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Der engel hindert Balaam
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Dar vmb das er die gaben nam
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Vnd wolt thn wider die worheit
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Des wart verkört als das er seit
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Der esel strofft den / der inn reyt /
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Zwey ding mag man verbergen nit
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Z ewig zyt sicht man das drytt
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Ein stat gebuwen in der höh /
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Ein narr / er stand / sitz oder gee /
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Sicht man doch bald wesen vnd bscheit
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Worheyt sicht man inn ewikeit
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Vnd würt sich nyemee me verligen
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Wann narren schon den halß ab schrien /
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Worheit ert man durch alle land
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Der narren freüd ist / spott / vnd schand
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Jch bin gar offt gerennet an
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Wile ich diß schiff gezimbert han
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Jch soll es doch ein wenig ferben
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Vnd nit mit eychen rinden gerben
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Sunder mit linden safft schmyeren
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Vnd ettlich ding ettwas glosieren
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Aber ich ließ sie all erfryeren
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Das ich anders dan worheit seit
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Worheit die blibt inn ewikeit
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Vnd würt eym vnder die ougen ston
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Wann nyemer wer dis büchlin schon
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Worheit ist stercker dann all die
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Mich hinder reden / oder sie
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Wann ich mich hett gkört dar an
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Jch müst byn grösten narren stan etc.
Kap. 105
Wer wil der worheit by gestan
Dem würt on zwifel dört der lon
Der müß gar vil durechter han
Die inn z abkeren vnderstan
Hinderung gutat
1
Der ist ein narr durch all sin blt
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Wer hindern wil eins andern gt
3
Vnd er z weren vnderstatt
4
Do von er entphoht kein schad
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GW5048_205_Freiburg_s4r