Hett Nabuchodonosor Daniel ghört
  • B16: Als det ouch daniel do er hat
  • B34: Vnd daniel gelert die zyt
  • B65: Als Moyses kund vnd Daniel
  • B89: Als Noe / Job / und Daniel
  • B104: Daniel kein lieb dat nemen wolt
GW5053: 4 Beleg(e)
  • B8: Hadde Nabogodonosor Danielis word
  • B15: So in Daniele gheschreuen steyt
  • B89: Alze Noe Job vnde Daniel
  • B104: Daniel heft Baltazer . warheyt vormelt
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B15: Comme daniel de cueur fin
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P50: Vir desiderii / Daniel sanctissimus / olim

Dante Alighieri (1265-1321 n.Chr.) war ein Dichter und Philosoph in Florenz. In seiner 'Göttlichen Komödie' etablierte er das Italienische als eigenständige Literatursprache, in 'De vulgari eloquentia' behandelte er die Frage nach einer italienischen Schrift- und Literatursprache (LexMa 3,544-563). Jakob Locher nennt Dante als Vorbild für die Zweisprachigkeit in Brants Oeuvre.


GW5061: 2 Beleg(e)
  • P17: / lingua vernacula celebrauit. Imitatus Dantem
  • P17: Florentinum atque Franciscum Petrarcham heroicos
GW5065: 2 Beleg(e)
  • P17: vtilite et salut des mortelz. Ensuyuant dan
  • P17: te poete florentin: et francoys petrarche poe

Figuren des Mythos. Die Dardaniden sind die Nachkommen des troischen Stammvaters Dardanos.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • P26: Qui fut es nobles dardanides
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P26: Mœnia dardanidum : vertisti & pergama Troię :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • P26: tu et mis au bas les murs des dardaniens

Dareios III. (ca. 380-330 v.Chr.) war der persische König zur Zeit des Regierungsantritts Alexanders des Großen. Im Krieg gegen Makedonien wurde er in der Schlacht bei Issos und der Schlacht bei Gaugamela von Alexander besiegt. Er wurde von seinen eigenen Generälen, u.a. vom Satrapen Bessos, ermordet.

Knape 2005, S. 565

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß / mchtig land
  • B56: Darius entrann / vnd was on nott /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß . mechtig land
  • B56: Darius entrann . vnd was on nott .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß / mchtig land
  • B56: Darius entrann / vnd was on nott /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hat groß mchtig land
  • B56: Darius entrann / vnd was on nott
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B56: Darius der hatt groß mechtig land
  • B56: Darius entran / vnd was on nott
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B56: Darius entran vnde was ane noet
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B56: Daire qui auoit de grans biens
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B56: Sceptraque persarum Darius tulit : optima regna & :
  • P45: Sed Darium in signis vis / atque potentia postquam
  • P46: Maximus & Darius / persarum grandia regna
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B56: cheut tue par mort horrible. Daire aussi por⸗

Biblische Figur, AT. Datan war der Bruder von Abiram. Beide beteiligten sich am Aufstand des Korach gegen Moses und wurden mit ihren Familien von der Erde verschlungen (Nm 16).

Knape 2005, S. 566

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb . Dathan vnd Abyron .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B73: Vnd starb / Dathan vnd Abyron
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B73: Do starf hastich Abyron vnde Datan
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B92: Ces fiers dathan et abiron
GW5061: 1 Beleg(e)
  • B92: Dum sibi / dumque suis : choreque Dathanque Abyronque.
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B92: vsurpent loffice de chore et dathan et de abi
  • B92: adorez comme dathan chore et abiron Les⸗

Biblische Figur, AT. David war der erste König über Juda und Israel und der Verfasser von Psalmen. Aus seinem Ehebruch mit Batseba ging sein Nachfolger Salomon hervor. In der Auseinandersetzung mit Nabal vermittelte dessen Frau Abigajil, die David später heiratete.

