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Si müssen öfftlich zougen das
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Wie sie sigen inn gottes haß
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Vnd haben im gantz widerseit
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Der hebt gott sin omechtikeit
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Der ander im sin marter für
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Sin myltz / sin hyrn / sin kröß / vnd nier
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Wer yetz kan vngewonlich schür
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Die dann verbietten dnt all recht
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Den haltt man / für ein frischen knecht
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Der mß ein spieß / ein ambrust han
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Der gtar allein / wol vier bestan
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Vnd vß der fleschen freüdig sin
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Mörtlich schwür dt man by dem win
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Vnd by dem spyl / vmb wenig gelt
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Nit wunder wer / ob gott die weltt
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Durch solche schwür / ließ vnder gon
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Oder der himel brech dar von
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So lestert / vnd geschmecht man gott
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All erberkeit ist leyder dott
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Vnd gatt mit recht kein straff dar nach
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Des liden wir vil plag vnd roch
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Dz es all welt merckt / hört / vnd sicht
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Nit wunder ob gott selber richt
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Gott mags die leng vertragen nicht
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Dann er entpfalh / das man solt dn
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Versteinen / der Jsrahelyten sün
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Sennacherib der flchet gott
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Vnd wart geplagt mit schand / vnd spot
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Entpfand das / vnd Antyochus etc.
Kap. 88
Wer meint dz vns gott strofft z vil
Das er vns plaget vnder wil
Des plag / ist nit ein viertel myl
Wann got git vnß ein kurtz zyl
Uon plag gottes
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Ein narr ist / wer für wunder heltt
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Dz gott der herr / yetz strafft die welt
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Vnd ein plag schickt
plag schickt ] plagschickt GW5048
/ der andern nach
4
Die wile vil kristen sigen doch
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GW5048_177_Freiburg_q2r