Kap. 64
Mancher der rit gern spat vnd fr
Künd er vor frowen kumen z
Die lont dem esel seltten rw
Es sig ioch spat oder fr
von bösen wybern
1
Jnn miner vored hab ich gtan
2
Ein bzügniß protestation
3
Jch well der gten frowen nicht
4
Mit arg gedencken in min gdicht
5
Aber man würt bald von mir klagen
6
Solt ich nüt von den bösen sagen
7
Ein frow / die gern von wißheit hört
8
Die würt nit licht in schand verkört
9
Ein gt frow / senfft des mannes zorn
10
Asswerus hat ein eyd geschworn
11
Noch macht in Hester weych vnd lind
12
Abygayl senfft Dauid gschwind
13
Aber böß frowen / gent böß redt
14
Als Ochosyas mter dett
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Herodias ier dochter hieß
16
Das man den töuffer köppfen ließ
17
Salmon durch frowen rett verkert
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Wart / das er die abgötter ert
19
Ein frow ist worden bald ein hetz
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Wann in sunst wol ist mit geschwetz
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Vnd lyplep / schnadern / tag vnd nacht
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Pyeris hat vil iungen gmacht
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Den ist gelypt die zung so wol
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Das sie dick brennet wie ein kol /
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Die klagt / die klappert / dise lügt
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Die richt vß / als das stübt vnd
stübt vnd ] stübtvnd GW5048
flügt
27
Die ander kyfflet an dem bett
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Der eeman selten frid do hett
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Mß hören predig ouch gar offt
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So mancher barfsser lyt vnd schlofft
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Es zücht die krebkatz mancher man
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Der doch dz merteyl noch mß lan /
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GW5048_135_Freiburg_m1r