Knape 2005, S. 566

GW5041: 8 Beleg(e)
  • B10: Man findt der fründ / als Dauid was
  • B13: Dauid ließ weschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B42: Hett Dauid nit syn selbs geschont
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid schyn
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
  • B92: Als Dauid det jn hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5042: 8 Beleg(e)
  • B10: Man findt der freund . als Dauid was
  • B13: Dauid ließ waschen Bersabe
  • B33: Als Dauid geschach mit Bersabee
  • B42: Hett Dauid nit sein selbs geschont
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid scheyn
  • B64: Abygail senfft Dauid geschwynd
  • B92: Als Dauid dett in hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch . vnd dottschlag
GW5046: 8 Beleg(e)
  • B10: Man fyndt der fründ / als Dauid was
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee
  • B42: Hett Dauid nit syn selbs geschont
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid schyn
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwynd
  • B92: Als Dauid dett jn hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5047: 8 Beleg(e)
  • B10: Man fyndt der fründ / als Dauid was
  • B13: Dauid ließ wesschen Bersabe
  • B33: Als Dauid gschah mit Bersabee 
  • B42: Hett Dauid nit syn selbs geschont 
  • B53: Das wart an Saul mit Dauid schyn
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
  • B92: Als Dauid dett jn hochfart zelen
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5048: 12 Beleg(e)
  • B4: Den botten dauids / dann das er
  • B10: Als dauid was vnd Jonathas
  • B13: Dauid sach weschen Bersabe
  • B14: Voch an mit dauid / dar noch har
  • B33: Dar vmb ließ gott z dauid sagen
  • B33: Als dauid geschach mit Bersabee /
  • B39: Dauid wer kumen nit dar von
  • B42: Do sie her dauid dantzen sach
  • B42: Hett dauid nit sin selbs geschont
  • B53: Dz wart an Saul mit Dauid schin
  • B64: Abygayl senfft Dauid gschwind
  • B97: Dauid dett eebruch / vnd dottschlag
GW5053: 20 Beleg(e)
  • P2: ¶ Dauid de hilghe profete sprickt van dessen
  • B4: Men dat he den boden Dauites leet
  • B4: Wo sere Dauid dyt heft ghewroken
  • B4: Do Dauid de konninck hadde gheseen
  • B7: Myt schonen worden vor Dauite quemen
  • B10: Men vyndet der vrunde . alze Dauid was
  • B11: So de hylghe Dauid heft ghesecht
  • B13: Nicht meer . men ik spreke vort van Dauid
  • B33: Wente Dauid de vul hylghe man
  • B33: Jd sy dan dat se doen alze Dauid
  • B39: Dauid were nicht ghekomen dar van
  • B42: Hadde Dauid nicht synes sulues gheschont
  • B42: Do se her Dauid dantzen sach
  • B42: Do Dauid wart gheplaget van god
  • B53: Dat wart an Saul myt Dauite schyn
  • B64: Abygayl sachtmodigede Dauite drade
  • B90: Absolon vorvolgede synen vader Dauyd
  • B92: Dauid leet tellen dat volck dorch homod
  • B93: Alze by Abrahamme vnde by Dauid
  • B97: Dauid helt gode seer to vrunde
GW5058: 7 Beleg(e)
  • B42: Au quel dauid enuoya dire
  • B42: Voulut contre dauid le roy
  • B64: Auquel dauid auoit mande
  • B64: Deuers dauid les vint porter
  • B64: Qui des gens dauid a brief dire
  • B92: Dauid. et en tel arroy
  • B97: ¶Comment dauid par grant torpeur
GW5061: 2 Beleg(e)
  • B92: Rex dauid : facinus non subiisset atrox.
  • B97: Rex Dauid torpore graui / & cum deside vita
GW5065: 6 Beleg(e)
  • B42: du roy dauid: et neust este sa femme aby
  • B64: Dauid desprise de nabal fut moult cour
  • B90: desprisa et contemna son pere Dauid aussi
  • B92: roy Dauid neust point encouru le cruel pe
  • B94: re Dauid il mourut et ne posseda rien.
  • B97: auons du roy Dauid que auecques tor⸗

Figur der Literatur. Davus ist eine typisierte Figur in den Komödien des Terenz. Er ist ein Sklave, dessen Begriffstutzigkeit sprichwörtlich wurde (vgl. etwa Ter. Andr. 1,2).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B7: Fallaces Daui : Gnatones : & parasyti :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B7: re de dauus: et de gnato: dont parle terence

Figur der Bibel, AT. Delila war eine Priesterin und die dritte sowie letzte Frau des Simson. Sie verriet ihren Gatten an die Philister und entlockte ihm das Geheimnis um seine außerordentlichen Kräfte, die in seinen Haaren lagen (Idc 16).

