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Vnd vnder den / vil geistlich lüt
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Von den vil fasten / gbet allzyt
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Geschehen stets on vnderloß
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Doch hör / es ist kein wunder groß
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Dan du nit findest einen stadt
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Jnn dem es yetz nit übel gat
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Do nit abnem syg / vnd gebruch /
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Dar z so ist des wisen spruch
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Wann du zerbrichst / dz ich dir buw
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So würt vns beiden nüt dann ruw
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Vnd das wir arbeit hant verlorn /
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So spricht ouch sunst der herr mit zorn
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Wan ir nit haltten min gebot
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Will ich vch geben plag vnd dot
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Krieg / hunger / pestilentz / vnd dür
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Hytz / ryff / keltt / hagel / tunders für
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Vnd meren das / von tag z tag
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Vnd nit erhören bett noch klag
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Ob ioch Moyses vnd Samuel
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Mich bett / so bin ich doch der sel
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So vindt / die nit von sünden latt
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Gy mß han plag / wile ich bin gott
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Man sech allein an iudisch landt
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Was sie durch sünd verloren hant
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Wie dick sie gott vertriben hatt
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Durch sünden vß der helgen statt
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Die kristen hant das ouch verloren
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Do sie verdienten gottes zoren
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Min sorg ist wir verlieren me
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Vnd das es uns noch vbler gee etc.
Kap. 89
Wer sin mul / vmb ein sackpfiff gytt
Der selb / sins tuschens gnüsset nitt
Vnd mß offt gan so er gern rytt
Der selb alzyt schaden lytt
Dorecht wechsel
1
Vil grösser arbeit hat ein narr
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Wie das sin sel z hellen far
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Dan kein Einsydel vor ye hatt
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Jn aller wüst / vnd heimlich statt
statt ] stattt GW5048
GW5048_178_Freiburg_q2v