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Den ir solch richtm sameln sind
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Aber üch wirt z letst der lon
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Wann üwer sün in rott sönt gan
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Vnd zucht vnd eren stellen nach
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So ist in z dem wesen gach
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Wie sy von iugend hond gelert
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Dann würt des vatters leyd gemert
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Vnd frißt sich selbs das er on nutz
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Erzogen hatt ein winter butz
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Ettlich dnt sich in bben rott
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Die lestern vnd geschmehen gott
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Die andern hencken an sich seck /
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Dise verspylen roß vnd röck
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Die werden prassen tag und nacht
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Das würt vß solchen kinden gmacht
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Die man nit in der iugend zücht
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Vnd mit eim meister recht versicht
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Dann anfang / mittel / end / der ere
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Entspringt allein vß gter lere
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Ein löblich ding ist edel sin
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Aber frömd ist es / vnd nit din
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Es kumbt von dinen eltern har
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Ein köstlich ding ist richtm gar
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Aber das ist des glückes vall
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Das vff vnd ab dantz wie ein ball /
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Ein hübsch ding der welt glory ist
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Vnstatbar doch / dem alzyt gbrist
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Schonheit des libes man vil acht
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Wert ettwan doch kum über nacht
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Glich wie gesuntheit ist vast lieb
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Vnd stilt sich ab doch wie ein diep
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Gros sterck acht man
acht man ] achtman GW5048
für köstlich hab
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Nymbt doch von kranckheit / alter ab /
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Dar vmb ist nützit vn döttlich mer
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Vnd bliblich by vns / dann die ler
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Gorgias frogt ob sellig wer
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Von Persia der mechtig herr
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Sprach Socrates ich weiß noch nüt
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Ob er hab ler vnd tugend üt
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Als ob er sprech / das gwalt vnd golt
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On ler der tugend nützet solt etc.
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GW5048_029_Freiburg_b4r