Knape 2005, S. 564

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson vertruwt nit Dalide
  • B46: Vnd Dalida verryet Samson /
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B13: Sampson vertrawt nit Dalide
  • B46: Vnd Dalida verreyt Samson .
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson vertüwt vertrüwt nit Dalide
  • B46: Vnd Dalida verryet Samson /
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson vertrüwt nit Dalide 
  • B46: Vnd Dalida verryet Samson /
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B13: Sampsom vertruwet Dalide
  • B46: Vnd Dalida verriet Samson
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B13: Samson nauolgede Dalyde
  • B46: Vnde Dalyda vorreed Samson
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B51: fortin qui reuela a sa femme dalida que tou⸗
  • B51: si son amye Dalida neust point sceu le se⸗

Ort der Antike. Delphi liegt am Fuße des Bergs Parnassos und galt im griechischen Mythos als Nabel der Welt. Hier war das Heiligtum des Apolls beheimatet, der in Delphi die Schlange Python getötet haben soll. Das Apollo-Orakel war das wichtigste Orakel der griechischen Antike. Als Medium diente die Pythia, deren ekstatische Worte von den Oberpriestern des Apollon interpretiert wurden. In der Nähe von Delphi lag der Kastalische Quell.


GW5061: 2 Beleg(e)
  • P8: lepidoque susurro cantilenas orphicas / delphicasque
  • P11: Delphica sensa.

Demokritos (ca. 460-370 v.Chr.) war ein griechischer Philosoph und einer der Hauptvertreter des von Leukippos übernommenen antiken Atomismus.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B5: Democritus vnd Socrates
GW5058: 6 Beleg(e)
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B110b: Risit Democritus stultos / & inania mundi
  • B110b: lebat Democritus
  • B110b: Viueret in nostro si iam Democritus ęuo
GW5065: 7 Beleg(e)
  • B110b: pleurent. Dont met le prolude. Iadis De⸗
  • B110b: pleurent.Dont met le pꝛolude.Jadis De⸗
  • B110b: mocritus ancien philosophe rioyt les folz
  • B110b: Mais lhomme saige dresse ses voyes. De⸗
  • B110b: mocritus le saige souloit agiter et demener
  • B110b: de dit. Se maintenant demo⸗
  • B110b: critus viuoit en nostre aage

Demosthenes (384-322 v.Chr.) war ein athenischer Politiker und zählte zu den einflussreichsten Rhetoren Athens. Jakob Locher rühmt seinen Lehrer Sebastian Brant, da dieser einen zweiten Demosthenes hervorgebracht habe: nämlich Jakob Locher.

Knape 2005, S. 567

GW5041: 2 Beleg(e)
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B19: Wer noch auff erd Demosthenes
  • B19: Als Demoßhenes vnd Tullius
GW5046: 2 Beleg(e)
GW5047: 2 Beleg(e)
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B19: Wer noch vff erd demosthenes
  • B19: Als Demosthenes vnd Tulius
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B19: Were noch vp der erden Demostenes
GW5061: 1 Beleg(e)
  • P8: modum atticę iucunditatis princeps Demosthenes /

Siehe die verlinkte Karte von Deutschland um 1500.


GW5041: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit ouch jnn tütscher art
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit auch in detscher art
  • B99: Aber die detschen fleyssen sich
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit ouch jn tütscher art
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B92: Als ob nit ouch jn tütscher art
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5048: 13 Beleg(e)
  • B4: Das man die tütschen dar z bracht
  • B4: Dann wan tütsh landt sin tapferkeit
  • B4: Pfuch schand der tütschen nacion
  • B5: Allein die dütschen nehmen kindt
  • B12: Die tütschen machen ir anslag
  • B27: Als ob nit ouch in tütscher art
  • B27: Jetz sicht man kunst in tütshem land
  • B83: Vnd sag dir tütsch wie ich dz mein
  • B92: Als ob nit ouch inn tütscher art
  • B92: Jetz sicht mans ouch in tütschen land
  • B92: Vnd das wir dütschen voll went sin
  • B99: Der tütschen lob was hoch geert
  • B99: Aber die tütschen flissen sich
GW5053: 9 Beleg(e)
  • B1: Des dudeschen orden byn ik vro
  • B4: Fy fy der schande der dudeschen nacien
  • B4: De de dudeschen dar to heft ghebracht
  • B4: Ach dudesche lant dyn erbarheyt
  • B92: Alze eft nicht ok in dudeschen landen
  • B92: Nu vynt men se ok in dudeschem lant
  • B92: Vnde dat wy dudeschen vul wyllen syn
  • B99: ¶ Der dudeschen loff was hoch by werd
  • B99: Euer de dudeschen doen flyd vnder syk
GW5058: 12 Beleg(e)
  • P9: later ce liure de latin en francoys qui au parauant de la langue narragonicque ou da
  • P9: lemaigne auoit este mis et redige en latin par maistre iacques locher et depuis reueu
  • P17: ce present liure dalemant en latin.
  • P17: hommes a celebre en groz langage vernacule de sa region dalemaigne en ensuyuant Hier fehlt der Name "Dante", der in der lateinischen Vorlage steht.
  • P20: lecteurs que iaye de mot a mot redige ce liure dalemant en latin. Car iay seulement
  • B99: O toy alemaigne la forte
  • B112: Si alemaigne le quartier
  • B108: Et quasi toute germanie
  • P32: Et par allemaigne scintulle
  • P32: Et en theutonicque pullule
  • P58: mierement composee en aleman par mai=
  • P58: secutiuement daleman en latin redigee par
GW5065: 35 Beleg(e)
  • P17: eurs facons. Premierement en alemant: cest
  • P17: table et que la langue almanique en quoy
  • P17: quelles nostre gros langage theutonique et sca
  • B1: bien que entre les sotz balbuciens theuthoniques
  • B1: almans et suysses ie soye tenu vng grant
  • B4: les almans par expres ausquelz estoit hon⸗
  • B4: que les recutis Helas pugnace et forte ger⸗
  • B4: manie pourquoy seuffres tu telles choses.
  • B4: faicte pour les almans si se entent elle pour
  • B63: bien congneu lusaige des almans qui ont
  • B63: les fraudes de belistrerie les escriptz theu⸗
  • B63: thoniques: cestassauoir les dictz du premier
  • B66: raye du soleil note les claustres theutoni
  • B66: ques et les pays dalemaigne Veult aussi
  • B66: ques et les pays dalemaigne Veult aussi
  • B92: haulte sapience la terre theutonique te suffi
  • B92: roit Tu voys que germanie pugnace et ver
  • B99: laciens O forte germanie O vous roy des
  • B110a: ment les latins que la terre theutonique ne
  • B110b: me lalemant des partes habitz getiques
  • B110b: lalemant ou au contraire tant que nul
  • B112: se maintenant germanie nourrissoit hom⸗
  • B112: renommee que maintenant la terre theu⸗
  • B112: tonique foulle et tient Cartout lhonneur
  • B112: selon loppinion de lalmant qui souloit
  • B112: es alemaignes si aussi noble de gre de sai
  • B111: theutone et la terre almanique nourrist
  • B111: theutone et la terre almanique nourrist
  • P28: les francoys yberiens/ germains/ ou italiens/
  • P32: mors Car en ce pays theutonique les be
  • P32: ctre en nostre nef theutonique siege pro⸗
  • P32: pre pour vous veu que en germanie et ou
  • P32: monde theutonique pullule trop et a vi⸗
  • P58: mierement composee en aleman par maistre
  • P58: cutiuement daleman en latin redigee par

County im Süden des heutigen Großbritanniens mit Verwaltungssitz Exeter. Alexander Barclay gibt Devon als jene Region an, in der Ottery Saint Mary liegt, der Ort seiner englischen Übersetzung des 'Narrenschiffs'.


Figur des Mythos. Diana, das römische Pendant der griechischen Artemis, ist die Göttin der Jagd, der Frauen und des Mondes. Aufgrund letzter Eigenschaft wird sie schon früh bisweilen mit der in Kolchis verehrten Göttin der Magie, Hekate, identifiziert.


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B10: De dyane bien grant et ample

Figur des Mythos. Dido ist die mythische Gründerin und Königin von Karthago. Durch den Zauber der Venus entbrennt sie in Liebe zu dem Trojaner Aeneas, der auf der Flucht aus Troja in Karthago gestrandet ist. Da Aeneas ihre Liebe annimmt, dann aber auf Befehl der Götter ins verheißene Italien aufbricht, begeht Dido Selbstmord (Ov. rem. 57-68; Verg. Aen. 4,642-666). Als Ratgeberin steht Anna ihrer Schwester Dido zur Seite.

Knape 2005, S. 567

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni jr leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni ir leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch ir schwester Ann
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni jr leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni jr leben nam
  • B32: Vnd Dydo durch jr schwester Ann 
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B13: Die Didoni ir leben nam /
  • B33: Vnd Dido durch ir schwester Ann
  • B89: Die Didoni ir leben nam

Die Hafenstadt im Département Seine-Maritime, heutiges Frankreich, wird im 'Narrenschiff' zusammen mit den Städten King's Lynn und Dieppe als Ort genannt, von dem der törichte Vater vergebens erhofft, dass sein Sohn dort ein besseres Leben führen könne als er selbst.


Dikaiarchos (ca. 4./3.Jh. v.Chr.) war ein griechischer Philosoph, Peripatetiker und Schüler des Aristoteles. Durch Vermessung von Bergen (z.B. Olymp, das thessalische Pelion) auf seinen Studienreisen begründete er die mathematische Geographie mit (Plin. 2,65,162).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleyß sich des
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B66: Dycearchus der fleiß sich des
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B66: Alse Archymenides . Dycearchus

Figur der Bibel, AT. Dina war die Tochter von Lea und Jakob. Sie reiste ins Gebiet Israel, um die Töchter des Landes sehen. Dort wurde sie von Sichem vergewaltigt, eine Tat, die ihre Brüder später rächten (Gn 34).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer ghan
  • B92: Dyna wolt schowen frmde man
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer gehan
  • B92: Dyna wolt schawen fremde nam man
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer ghan
  • B92: Dyna wolt schowen frembde man
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B26: Hett Dyna kropff vnd hofer ghan 
  • B92: Dyna wolt schowen frembde man
GW5048: 2 Beleg(e)
  • B92: Dyna solt schowen frömde man
  • B96: Hett Dyna kroppff vnd hofer ghan
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B26: Jacobs dochter Dyna ghenant
  • B92: Do Dyna manckt de vromden quam

Diodoros Siculus (ca. 60-30 v.Chr.) war ein griechischer Universalhistoriker aus Sizilien. Ethnographisch und historiographisch bedeutsam waren vor allem seine Berichte über Ägypten (Diod. 1,10-98).


GW5061: 1 Beleg(e)
  • B85: (Vt diodorus ait)molem hanc vix condere possunt.
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B85: toutes aultres excedast. Et reffere Dyo⸗
  • B85: dorus en ses hystoires que a faire ceste py
  • B85: choux et herbes du pais. Et dit Dyodorus

Diogenes (ca. 5./4.Jh. v.Chr.) war der Begründer des philosophischen Kynismus. Als solcher vertrat er absolute Bedürfnislosigkeit und Genügsamkeit und lebte in Askese (z.B. Fass als Unterkunft). Alexander den Großen wies er zurecht: "Geh mir aus der Sonne!" (vgl. Cic. Tusc. 5,92).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mhtiger was
  • B49: Diogenes eyn jnngen jungen sach
GW5042: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mechtiger was
  • B49: Diogenes eyn iungen sach
GW5046: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mchtiger was
  • B49: Diogenes eyn jungen sach
GW5047: 2 Beleg(e)
  • B24: Diogenes vil mchtiger was
  • B49: Diogenes eyn jungen sach
GW5048: 3 Beleg(e)
  • B5: Themistocles diogenes /
  • B24: Diogenes vil mehtiger was
  • B49b: Diogenes ein iungen sach
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B49: Dyogenes eynen yungen sach
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B24: ¶Cinycus qui fut si riche homme
  • B49: ¶De diogenes lon list ou liure
GW5061: 3 Beleg(e)
  • B24: Cynicus ille / fuit gręcis plus diues in oris
  • B49: Cynicus vt puerum temulentum viderat : inquit :
  • B110b: Cynicus econtra casus defleuit in omnes :
GW5065: 4 Beleg(e)
  • B24: uent les corps. Horace dit que dyogenes
  • B49: fut le pere Ainsi Dyogenes le grant ora⸗
  • B110b: phe cynique Dyogenes ploroit en tous cas.
  • B110b: tre: cestassauoir Diogenes plora quant il

Figur des Mythos. Der thrakische König besitzt Pferde, die Menschenfleisch fressen und Abderos, einen Freund des Herakles, zerfleischen. Herakles tötet daraufhin Diomedes (Ov. met. 9,194f.) bzw. verfütterte ihn an seine Pferde (Serv. ad. Aen. 8,300; 1,756).

Knape 2005, S. 568

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris .
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B69: Diomedi vnd Phalaris /
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B69: Dyomedy vnde Phalaris

Dion Chrysostomos (1.Jh. n.Chr.) war ein griechischer Redner, Schriftsteller und zunächst sophistischer, später kynisch-stoischer Philosoph.


Dionysios I. (um 430-367 v.Chr.) war Herrscher von Syrakus und zählte zu den mächtigsten Tyrannen der griechischen Antike. Von seiner Herrschaft zeichneten schon die antiken Kritiker ein sehr negatives Bild, das bis in die Moderne wirksam blieb. Dionysios II. (ca. 396-337 v.Chr.) war als Nachfolger seines Vaters Dionysios I. Tyrann von Syrakus. Während die Gegner Dionysios des II., Dion und der Befreier von der Tyrannis Timoleon, als Helden gefeiert wurden, verfolgte Dionysios II. bis heute aufgrund seiner luxuriös-ausschweifenden Hofhaltung und seiner Rolle in der Freundschaftserzählung zwischen Damon und Phintias ein sehr negativer Nachruhm.


GW5048: 2 Beleg(e)
  • B23: Von Dionisio dem Tyrannen
  • B44: Ob ioch nun Dyonisins
GW5065: 2 Beleg(e)
  • B10: mant tellement que quant denis le tirant iu
  • B104: roy denis le syracusien Et que lespee pende

Dis

Figur des Mythos. Dis ist ein Gott der Unterwelt und somit das römische Pendant der griechischen Unterweltsherrscher Hades bzw. Pluto.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / vnd Charibd
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam . Syrtim . vnd Charib
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Charibd
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / Charibd 
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B108: Durch Scyllam / Syrtim / vnd Charibd
GW5058: 2 Beleg(e)
  • B80: Ou caribde ce grant peril
  • B108: Le vent en caribdis nous boute
GW5061: 12 Beleg(e)
  • B3: Soluere : liuentis fugeres vt tartara ditis.
  • B3: Commendant animas vacuis : ditique parentant.
  • B11: Nec duras barathri pœnas : nec verbera ditis
  • B17: Quam sophię. meliore gradu stant munera ditis.
  • B43: Nec timet inferni fumantia tartara ditis :
  • B50: Nulla foret : stygii est hęc nam sententia ditis.
  • B57: Non vult quod nigri subeamus tartara ditis :
  • B80: Nauis in vndosa rapitur volat atque carybdi :
  • B110b: Quodque magis credo : tali sub tempore / ditis
  • B108: Atque charybdęo gurgite transtra volant.
  • P31: Siue charybdęos scopulos contingat adire :
  • P37: Atque ideo in Scyllam / Syrtes / breuia / atque charybdim
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B108: dangier de mer dict caribdis la ou les naui
  • P36: cheuz dedans sylla/ Syrtes/ Breuia/ ou ca
  • P36: ribde qui sont les gouffres perilleux de la

Figur des Mythos. Discordia, deren griechisches Pendant Eris heißt, ist die römische Göttin der Zwietracht. Ihr Attribut ist ein goldener Apfel, der sprichwörtliche "Zankapfel", welchen sie beispielsweise auf der Hochzeit von Peleus und Thetis unter die Gäste wirft und dadurch mittelbar den Trojanischen Krieg auslöst.


GW5048: 1 Beleg(e)
  • B7: Discordia hatt Epfel vil
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B7: Discordia maket syk bereyt

Fiktive Figur. Doktor Greif ist die Personifikation des gelehrten Tadels. Dieses Tadeln erfolgt durch spöttisches Angreifen der zu Belehrenden. Womöglich lässt Brant den "Vogel Gryff" anklingen, eine heraldische Figur des rechtsrheinischen Kleinbasel.

Knape 2005, S. 568, 573

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hye doctor Gryff
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb steet hye docttor greyff
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hie doctor Gryff
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hie doctor Gryff
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B76: Dar vmb so stot hie doctor Griff
GW5053: 2 Beleg(e)
  • B76: Dar vmme so steyt hir doctor gryp
  • B76: Doctor Gryp twey narren in der hud

Fiktive Figur, bezeichnenderweise ein Quacksalber.


GW5053: 1 Beleg(e)
  • B55: Jk nome ene . docter wormekrud

Die Dominikaner (1216 n.Chr.-heute) sind Anhänger des vom heiligen Dominikus gegründeten Predigerordens, der zu den Bettelorden zählt (LexMA 3,1192-1220).


Die Donau entspringt im Schwarzwald und fließt durch die Länder Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine bis ins Schwarze Meer.


GW5041: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tnow ist jr gemeyn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B99: Snder die Tunaw ist ir gemeyn
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tnow ist jr gemeyn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tnow ist jr gemeyn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder die Tůnow ist ir gemeyn
GW5053: 1 Beleg(e)
  • B99: Sunder de Dunauwe . ist en ok ghemeyn
GW5058: 1 Beleg(e)
  • B99: Et danubie tous ses gens
GW5061: 4 Beleg(e)
  • P10: Quas fontes Rheni/Danubiique fouent.
  • B99: Ister & indomita Suęuorum ab origine natus :
  • P25: Non Hister : non trax : semper crispusque sycamber
  • P54: Neue Istri fontes / stagna cruoris agant :
GW5065: 1 Beleg(e)
  • B99: ge Maintenant le fleuue de ister ne de lori

Jean Drouyn (*1478?) war ein französischer Priester und Jurist aus Amiens, der die lateinische 'Stultifera Navis' Jakob Lochers bearbeitete.


Die Druiden (ca. 8.Jh. v.Chr.-5.Jh. n.Chr.) waren eine kultische und geistig-intellektuelle Elite, welche in der keltischen Gesellschaft die Rolle des Priesterstandes (z.B. Mantik, Opferdienst, Heilkunst) übernahm (Caes. Gall. 6,14; 6,21; Lucan. 1,450ff.).


GW5058: 1 Beleg(e)
  • B61: Aux druydes bien se consonent
GW5065: 3 Beleg(e)
  • B61: saultent comme druydes sonantes les tym ⸗
  • B61: bretaigne et en france et les appelloit on druy
  • B61: des portans chascun vne branche de chesne

Fiktive Figur. Als deutsches Pendant des "fatuus" die Personifikation der Dummheit.

Knape 2005, S. 572

GW5041: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter myn
GW5042: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter mein
GW5046: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter myn
GW5047: 1 Beleg(e)
  • P6: Der ist fatuus der gfatter myn
GW5048: 1 Beleg(e)
  • P6: der ist fatuus / der gfatter min

In den europäischen 'Narrenschiffen' des 15. Jh.s wird Dänemark einerseits als das Land geschildert, in dem sich in der Vergangenheit der islamische Glauben ausgebreitet habe (A. Barclay). Andererseits wird in dem fiktiven Monolog der Tugend (vertuz) erwähnt, dass die Wollust ('voluptuosite') sogar die starken Mauern dieses Landes zerstört habe.


GW5065: 1 Beleg(e)
  • P26: tressors et puissans murs des danoys. Les

Figur des Mythos. Echo ist eine Nymphe aus der griechischen Mythologie. Die Göttin Hera ist über die Affären des Zeus verärgert, von denen dieser sie mit Echos Hilfe abzulenken versucht, und raubt Echo zur Strafe ihre Sprache, so dass sie nur noch die letzten an sie gerichteten Worte zu wiederholen vermag. Hierauf verliebt sich Echo in den Jüngling Narkissos. Als dieser sie verschmäht, nimmt Echo keine Nahrung mehr zu sich und schwindet immer mehr, bis sich zuletzt ihre Knochen in Stein verwandeln und sie nur noch Stimme ist (Ov. met. 3,356-401).

Knape 2005, S. 569

GW5041: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer ein stym gemacht /
GW5042: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer ein stym gemacht
GW5046: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer ein stym gemacht /
GW5047: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo nit wer eyn stym gemacht /
GW5048: 1 Beleg(e)
  • B13: Echo wer nit ein stim gemacht

Eduard III. (1312-1377 n.Chr.) war ein englischer König. Als Enkel von Philipp IV. erhob er Anspruch auf den französischen Thron, was zum Hundertjährigen Krieg führte. Während diesem erhielt Eduard III. unter anderem Unterstützung vom Adel am Rhein oder in Flandern.